mit Friederike ZörnerDas war Freitag, der 30. Oktober 2026
In Atlanta herrscht dicke Luft. Bei dem Treffen der G20-Außenminister ist einer dabei, der polarisiert: Sergej Lawrow. Der russische Chefdiplomat freut sich, dass er nach eigenen Worten ein "angenehmes" Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio hatte und dank der Vereinigten Staaten wieder auf der Weltbühne präsent ist. Lawrow sagt aber auch: "In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen."
Im US-Bundesstaat Georgia sorgte die Einladung Lawrows jedenfalls für Unmut. Aufgrund des Widerstands der Europäer gab es kein gemeinsames G20-Foto. "Es gibt keine Normalität mit Russland", sagte Deutschlands Außenminister Johann Wadephul mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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Kommen Sie gut durch die Nacht.
Ausweichmanöver auf Brücke löst Unfall mit vier Autos aus
Bei einem Unfall mit vier Autos zwischen Mainz und Wiesbaden sind sechs Menschen leicht verletzt worden. Fünf von ihnen kamen in Krankenhäuser, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich auf der Theodor-Heuss-Brücke, diese war zeitweise voll gesperrt. Ein 27 Jahre alter Autofahrer konnte am Abend nicht mehr rechtzeitig bremsen und wich in den Gegenverkehr aus. Dabei streifte er ein vorausfahrendes Auto und stieß mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen, der daraufhin mit einem vierten Fahrzeug kollidierte. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 20.000 Euro. Die Brücke war rund eineinhalb Stunden voll gesperrt. Mehrere Passanten sowie ein vorbeifahrender Autofahrer filmten die Unfallstelle und blockierten dabei die Gehwege.
Polizisten sichern Gebäude: Streit um Verfassungsgericht in Polen eskaliert
In Polen ist ein Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Polizisten sicherten das Gelände vor dem Gerichtshof, nachdem eine Richterin die Beamten wegen möglicher Gefahren für die Sicherheit von Richtern und Mitarbeitern alarmiert hatte, wie die Polizei in Warschau mitteilte. Der rechtskonservative Präsident Karol Nawrocki brach seine geplante Reise in den Senegal ab. "In einem solchen Moment muss der Präsident in Polen sein", schrieb Nawrocki auf der Plattform X. Regierungschef Donald Tusk betonte, die Rechtsstaatlichkeit müsse wieder hergestellt werden.
Zugausfälle und Verspätungen auf wichtiger Strecke im Westen
Wegen einer Streckensperrung im Raum Siegburg/Bonn kommt es auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main leider pünktlich zum Wochenende zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen. Grund ist die Reparatur einer Weiche, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Reisende müssen mit kurzfristigen Zugausfällen, Umleitungen und Verspätungen von etwa 90 Minuten rechnen.
Die Störung begann am Abend gegen 19.30 Uhr. Betroffen sind nach Bahnangaben mehrere ICE-Verbindungen, darunter die Strecken von Dortmund über Köln und Frankfurt nach München sowie von Hamburg über das Ruhrgebiet, Köln und Frankfurt nach München oder Basel. Auch die ICE-Verbindung zwischen Köln und Frankfurt ist betroffen. Die Bahn arbeite unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung, heißt es auf der Website des Unternehmens. Wann die Strecke wieder regulär befahrbar sein wird, war zunächst unklar. Die Bahn empfiehlt Fahrgästen, ihre Verbindung kurz vor der Abfahrt zu überprüfen.
Midterms in den USA sind schon jetzt rekordverdächtig
Vier Tage vor den Zwischenwahlen in den USA verharren die Republikaner im Umfragetief. Sie könnten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und womöglich auch im Senat einbüßen - zum Leidwesen von US-Präsident Donald Trump. Meinungsforscher rechnen mit einem deutlichen Sieg der oppositionellen Demokraten. Wie spannend und entscheidend die Midterms in diesem Jahr sind, zeigt eine beeindruckende Statistik: Gut 47,9 Millionen Wahlberechtigte nutzten bis heute Mittag (Ortszeit) die Möglichkeit der Stimmabgabe vor der eigentlichen Wahl, wie Zahlen der Universität Florida zeigten. Damit wurde der bisherige Höchstwert für eine Zwischenwahl von rund 45,9 Millionen vorzeitig abgegebenen Stimmen von 2022 noch übertroffen.
