Der Börsen-Tag
28. Oktober 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Diana Dittmer
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17:37 Uhr

Anleger warten auf Fed und KI-Giganten

Gestützt auf wieder optimistische Aussichten für Künstliche Intelligenz (KI) hat der Dax am Mittwoch seinen jüngsten Erholungskurs fortgesetzt. Der deutsche Leitindex erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit fünf Wochen. Am Ende gewann er 0,4 Prozent auf 25.704 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen aber ging es um 0,23 Prozent auf 30.425,40 Zähler abwärts.

Der Markt bewegte sich in einer engen Handelsspanne. Damit befand er sich im klassischen Vor-Fed-Modus. Es galt als ausgemacht, dass die Fed das aktuelle Leitzinsniveau bestätigen würde. "Normalerweise würde man an der Stelle sagen, entscheidend ist der Ausblick. Allerdings wird Kevin Warsh hier Anleger und Börsen wohl ganz bewusst im Unklaren lassen", hieß es bei QC Partners. Die Wahrscheinlichkeit einer Dezember-Erhöhung wird aktuell mit 90 Prozent eingepreist. 

Angesichts der wiedergewonnenen Zuversicht, dass sich die KI-Investitionen auszahlen werden, kehrten Anleger wieder zu Technologieaktien zurück, hieß es aus dem Handel. Dazu trugen unerwartet starke Quartalszahlen des weltweit zweitgrößten Herstellers von Speicherchips, SK Hynix, aus Südkorea bei.

Auch mit den Quartalsberichten der US-Technologie-Schwergewichte Alphabet und Microsoft am Abend nach US-Börsenschluss rücke wieder die Frage in den Vordergrund, "wie viel die Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz bereits verdienen und wann sich die hohen Ausgaben für Rechenzentren und Rechenleistung auch im Ergebnis auszahlen", sagte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.

Die Berichtssaison setzte auch in Europa Akzente und stützte die Stimmung.

Zu den Gewinnern im Dax zählten Deutsche Bank mit plus 3,7 Prozent. Das Institut hat überzeugende Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, steigerte den Gewinn trotz einer schwächeren Investmentbank und einer deutlich erhöhten Risikovorsorge und schlug die Markterwartungen klar. Die Vermögenstochter DWS mit minus 1,4 Prozent entwickelte sich auf der Ergebnisseite zwar nicht so zufriedenstellend, wies aber sehr starke Nettomittelzuflüsse aus. Siemens Energy gewannen 3,5 Prozent. Ebenfalls gesucht waren Infineon mit plus 1,3 Prozent.

Auf der Verliererseite standen Symrise mit minus 10,3 Prozent. Das organische Wachstum von 5,3 Prozent im dritten Quartal hat laut Jefferies die Konsensschätzung um 30 Basispunkte geschlagen, aber ein nicht überzeugender Ausblick auf das vierte Quartal schickte die Aktie in den Keller. Zalando verloren 2,3 Prozent und Deutsche Post 1,8 Prozent.

BASF legte ordentliche Zahlen vor und schlug auf der Umsatzseite die Erwartungen. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ebitda kletterte um 15 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro und übertraf damit den Marktkonsens von knapp 1,5 Milliarden Euro. Allerdings wird der Ausblick auf das vierte Quartal als schwächlich beschrieben, die Aktie stieg 1,1 Prozent.

Das war der Börsen-Tag am Mittwoch. Wir wünschen einen schönen Feierabend und würden uns freuen, Sie morgen Früh an dieser Stelle wieder begrüßen zu dürfen.

Anleger warten auf Fed und KI-Giganten
16:34 Uhr

Milliardäre lassen die Kassen bei UBS klingeln

Die Schweizer Großbank UBS hat im dritten Quartal 2026 dank anziehender Erträge und sinkender Kosten deutlich mehr verdient. Der Vorsteuergewinn kletterte um gut ein Viertel auf 3,6 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte globale Vermögensverwalter für Millionäre und Milliardäre mitteilte.

