Der Börsen-TagKI-Pessimismus treibt Anleger um
Uneinheitlich präsentieren sich die Börsen in Ostasien und Australien. Negative Vorgaben der US-Aktienmärkte lasten in vielen Fällen auf den Kursen. Beobachter sprechen von wieder erwachten Zweifeln an der Tragfähigkeit der gewaltigen KI-Investitionen, nachdem die Zahlen der Google-Mutter Alphabet gezeigt hatten, dass KI-basierte Suchen bislang wenig lukrativ sind. Die Alphabet-Aktie brach um 12,6 Prozent ein. Die Befürchtung einer neuerlichen Eskalation des Iran-Kriegs lässt derweil den Ölpreis nach einem Rücksetzer am Vortag wieder steigen, was die Stimmung an den Börsen der Region zusätzlich belastet.
An der Börse in Tokio fällt der Nikkei-Index um 2,4 Prozent, der breiter gefasste Topix verliert 1,3 Prozent. Die Bank of Japan hat erwartungsgemäß den Leitzins unverändert belassen. Allerdings hat sie ihre Inflationsprognose für das laufende Fiskaljahr angehoben.
In Seoul fällt der Kospi um 4 Prozent. Die Aktien der Chipgiganten und Indexschwergewichte SK Hynix und Samsung verbilligen sich um 6,3 und 2,3 Prozent. Samsung waren schon am Donnerstag in Reaktion auf die Zahlen des Unternehmens unter Druck geraten. In Hongkong geht es mit dem Hang-Seng-Index um 1,7 Prozent aufwärts, der Composite-Index in Shanghai liegt 0,4 Prozent im Minus. Die australische Börse schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent.