Besonders in stark umkämpften Bundesstaaten gaben Menschen den Angaben zufolge vorzeitig ihre Stimme ab. In Texas hatten nach offiziellen Angaben bis Mittwoch schon mehr als sechs Millionen Menschen vorzeitig gewählt. Die Zahl der Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimme persönlich abgaben, lag dabei um rund 50 Prozent über der Zahl zum selben Zeitpunkt im Jahr 2022. Die Behörden in North Carolina meldeten einen Anstieg von 37 Prozent bei der Zahl der vorzeitig abgegebenen Stimmen im Vergleich zu 2022. Auch in South Carolina und Kansas verzeichneten die Behörden deutlich mehr vorzeitig abgegebene Stimmen.
Störfaktor überschattet EU-Kanada-Gipfel in Montreal
Sie wollen eine Allianz der Mittelmächte gegen die USA, China und Russland schmieden, doch die Uneinigkeit darüber, wie die vertiefte Partnerschaft zwischen der EU und Kanada genannt werden soll, ist beim Gipfel in Montreal zum Störfaktor geworden - und konnte auch dort nicht geklärt werden. Dabei handelt es sich vor allem um eine Kontroverse innerhalb der Europäischen Union - sie droht die Diskussion über inhaltliche Fragen zu überschatten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte den Stein im vergangenen Monat ins Rollen gebracht, als sie Kanada vorschlug, das erste "assoziierte Mitglied" der EU zu werden. Das sorgte insofern für Aufsehen, weil ein solcher Status in den EU-Verträgen nicht vorgesehen ist. Einige Mitgliedstaaten fürchteten Verwirrung, weil Brüssel bereits weniger weitreichende Assoziierungsabkommen mit anderen Drittstaaten abgeschlossen hat. Zudem hatte Bundeskanzler Friedrich Merz den Begriff bereits im Mai in Zusammenhang mit dem Weg der Ukraine in die EU ins Spiel gebracht. Nach wochenlangem Ringen sorgte eine Gruppe von Mitgliedstaaten um Deutschland dann dafür, dass die Formulierung aus der gemeinsamen Erklärung des EU-Kanada-Gipfels gestrichen wurde. Stattdessen war dort heute zum Abschluss des Gipfels nun lediglich von einer "Allianz für die Zukunft" und einer "immer engeren Assoziierung Kanadas" an die EU die Rede.
Entfremdeter Sohn von verstorbenem Patrick Stewart teilt Erinnerungsfoto
Daniel Stewart hat sich von seinem Vater, der "Star Trek"-Legende Patrick Stewart, verabschiedet. Auf der Plattform X veröffentlichte er ein gemeinsames Foto aus früheren Jahren. Darauf trägt er seinen Vater Huckepack, beide lächeln. Die Aufnahme entstand laut "The Sun" im Jahr 2001. Damals standen Vater und Sohn gemeinsam für das Theaterstück "Johnson Over Jordan" am Leeds Playhouse auf der Bühne. Das Bild ließ Daniel Stewart unkommentiert. Patrick und Daniel Stewart arbeiteten mehrfach als Schauspieler zusammen. 1992 wirkte Daniel Stewart in einer Folge von "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" mit. Ein Jahr später waren die beiden im Thriller "Death Train" zu sehen. 2015 trat Daniel in der Sitcom "Blunt Talk" auf, in der sein Vater die Hauptrolle übernahm.
Patrick Stewarts Verhältnis zu seinen beiden Kindern, Sohn Daniel und Tochter Sophie, galt als entfremdet. In einem Interview mit der Tageszeitung "Irish Independent" bezeichnete Patrick Stewart ihre Beziehung 2023 als "so gut wie nicht vorhanden". Es sei schmerzhaft, an seine Kinder zu denken und sich bewusst zu machen, welchen Einfluss er auf ihre Entwicklung gehabt habe, auch durch seine Abwesenheit. "Ich habe meine Schauspielkarriere immer an erste Stelle gesetzt, noch vor meiner Familie", gestand der Schauspieler. Ob sich das Verhältnis in den vergangenen Jahren geändert hat, ist nicht bekannt.
Rhein: Beamte in die Rentenkasse wäre kaum zu stemmen
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein sieht kaum Chancen für eine gemeinsame Altersvorsorge von Beamten und gesetzlich Rentenversicherten. "Ich halte es für einen Trugschluss zu glauben, wir könnten die Probleme lösen, indem wir Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung überführen", sagte der CDU-Politiker der "Fuldaer Zeitung". "Das wäre finanziell kaum zu stemmen, weil man die Betroffenen nachversichern müsste." Hinzu kämen komplizierte rechtliche Fragen.