Besonders rund lief es im Kerngeschäft Vermögensverwaltung sowie im Heimmarkt Schweiz. Einmaleffekte wie Kosten in Zusammenhang mit einem Anleihen-Rückkauf und eine höhere Steuerbelastung bremsten den Nettogewinn. Unter dem Strich verdiente die UBS 2,7 Milliarden Dollar, acht Prozent mehr als in den Sommermonaten 2025. Damit erfüllte das Institut die Analystenerwartungen. Einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge hatten die Experten einen Vorsteuergewinn von 3,5 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Milliardäre lassen die Kassen bei UBS klingeln
15:55 Uhr

Gaspreis erstmals seit 2022 über 100 Euro

Der europäische Gaspreis ist erstmals seit Dezember 2022 über die Marke von 100 Euro je Megawattstunde (MWh) gestiegen. Der niederländische Terminkontrakt (TTF) mit Lieferung im kommenden Monat verteuerte sich um rund vier Prozent und notierte zeitweise bei 100 Euro. Grund sind Sorgen vor Lieferengpässen bei Flüssiggas (LNG) wegen Störungen der Schifffahrt im Nahen Osten.

Der Preis hat sich damit seit Beginn des Krieges der USA gegen den Iran verdreifacht. Die hohen Großhandelspreise schlagen sich bereits in den Gas- und Stromrechnungen der Verbraucher nieder. Einige Industriezweige wie die Düngemittel-, Chemie- und Stahlindustrie, die Gas als Rohstoff verwenden, haben ihre Produktion bereits gedrosselt. Analysten erwarten, dass die Gaspreise mindestens ein weiteres Jahr hoch bleiben, selbst wenn der Krieg beigelegt würde und der Winter mild ausfallen sollte. Grund dafür seien die auf Rekordtiefstände gesunkenen Gasspeicher, die wieder aufgefüllt werden müssten.

Gaspreis erstmals seit 2022 über 100 Euro
15:17 Uhr

Etsy im Höhenflug

Überraschend starke Quartalszahlen geben den Aktien des Online-Marktplatzes Etsy Rückenwind. Die Titel des New Yorker Unternehmens legen im vorbörslichen Handel um mehr als sechs Prozent zu. Etsys Umsatz im dritten Quartal übertraf mit 692,5 Millionen Dollar die Analystenschätzungen von 668,2 Millionen. Auch das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag mit 210,3 Millionen Dollar über den Erwartungen von 195,6 Millionen.

Das Unternehmen profitiert nach eigenen Angaben von Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) sowie von einer stärkeren Personalisierung des Angebots. Die Analysten der US-Investmentbank Jefferies äußern sich jedoch zurückhaltend angesichts der Prognose für das kommende Jahr. Das jüngste Wachstum von Etsy habe auf Preiserhöhungen beruht, und die hohe Vergleichsbasis werde künftiges Wachstum erschweren, heißt es.

Etsy im Höhenflug
14:47 Uhr

Anleger reißen sich um Wendy's - Aktie hebt ab

Wieder aufgeflammte Übernahmespekulationen treiben die Aktien von Wendy's im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 15 Prozent in die Höhe. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge greift der Hedgefonds-Manager Nelson Peltz nach der US-Fast-Food-Kette, die mit schwächelnden Umsätzen kämpft.

Seine Firma Trian Fund Management führe ein Investorenkonsortium an, das den Anteilseignern 7,35 Dollar je Aktie in bar biete. Insgesamt sei die Offerte rund 1,4 Milliarden Dollar schwer, hieß es in dem Bericht. Schon seit Längerem macht Peltz, dessen Tochter durch ihre Ehe mit dem Sohn des Fußballers David Beckham für Schlagzeilen sorgte, als aktivistischer Investor Druck bei Wendy's. Im August hatte es erste Berichte über mögliche Übernahmeavancen gegeben.

