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ThüringenVollsperrung der A4 bei Jena - wie man ans Ziel kommt

03.11.2026, 13:43 Uhr
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Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz üben im Tunnel Lobdeburg den Ernstfall – dafür wird die A4 bei Jena ab Samstagabend in beide Richtungen voll gesperrt. Diese Umleitungen gibt es.

Jena (dpa/th) - Wegen einer Rettungsübung im Tunnel Lobdeburg wird die Autobahn 4 in der Nacht zu Sonntag in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrung beginnt am Samstag um 20.00 Uhr und endet voraussichtlich am Sonntag um 08.00 Uhr morgens, teilte die Stadt Jena mit. Autofahrer und Autofahrerinnen werden gebeten, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

Alle, die sich in nächster Nähe der Sperrung befinden, müssen laut der Stadt spätestens bei Jena abfahren. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Frankfurt am Main unterwegs sind, fahren demnach an der Anschlussstelle Jena-Zentrum von der Autobahn ab und folgen der ausgeschilderten Bedarfsumleitung U12 zur Anschlussstelle Jena-Göschwitz, wo wieder auf die A4 aufgefahren werden kann. Alle, die in Richtung Dresden fahren, folgen der Bedarfsumleitung U37 von der Anschlussstelle Jena-Göschwitz zur Anschlussstelle Jena-Zentrum.

Stadt empfiehlt großräumiges Umfahren

Um die Sperrung weiträumig zu umfahren, empfiehlt die Stadt weitere Umleitungen: In Richtung Dresden und Gera werden Autofahrer ab der Anschlussstelle Apolda auf die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U81 verwiesen. In Richtung Berlin und Leipzig führt eine großräumige Umleitung zunächst auf die A71 und dann weiter über die A38. Wer in Richtung Erfurt und Frankfurt am Main unterwegs ist, wird auf die A38 in Fahrtrichtung Göttingen geleitet.

Damit Autofahrer die richtige Umleitung rechtzeitig erwischen, wird laut der Stadt an mehreren Autobahnkreuzen auf die Einschränkungen hingewiesen.

Kräfte trainieren Fahrzeugbrand

Bei dem gemeinsamen Training üben Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz den Ernstfall: Ausgangspunkt der Übung ist laut der Stadt ein Fahrzeug, das im Tunnel in Brand gerät. Dabei werden zahlreiche Menschen verletzt oder sind anderweitig betroffen. Ziel sei es, Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit der drei Organisationen in einem realitätsnahen Szenario zu erproben. Mit der Übung sollen die Kräfte zudem auf die für 2028 und 2029 geplante Sanierung des Tunnels vorbereitet werden.

Quelle: dpa

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