Vielmehr müsse bei Neueinstellungen genauer hingeschaut werden, sagte Rhein. "Für Polizisten und in der Justiz halte ich den Beamtenstatus wegen ihrer besonderen Treuepflicht und ihrer hoheitlichen Aufgaben für richtig." Bei Lehrkräften spiele auch der Wettbewerb zwischen den Ländern eine Rolle. "In Ministerien und bei Tätigkeiten ohne eindeutig hoheitliche Aufgaben dagegen müssen wir jede Verbeamtung genau prüfen", so der Ministerpräsident.
Navidi mit bösem Verdacht: Trump könnte sagen "Nach mir die Sintflut"
Lebensmittel, Sprit, Miete: In Donald Trumps Amerika ist wieder alles great, vor allem die Preise. Und der Präsident? Erklärt das Zahlen laut Navidi kurzerhand zur Patriotenpflicht. Kurz vor den Midterms könnte ihm das teuer zu stehen kommen. Für die Zeit danach hat Navidi einen bösen Verdacht.
Hunderttausende gehen gegen Meloni auf die Straße
Aus Protest gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sind in Italien mehr als 200.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die größten Kundgebungen mit jeweils etwa 50.000 Teilnehmern gab es nach unabhängigen Schätzungen in der Hauptstadt Rom und in der Universitätsstadt Bologna. Auch in Mailand, Neapel und Turin waren Zehntausende auf den Straßen. Vielerorts beteiligten sich - wie bei früheren Demonstrationen in den vergangenen Wochen - wieder Schülerinnen, Schüler und Studierende.
Insgesamt fanden im Rahmen eines landesweiten Protesttags der Gewerkschaft USB in mehr als 50 Städten Kundgebungen statt. Die Gewerkschaft bezifferte die landesweite Teilnehmerzahl sogar auf mehr als eine Million. Dafür gab es von den Behörden oder anderer Seite aber keine Bestätigung. Aus Sorge vor Ausschreitungen waren die Sicherheitskräfte im Großeinsatz. Bislang gab es keine größeren Krawalle, allerdings durchaus Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden.
Berichte: Elif Eralp erhält Personenschutz für Linken-Parteitag
Die Causa Elif Eralp und das verhängnisvolle "Spiegel"-Interview bekommt ein weiteres Kapitel: Wie der "Tagesspiegel" und die "Bild"-Zeitung übereinstimmend berichtet, erhält die Spitzenkandidatin der Linken bei dem am Samstag in Berlin stattfindenden Parteitag Personenschutz. Das bestätigten demnach Sicherheitskreise den beiden Medien. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, habe Eralp erst am Donnerstag um eine neue Gefährdungsbewertung durch das Landeskriminalamt (LKA) gebeten. Heute habe dann die Polizei entschieden, der Politikerin für den Linken-Parteitag Personenschützer zur Seite zu stellen. Begründet werde das unter anderem mit dem besagten "Spiegel"-Bericht und der "aufgeheizten Stimmung".
Gestern hatte der "Spiegel" interne Vermerke Eralps anlässlich einer Interview-Autorisierung veröffentlicht, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. Darin wird deutlich, dass sich Eralp vor "Leuten" wie den umstrittenen Palästina-Aktivisten Ibrahim Ibrahim, dem eine Sympathie für die islamistische Terrororganisation Hamas nachgesagt wird, fürchtet. Seinen Namen wollte sie jedenfalls nicht explizit erwähnt wissen. Da sich Eralp anschickt, Regierende Bürgermeisterin von Berlin zu werden, sah sich der "Spiegel" bemüßigt, diese schriftlichen Anmerkungen publik zu machen. Ob das in Ordnung war, ist ebenso umstritten wie die offensichtliche Angst von Eralp selbst. Morgen Vormittag hält Eralp jedenfalls eine Rede vor ihrer Partei. Am Nachmittag soll dann darüber abgestimmt werden, ob die Linke Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD aufnimmt.
Die Elevator Boys verlieren ein Mitglied
Da waren es nur noch vier: Social-Media-Star Benedikt Schulz verlässt die Elevator Boys. Das gab die Gruppe in ihrem Podcast "Stuck in Elevator" bekannt. In den vergangenen Monaten sei in ihm der Wunsch gewachsen, mehr deutschsprachige Musik zu machen, sagte Schulz laut einer Mitteilung zu seiner Entscheidung. "Ich möchte meine Gefühle, Gedanken und persönlichen Erfahrungen in meinen eigenen Songs verarbeiten und mich dabei in meiner Muttersprache ausdrücken". Die Zeit mit den Jungs werde immer ein wichtiger Teil seines Lebens bleiben. Seine Entscheidung sei "keine gegen die Elevator Boys, sondern eine für mich und meinen eigenen Weg", so Schulz. Im Herzen werde er "immer ein Elevator Boy sein".