Anleger reißen sich um Wendy's - Aktie hebt ab
14:04 Uhr

"Unappetitliche Zustände": Schelte für Audi-Chef Döllner jetzt auch aus Berlin

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Audi-Chef Gernot Döllner kündigte am vergangenen Wochenende auf einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump den Bau eines SUV-Werks in den Vereinigten Staaten an (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Audi-Chef Gernot Döllner ist nach seinem Auftritt mit US-Präsident Donald Trump nun auch deutlicher Kritik aus der Bundesregierung ausgesetzt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sprach im "Kölner Stadt-Anzeiger" von "mehr als unappetitlichen Umständen", unter denen das neue Audi-Werk angekündigt wurde – bei einer Wahlkampfveranstaltung Trumps. In einer Online-Petition fordern mehr als 100.000 Menschen Döllners Rücktritt. 

"Unappetitliche Zustände": Schelte für Audi-Chef Döllner jetzt auch aus Berlin
13:22 Uhr

Symrise vergrault Anleger

Nach dem Quartalsbericht von Symrise steuert die Aktie auf ihren größten Tagesverlust seit 2008 zu. Die Titel des Aromen- und Duftstoffherstellers brechen um fast zwölf Prozent ein und sind damit die größten Verlierer im Dax.

Obwohl die Zahlen für das dritte Quartal überraschend stark ausfielen, rechnet Symrise für das Gesamtjahr nur noch mit einem organischen Wachstum von etwa drei Prozent. Analysten waren im Schnitt von 3,2 Prozent ausgegangen. Zudem erwarte das Unternehmen die bereinigte operative Marge (Ebitda) wegen erhöhter Investitionen in der unteren Hälfte der Spanne von 21,5 bis 22,5 Prozent. Auch die starken Zahlen des Schweizer Rivalen Givaudan Mitte Oktober hatten Experten zufolge die Erwartungen der Anleger an Symrise in die Höhe getrieben.

Symrise vergrault Anleger
12:58 Uhr

Wachstumsschub bei Delivery Hero

Unmittelbar vor der geplanten Übernahme durch den US-Konkurrenten Uber hat Delivery Hero das Wachstum beschleunigt. "Erstmals haben wir in einem Quartal mehr als eine Milliarde Bestellungen erreicht", sagte Niklas Östberg, Mitgründer und Chef des Essenslieferanten,. Auf dieser Basis hob das Unternehmen seine Prognosen für das Gesamtjahr an.

Das über die Plattform gehandelte Brutto-Warenvolumen (GMV) stieg im dritten Quartal um 13,6 Prozent auf 13,9 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz wuchs um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Angetrieben werde diese Entwicklung unter anderem von den Abonnenten, die inzwischen 51 Prozent des GMV ausmachten. Auch das Geschäft mit Schnelllieferungen wachse stark. Delivery Hero betreibe inzwischen rund 900 kleine Warenlager, von denen aus Kunden binnen Minuten bedient werden könnten.

Wachstumsschub bei Delivery Hero
12:12 Uhr

Diesel ist wieder teurer

Dieselfahrer müssen wieder tiefer in die Tasche greifen. Binnen Wochenfrist ist der Kraftstoff um 3,4 Cent teurer geworden, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Ein Liter Diesel kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags 2,289 Euro. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich dagegen um 2,6 Cent auf 2,084 Euro pro Liter.

Damit überschreitet die Lücke zwischen den beiden Preisen wieder die Marke von 20 Cent und ist so groß wie zuletzt Mitte April. Zudem deuten aktuelle Zahlen des Spritpreisportals Tankerkönig vom Mittwochvormittag darauf hin, dass der E10-Preis weiter nachgibt, Diesel aber etwa gleich viel kostet, die Lücke also größer wird. 

Dass Diesel teurer ist als Benzin, ist ungewöhnlich, da die Steuern auf den Kraftstoff niedriger sind. Der Dieselpreis gilt aber als krisenanfälliger als der für Benzin. Aktuell könnte noch ein weiterer Effekt hinzukommen: Weil sich Diesel und Heizöl relativ ähnlich sind, ist der Kraftstoff in der Heizsaison oft ein bisschen teurer als sonst - zumindest gemessen an der Entwicklung des Benzinpreises.

Diesel ist wieder teurer
12:07 Uhr

Was macht die Wall Street vor dem Fed-Entscheid?

Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend und wichtigen Quartalszahlen aus dem Technologie-Sektor nach Handelsende dürfte sich die Wall Street nur wenig bewegen. Der Future auf den S&P-500 legt um 0,2 Prozent zu. Es wird zwar damit gerechnet, dass die US-Notenbank kurz vor den Zwischenwahlen in den USA keine weitere Zinserhöhung verkünden wird, doch werden Anleger vor allem auf die Aussagen von Fed-Chairman Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad schauen - denn eine Zinserhöhung im Dezember gilt mehrheitlich als sicher.

Daneben bestimmen weiter Quartalszahlen das Geschehen. Visa hat im vierten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn und steigende Umsätze verzeichnet. Zudem erhöhte Visa die Dividende von 67 Cent auf 78 Cent je Aktie. Allerdings hat ein vorsichtiger Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2027 die hohen Erwartungen der Anleger enttäuscht. Für die Aktie des Zahlungsdienstleisters geht es um 2,2 Prozent abwärts. Vor Handelsbeginn werden unter anderem noch T-Mobile US, GE Healthcare und GE Vernova einen Blick in die Bücher gewähren.

Was macht die Wall Street vor dem Fed-Entscheid?
12:05 Uhr

"Können Chinesen nicht mit eigenen Waffen schlagen"

Die deutsche Automobilbranche muss innovativer werden, mahnt der Branchenexperte Albert Waas. Im ntv-Gespräch erklärt er, wo noch Handlungsbedarf besteht, damit Deutschland seine Marktanteile global halten kann, und warum es nichts bringt, chinesische Hersteller zu kopieren.

"Können Chinesen nicht mit eigenen Waffen schlagen"
11:10 Uhr

"Sehen Tatsachen ins Auge": Thyssenkrupp deutet auch für Stahl-Sparte Börsengang an

Nach dem Börsengang der Werkstoff-Sparte TK Accelis fasst Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez auch für das einstige Kerngeschäft mit Stahl eine Abspaltung ins Auge. Die Stahl-Sparte sei der nächste Bereich, der für einen Spin-off vorbereitet werde, sagte Lopez der Nachrichtenagentur Reuters.

 "Die Versuche, mit Partnern zu arbeiten, haben sich als nicht erfolgreich erwiesen, und wir sehen dieser Tatsache sehr genau ins Auge. Insofern kommt ein Verkauf für uns erstmal nicht in Frage." Zuletzt waren Gespräche über einen Verkauf an die indischen Jindal Steel auf Eis gelegt worden. Vor TK Accelis hatte Thyssenkrupp bereits die Wasserstoff-Tochter Nucera und die Rüstungssparte TKMS an die Börse gebracht. 

"Sehen Tatsachen ins Auge": Thyssenkrupp deutet auch für Stahl-Sparte Börsengang an
11:06 Uhr

Symrise liefert starkes Quartal

Symrise hat im dritten Quartal dank einer starken Nachfrage wieder an Fahrt gewonnen und den Umsatz organisch um 5,3 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro gesteigert. Damit beschleunigte sich das Wachstum deutlich, nachdem es in den ersten neun Monaten bei 3,0 Prozent gelegen hatte, wie der Duft- und Aromenhersteller mitteilte. Beide Geschäftsbereiche hätten zur positiven Entwicklung beigetragen, wobei auch die zuletzt schwächelnden Sparten Tiernahrung sowie Pflege und Wellness wieder auf Wachstumskurs seien.

Symrise liefert starkes Quartal
10:58 Uhr

Konsumlaune auf tiefstem Stand seit Mai

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland trübt sich erneut ein. Das Barometer zum Konsumklima für November fällt um 0,2 auf minus 30,8 Punkte, wie aus den Daten der GfK-Marktforscher und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht. Das ist der tiefste Stand seit Mai Ökonomen hatten den Rückgang überwiegend erwartet.