Neben Bene Schulz gehören Tim Schäcker, Julien Brown, Jacob Rott und Luis Freitag zu den Elevator Boys, die auch gemeinsam Musik auf Englisch machen. Sie wollen zu viert ihre Karriere mit internationalen Projekten fortsetzen und verstärkt in den USA aktiv sein, wie es in der Mitteilung heißt. Und wenn Sie sich jetzt fragen, wer zur Hölle diese Aufzugjungs sind: Während der Corona-Pandemie begannen die Fünf im Jahr 2021, gemeinsam kurze Videos in einem Aufzug zu drehen. Daher stammt auch der Name der Gruppe. Die Clips, meist mit Tanz- und Lip-Sync-Einlagen, verbreiteten sich rasant auf Tiktok und machten die Gruppe innerhalb weniger Monate auch international bekannt.
Kind nach Kollision von Bus mit Hauswand in Lebensgefahr
Nachdem ein Linienbus in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein gegen ein Haus geprallt ist, schweben vier Personen in Lebensgefahr, darunter ein Kind. Insgesamt zwölf Personen wurden bei dem Unfall am Morgen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben einer Sprecherin war der Bus mit mehr als 30 Fahrgästen besetzt, früheren Angaben zufolge waren darunter rund 20 Kinder. Der Unfall ereignete sich gegen 7.20 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Bus plötzlich rechts an einem Auto vorbei, das vor einem Fußgängerüberweg hielt, und streifte es. Anschließend rollte der Bus über einen Grünstreifen und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er seitlich gegen einen anderen Wagen prallte. Schließlich überquerte der Linienbus einen Kreisverkehr, verließ die Straße und prallte frontal gegen die Hauswand eines Mehrfamilienhauses.
Neun der zwölf Verletzten saßen in dem Bus; daneben trugen auch ein 37-jähriger Hausbewohner, eine 45-jährige Autofahrerin und ein Ersthelfer leichte Verletzungen davon. Zu den lebensgefährlich Verletzten gehört die 63-jährige Busfahrerin, welche im Bus eingeklemmt wurde. Die anderen Bewohner und Bewohnerinnen des betroffenen Hauses wurden in Sicherheit gebracht. Nach Überprüfung durch einen Statiker des THW wurde das Betretungsverbot für die unbeschädigten Wohneinheiten schließlich wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und dauern an.
Todesspritzen-Überlebende Christa Pike berichtet von endlosen Schmerzen
"Mein Körper tut weh. Meine Arme tun weh. Meine Hände tun weh. Mein Hals tut weh. Ich habe immer noch Mühe zu sprechen. Und der Schmerz ist nicht nur körperlich. Da ist Schmerz in meinem Geist und in meiner Seele." Vor einem Monat überlebte Christa Pike gleich zwei Giftspritzen. Die wegen Mordes verurteilte 50-Jährige sollte eigentlich in Tennessee hingerichtet werden. Doch daraus wurde bekanntlich nichts. Stattdessen kam sie auf die Intensivstation. Aktuell erholt sie sich von den Folgen der Tortur in einem Gefängniskrankenhaus. In ihrem ersten Statement seit dem Hinrichtungsversuch, dass ihre Anwälte nun verbreiten und über das US-Medien berichten, schildert Pike ihre anhaltenden körperlichen und seelischen Schmerzen. "Seit jener Nacht gab es keinen Moment, in dem ich keine Schmerzen hatte."
Nachdem das Hinrichtungsteam in Tennessee versucht hatte, intravenöse Zugänge zu legen, um zwei Dosen der tödlichen Droge Pentobarbital in ihren Blutkreislauf zu verabreichen, waren Pikes Arme laut ihrem Anwaltsteam geschwollen und voller Blutergüsse. Experten vermuten NBC News zufolge, dass Pikes Verletzungen die Folge einer fehlerhaften Nadeleinführung oder des Austretens der Chemikalie in ihr Gewebe gewesen sein könnten. "Ich erhole mich und ich weiß, dass ich stärker werde", sagte Pike in ihrer Erklärung. "Aber Heilung bedeutet nicht, dass alles wieder gut ist."