"Die Verbraucher blicken zwar zunehmend optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung, doch beim Blick in den eigenen Geldbeutel überwiegt weiter die Skepsis", sagte NIM-Experte Rolf Bürkl. Wachsende Inflationssorgen und verhaltene Einkommensaussichten bremsten die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, auch wenn die Sparneigung etwas zurückgehe. "Auch der Tankrabatt sorgt offenbar nicht für die erhoffte Erleichterung", erklärte Bürkl: "Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung ist da, aber die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, zieht bislang noch nicht mit."

Konsumlaune auf tiefstem Stand seit Mai
10:29 Uhr

Hohe Nachfrage treibt Kupfer-Preise: Ist der Boom schon eingepreist?

Kupfer ist wertvoller denn je, doch das hat fatale Folgen: Der Kupferklau boomt . Ein Mega-Diebstahl in Karlsruhe und steigende Zahlen bei der Bahn zeigen das Ausmaß. Doch an der Börse zählt nicht nur, ob ein Rohstoff gebraucht wird – sondern auch, wie viel davon bereits im Preis steckt. Ist das rote Metall am Anfang eines langen Aufschwungs, oder sind die Erwartungen schon davongelaufen? 

Hohe Nachfrage treibt Kupfer-Preise: Ist der Boom schon eingepreist?
09:49 Uhr

Militäreinsatz nach Zwischenwahlen? Ölpreis reagiert

Am Rohstoffmarkt verteuern sich die Ölpreise wieder. Der Preis für die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee zieht um 1,4 Prozent auf 115,42 Dollar je Barrel (159 Liter) an. Das US-Öl WTI notiert 1,4 Prozent fester bei 101,25 Dollar. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sollen die USA mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert haben, sich nach den US-Zwischenwahlen Anfang November auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz einzustellen.

Militäreinsatz nach Zwischenwahlen? Ölpreis reagiert
09:31 Uhr

Starke BASF-Zahlen - und was ist mit Evonik?

BASF hat im dritten Quartal dank höherer Preise und leicht gestiegener Mengen sein Ergebnis unerwartet deutlich erhöht. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 15 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro, wie der Chemiekonzern mitteilte. Damit übertraf BASF die Analystenerwartungen von im Schnitt 1,495 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf knapp 16,4 Milliarden Euro.

Angesichts einer starken Entwicklung in den Kerngeschäften hob der Konzern erneut seine Jahresziele an: Für 2026 peilt BASF nun ein bereinigtes Ergebnis zwischen 7,4 und 7,8 Milliarden Euro an, nachdem zuvor 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden waren.

Im Fokus der Anleger steht jedoch das Ringen um den Rivalen Evonik, das Ende September publik wurde. Mit den Verhandlungen vertrauten Personen zufolge hat BASF sein Übernahmeangebot zuletzt auf 24 Euro je Aktie aufgestockt, was den Essener Spezialchemiekonzern mit gut elf Milliarden Euro bewertet. Damit will BASF den Evonik-Vorstand an den Verhandlungstisch bringen, nachdem dieser eine erste Offerte abgelehnt hatte. BASF-Chef Markus Kamieth wirbt für den Zusammenschluss als "starke deutsche Antwort auf den globalen Wettbewerb" und versprach den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2032.

Starke BASF-Zahlen - und was ist mit Evonik?
09:18 Uhr

Einmal kurz Luft holen …

Kaum verändert startet der Dax ins Wochenmittegeschäft. Der deutsche Börsenleitindex, der im bisherigen Wochenverlauf rund 1,5 Prozent auf knapp 25.600 Punkte zugelegt hatte, notiert aktuell im Bereich von 25.600 Zählern. Die Anleger haben es heute mit einer Fülle von Geschäftsausweisen zu tun. Neben Deutscher Bank und Mercedes öffnen nach US-Börsenschluss auch die US-Technologieschwergewichte Alphabet und Microsoft ihre Bücher. Zudem steht auch der Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf der Agenda.