Ricarda Lang: "Wir drohen eine ganze Generation zu verlieren"
Über die etwaige Gewalt bei den Gen-Z-Protesten wurde schon gestritten, bevor die erste Demo in Deutschland begann. Über den Frust dahinter kaum. Die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang sieht darin ein Versäumnis: Eine Generation, der das Aufstiegsversprechen abhandengekommen ist, verdiene mehr als Mahnungen. Was sie stattdessen erwartet, erklärt sie im ntv-Salon.
Trump fantasiert wieder vom baldigen Ende des Iran-Krieges
Wer soll das noch ernst nehmen? US-Präsident Donald Trump stellt zum x-ten Mal ein baldiges Ende des Iran-Krieges in Aussicht. Wie dies geschehen soll, ließ er in einem Interview mit dem Radiosender KCMO aus Kansas City jedoch offen. "Wir brauchen eine Garantie, dass es niemals eine Atomwaffe geben wird", betonte Trump mit Blick auf die langjährigen Bemühungen der USA, den Iran an der Entwicklung von Nuklearwaffen zu hindern.
Trump hatte zuvor erklärt, die USA würden den Iran vor den Zwischenwahlen am 3. November nicht erneut angreifen. Der Iran-Krieg begann Ende Februar mit einem Angriff der USA und Israels. Infolge des Kriegs sind zum Unmut der amerikanischen Verbraucher auch die Treibstoffpreise stark gestiegen, was Trumps Republikaner im Vorfeld der Kongresswahlen unter Druck setzt und ihnen womöglich eine empfindliche Niederlage zufügen wird.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, mein geschätzter Kollege Robin Grützmacher hat sich ins Wochenende verabschiedet und mir die Verantwortung für den "Tag" übertragen. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Deutsche Inflationsrate sinkt deutlich auf 2,8 Prozent - Tankrabatt wirkt
Die hohe Inflation in Deutschland ist mit dem seit Monatsbeginn greifenden Tankrabatt spürbar abgeflaut. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Oktober um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt zu seiner ersten Schätzung mitteilte. Experten hatten mit einer Rate von 3,0 Prozent gerechnet. Rekordhohe Preise für Benzin und Diesel sowie teures Heizöl hatten die Verbraucherpreise im September mit 3,3 Prozent so kräftig nach oben getrieben wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Da Anfang des Monats die Energiesteuer auf Benzin und Diesel gesenkt wurde, sind die Preise an den Zapfsäulen mittlerweile etwas gefallen. Der Tankrabatt soll bis Ende des Jahres gelten.
Mord an Fabian: Verteidiger von Gina H. fordert Freispruch
Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat ein Verteidiger der Angeklagten Freispruch beantragt. Die 30-Jährige dürfe nicht deshalb verurteilt werden, weil ein Verdacht im Laufe des langen Verfahrens vertrauter geworden sei, weil die Anklage schlüssig vorgetragen worden sei oder weil die Öffentlichkeit Antworten auf ihre Fragen wünsche, sagte Thomas Löcker im Rahmen seines Plädoyers am 34. Verhandlungstag.
Etwa zweieinhalb Stunden brachte er seine Zweifel an der Beweisführung des Mammutverfahrens zum Ausdruck. Die Verteidigung komme zu dem Ergebnis, "dass viele Fragen offenbleiben müssen und deshalb keine geschlossene Beweiskette am Ende vorliegt". Er berief sich auf das Prinzip "in dubio pro reo" - im Zweifel für den Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft hatte am Vortag auf Mord plädiert:
Linksjugend will Rot-Grün-Rot in Berlin verhindern
Die Linksjugend will auf dem Landesparteitag in Berlin Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen verhindern. In einem Antrag heißt es zur Begründung, die Sondierungsergebnisse würden zeigen, dass mit den beiden Parteien kein grundlegender Politikwechsel für die arbeitende Bevölkerung passieren werde. "Wo das Sondierungspapier Investitionen und Verbesserungen in Aussicht stellt, akzeptiert dieses die Kürzungen der letzten Jahre, legt es Fallstricke oder bleibt in Bezug auf die Finanzierung und Umsetzung unklar", so die Linksjugend.
Der Landesparteitag der Linken wird am Samstag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden - sollten die Delegierten des Wahlsiegers zustimmen, können die Gespräche zeitnah beginnen. Die Fraktionsvorsitzende Elif Eralp sieht gute Chancen für Verhandlungen über eine mögliche Regierungsbildung mit Grünen und SPD. "Nach meiner Einschätzung wird die Partei mit großer Mehrheit die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschließen", sagte sie der "Berliner Morgenpost".
Trump will sich Bolsonaros Lüge wohl nicht anschließen
Flavio Bolsonaro hat die Stichwahl zum Präsidentenamt in Brasilien verloren. Danach erklärte er sich dennoch auf X zum "gewählten Präsidenten". Wenig später korrigierte er diese Version und bezeichnete sich stattdessen als rechtmäßigen "Anführer" Brasiliens.
Die US-Regierung will sich Insidern zufolge nicht dem Anspruch des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten auf die Führung seines Landes anschließen. Präsident Donald Trump habe derzeit nicht vor, Bolsonaros politische Ambitionen zu unterstützen, sagten zwei Insider. Trump könne seine Haltung aber noch ändern. Bolsonaro war nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag gegen den linksgerichteten Amtsinhaber Luiz Inacio Lula da Silva in die USA geflohen.
Große Auswirkungen? Bahn prüft neuen Idee gegen Unpünktlichkeit
Wie kann die Deutsche Bahn pünktlicher werden? Eine Frage, die den Konzern seit Jahren umtreibt. Derzeit wird es vor allem mit Sanierungen versucht, was in jedem Fall eine Hilfe ist - aber kein Allheilmittel. Denn auch auf Strecken, die bestens in Schuss sind (Berlin - Hamburg), geht immer noch viel schief.
Die Deutsche Bahn prüft nun, wie sich mit weniger Zügen auf den Schienen die Pünktlichkeit verbessern lässt. Der Konzern habe damit eine unabhängige Expertenkommission beauftragt, erklärte ein DB-Sprecher. Dass es auf eine Ausdünnung des Fahrplans hinausläuft, ist demnach aber nicht ausgemacht: "Die Experten werden bei mehreren Terminen mit viel Erfahrung und aus vielen Blickwinkeln ergebnisoffen diskutieren." "Ein Beispiel könnte sein, dass zwischen Berlin und Hamburg nur noch einmal pro Stunde ein Fernzug fährt statt alle 30 Minuten, die Züge dafür aber zuverlässig unterwegs sind", sagte der frühere Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann.
Reporter fragt nach Fitness - Trump wird persönlich
Donald Trump macht vor den Zwischenwahlen kräftig Wahlkampf für seine Republikaner. Dabei zeigt sich der amtierende US-Präsident aber zunehmend dünnhäutig. Wieder einmal ist Trump dabei ausfallend gegenüber einem Reporter geworden:
Ex-RTL-Moderator: Jan Hofers Frau inspirierte seine neue Modekollektion
Der frühere "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer erfindet sich im Ruhestand immer wieder neu. Ab Mitte November verkauft er Pyjamas und Herrenmode. Hinter der Idee steckt ein Weihnachtsgeschenk seiner Frau für die ganze Familie, erzählt Hofer:
Festnahme nach Fund von Leichenteilen im Rhein
Nach dem Fund von Leichenteilen in der Schweiz hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handle sich um einen 43 Jahre alten Mann aus Bangladesch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Beschuldigte habe sich mit dem Opfer ein Zimmer in einer Asylunterkunft geteilt, hieß es.
Die Leichenteile des Mannes waren laut Behörden am vergangenen Sonntag im Rhein und in der Nähe des Ufers in Abfallsäcken gefunden worden. Das Opfer wurde als 33-Jähriger aus Burundi identifiziert, der in dem Asylheim in Stein nahe der deutschen Grenze lebte und als vermisst gemeldet worden war. Bei einer Durchsuchung des Asylheims seien Beweismittel gesichert worden, die den Tatverdacht gegen den Mitbewohner erhärteten, so die Staatsanwaltschaft weiter.
Schlimmer Unfall auf Baustelle - zwei Tote
Zwei Bauarbeiter sind beim Einsturz von Betontreppen auf einer Schulbaustelle in Gronau im Münsterland ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen erlitten bei dem Arbeitsunfall Verletzungen, wie die Stadt Gronau und die Polizei mitteilten. Zu ihrem Gesundheitszustand lagen keine näheren Informationen vor. Die Unfallursache ist bislang nicht bekannt. Die Polizei ermittelt, auch das Amt für Arbeitsschutz ist eingeschaltet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Arbeitsunfall in einem großen Schacht, in den vorgefertigte Treppenaufstiege per Kran gehoben und montiert wurden. Treppenteile für mehrere Geschosse seien schon aufgebaut gewesen, als es dann plötzlich zu einem Einsturz gekommen sei, schilderte ein Polizeisprecher. Zwei Arbeiter darunter seien erschlagen worden. Unklar sei, ob ein großes Treppenteil vom Kran gefallen sei oder das Konstrukt einstürzte.
Hilfe bei Rot-Grün-Rot in Berlin? Giffey lässt ihre Partei abblitzen
Die Berliner Noch-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hält nichts von einem Regierungsbündnis mit Linken und Grünen. Helfen will sie ihren Sozialdemokraten deswegen nicht. Sie sei gefragt worden, ob sie bereit wäre, die Leitung der Arbeitsgruppe Wirtschaft zu übernehmen, schreibt Giffey auf Instagram. "Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ich habe sehr grundsätzliche Kritikpunkte an diesem Bündnis." Daher habe sie den Landesvorsitzenden ihrer Partei mitgeteilt, dass sie für die Teilnahme an den Koalitionsverhandlungen für ein rot-grün-rotes Regierungsbündnis nicht zur Verfügung stehe.
Giffey hatte den Einzug ins Abgeordnetenhaus in Berlin verpasst. Bei der Wahl in ihrem Wahlkreis in Rudow in Bezirk Neukölln unterlag sie dem CDU-Abgeordneten Olaf Schenk sehr knapp. Die SPD hatte Giffey zudem nicht über die Bezirksliste abgesichert.
CDU-Abgeordneter: Nicht ewig mit Führung weitermachen
Die CDU sollte sich nach Worten ihres Bundestagsabgeordneten Bastian Ernst Gedanken über eine Neuaufstellung für die Zukunft machen und dabei eine Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz ins Auge fassen. "Wir haben ein Stück weit das Vertrauen verloren. Wir müssen uns daher damit beschäftigen, wie wir uns neu aufstellen", sagte Ernst vor einer Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Konferenz ist Montag und Dienstag in Berlin geplant. Ernst ist Vorsitzender im niedersächsischen Kreisverband Oldenburg-Land.
"Angela Merkel hat den Parteivorsitz abgegeben und ist Kanzlerin geblieben - das ist ein Modell, mit dem die CDU wieder gut arbeiten kann. Die Frage ist nur, wann", sagte der 39-Jährige. "Die jüngere Generation in der CDU hat den Anspruch zu gestalten, sie ist auch ein anderer Typus Politiker als die Generation davor. Wir können nicht ewig mit der Führung, wie wir sie jetzt haben, weitermachen."
Giftpilz-Mörderin geht in Berufung - und kassiert noch härtere Strafe
Das hat sie sich sicher anders vorgestellt: Im Berufungsprozess zum aufsehenerregenden Fall einer Giftpilzmörderin in Australien ist die Verteidigung mit ihrer Forderung nach Aufhebung der Haftstrafe gescheitert. Stattdessen verhängte der Richter eine noch härtere Strafe gegen die bereits im vergangenen Jahr verurteilte Erin Patterson. Unter Verweis auf deren "schockierende Kriminalität" verurteilte der zuständige Richter Stephen McLeish die 52-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung.
Patterson war voriges Jahr in erster Instanz für schuldig befunden worden, die Eltern und eine Tante ihres Noch-Ehemannes mit einem giftigen Pilzgericht getötet zu haben. Das Gericht in Melbourne hatte damals lebenslange Haft mit der Aussicht auf eine vorzeitige Haftentlassung nach 33 Jahren verhängt.
Sieben-Meter-Wellen treffen auf Kreuzfahrtschiff
Im Golf von Biskaya gerät ein Kreuzfahrtschiff in ein heftiges Unwetter. Gewaltige Wellen schlagen gegen die Fensterfront. Anstatt in Panik auszubrechen, zücken einige Passagiere ihre Handys und filmen, wie die Wassermassen das Schiff für kurze Zeit verdunkeln:
Angst vor eigenen Unterstützern: Elif Eralp äußert sich
Es ist eine bizarre Situation: Eine Spitzenkandidatin einer Partei hat Angst vor einem Teil der eigenen Unterstützer. Linken-Politikerin Elif Eralp will keine Namen nennen, doch es ist klar, dass sie Radikale aus der Palästina-Bewegung meint. Nach der Wahl hätten Bedrohungen gegen sie zugenommen, sagte Eralp in einem am Abend auf Instagram veröffentlichten Video. "Wie viele andere Politikerinnen auch tausche ich mich dabei auch mit den Sicherheitsbehörden aus zu deren Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage."
Natürlich sorge sie sich um ihre Familie, sagte sie. "Und natürlich nehme ich den professionellen Rat von Behörden sehr ernst und wäge dafür meine Worte genau ab." Sie gehe keiner politischen Diskussion aus dem Weg, sie stelle sich auch jeder Kritik, sagte Eralp in ihrer Stellungnahme. "Aber es gibt Grenzen, wenn es um die Sicherheit von meiner Familie und mir geht. Und diese wurden jetzt überschritten. Aber ich lasse mich nicht einschüchtern, weil ich weiß, dass wir alle gemeinsam für ein besseres Berlin einstehen."
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle blicken wir auf die Themen des Tages. Was wird heute wichtig?
G20-Außenministertreffen unter dem Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio
In der abgeriegelten ukrainischen Frontstadt Oleschky beginnt eine humanitäre Hilfsaktion
Audi veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht ihren Arbeitsmarktbericht für Oktober 2026
In Italien haben Gewerkschaften heute zu einem Generalstreik aufgerufen. Auch Studenten und Schüler im ganzen Land wollen auf die Straße gehen
Bundesjugendministerin Karin Prien will mit jungen Menschen über ihre Sorgen und Forderungen diskutieren. Zugleich ruft sie vor den für morgen geplanten Protesten dazu auf, friedlich zu demonstrieren
Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag. Starten Sie gut ins Wochenende! Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.
Halle Berrys 13-jähriger Sohn darf nicht bei ihr übernachten
Oscar-Preisträgerin Halle Berry darf ihren 13-jährigen Sohn aus der geschiedenen Ehe mit dem französischen Schauspieler Olivier Martinez nicht über Nacht in ihrem Haus haben. Diese vorläufige Regelung legte das Gericht in dem bitteren Sorgerechtsstreit des Ex-Paares in Los Angeles fest. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, darf Berry den Jungen nur tagsüber an zwei Tagen in der Woche sowie an jedem zweiten Wochenende sehen.
Der Anwalt von Martinez, Patrick Baghdaserians, sprach nach der Gerichtsanhörung laut TMZ.com von einem großen Sieg. Martinez habe dies zum Schutz des Kindes angestrebt. Der Junge würde damit die meiste Zeit bei seinem Vater verbringen. Berry konnte aber auch einen juristischen Erfolg verbuchen. Die Richterin lehnte einen Antrag von Martinez auf ein Kontaktverbot ab.
Schlechter Vorbote: Trump kommt wichtige Wählergruppe abhanden
Bei der US-Präsidentschaftswahl vor fast zwei Jahren waren Latinos einer der Gründe, weshalb Donald Trump es in eine zweite Amtszeit schaffte. Doch mit der Begeisterung dieser Wählergruppe ist größtenteils vorbei. Vor den Kongresswahlen am Dienstag wenden sich viele Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln von dem 80-Jährigen und seiner republikanischen Partei ab. Hauptgrund sind die Massenabschiebungen, die immer mehr Familien in Angst und Schrecken versetzen.
Eine aktuelle Umfrage der "New York Times" und des Siena College ergab, dass 66 Prozent der hispanischen Befragten Trumps Amtsführung kritisch sehen. Rund 78 Prozent würden es vorziehen, wenn die Demokraten die Kontrolle über den Kongress von den Republikanern übernähmen.
Größter Krypto-Diebstahl aller Zeiten? Aufregung um Binance
Die Kryptowährungsplattform Binance ist nach eigenen Angaben Ziel eines schweren Hackerangriffs geworden. Wie das Unternehmen zudem mitteilte, wurden Gelder im Wert von mehr als 2,5 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) eingefroren, um einen massiven Diebstahl zu verhindern. Die Kryptobörse erklärte, dass sämtliche Ein- und Auszahlungen "vorübergehend ausgesetzt" worden seien. Nach Einschätzung des Analyseunternehmens Chainalysis könnte es sich um den größten Krypto-Diebstahl jemals handeln.
Das Ausmaß des Diebstahls war zunächst unklar. Binance veröffentlichte im Onlinedienst X eine Reihe teils widersprüchlicher Mitteilungen. Darin wurde zum einen versichert, dass "Nutzergelder absolut sicher" seien. Zugleich sicherte das Unternehmen zu, es werde "alle Verluste decken".