Einmal kurz Luft holen …
08:59 Uhr

Diese Aktie ist in Tokio der Renner

-Auch heute zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien ohne einheitliche Tendenz. Überraschend starke Geschäftszahlen von SK Hynix zerstreuen Befürchtungen einer KI-Blase und geben Chipwerten in der Region Auftrieb. Ansonsten warten die Anleger aber auf den Zinsentscheid der US-Notenbank am späten Mittwoch.

Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt. Dort springt der Kospi um 6,7 Prozent nach oben, getragen von kräftigen Kursgewinnen der beiden Chipgiganten und Indexschwergewichte SK Hynix (+9,5%) und Samsung Electronics (+8,5%). Umsatz und Gewinn von SK Hynix erreichten im dritten Quartal Rekordhöhen. Die Aktionäre sollen davon in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen in Höhe von insgesamt 100 Billionen Won (etwa 67 Milliarden Euro) profitieren. Die Zahlen linderten Befürchtungen, dass die hohen Ausgaben für KI aus dem Ruder liefen, kommentiert Analyst Josh Gilbert von eToro.

In Tokio liegt der Nikkei-Index 1,1 Prozent im Plus. Der breiter gefasste Topix tendiert gut behauptet. Im Chipsektor springen Kioxia um 14 Prozent nach oben. Ibiden und Renesas verbessern sich um 8,1 und 6,6 Prozent.

Diese Aktie ist in Tokio der Renner
08:44 Uhr

Ein Spin-off sorgt für Wirbel

Die Frankfurter Börse bekommt heute ihren voraussichtlich größten Neuzugang in diesem Jahr. Der von Thyssenkrupp abgespaltene Werkstoffhändler TK Accelis feiert sein Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen. Die Thyssenkrupp-Aktionäre bekommen dabei für je 20 Aktien eine TK-Accelis-Aktie in die Depots gebucht, 51 Prozent der Anteile bleiben bei dem Mischkonzern. Banker und Analysten schätzen den Börsenwert von TK Accelis vorab auf 1,5 bis drei Milliarden Euro. Zum Vergleich: Thyssenkrupp wird mit 8,8 Milliarden Euro bewertet. Wie bei Spin-offs üblich, gehört die TK-Accelis-Aktie für einen Tag dem Nebenwerteindex MDax an, in dem auch Thyssenkrupp gelistet ist.

Ein Spin-off sorgt für Wirbel
08:23 Uhr

Ein Highlight steht an

Nach den gestrigen Aufschlägen dürften Europas Börsen heute mit kleinen Abgaben starten. Das Highlight des Tages ist die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Abend. Es gilt als ausgemacht, dass das aktuelle Leitzinsniveau bestätigt wird. "Normalerweise würde man an der Stelle sagen, entscheidend ist der Ausblick. Allerdings wird Kevin Warsh hier Anleger und Börsen wohl ganz bewusst im Unklaren lassen", heißt es bei QC Partners. Die Wahrscheinlichkeit einer Dezember-Erhöhung wird aktuell mit 90 Prozent eingepreist.

Im regulären Handel dürfte aber vor allem die Berichtssaison Akzente setzen. SK Hynix hat gute Geschäftszahlen vorgelegt, was Technologieaktien in Asien Auftrieb verleiht. Am Abend berichten die Technologiegiganten Alphabet und Microsoft. Anleger interessiert dabei vor allem die Frage, ob der KI-Investitionsboom weiterhin in Takt ist. Aber auch in Europa legen zahlreiche Schwergewichte Geschäftszahlen vor.

Ein Highlight steht an
08:09 Uhr

Deutsche Bank auf Rekordkurs

Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal ihren Rekordkurs fortgesetzt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Im Gesamtjahr könnte das Geldhaus bei den Erträgen nun sogar besser abschneiden als ursprünglich angekündigt. Mittelfristig könnte die Bank zudem profitabler arbeiten als angenommen.

Das Geldhaus schrieb von Juli bis September nach Steuern einen Gewinn von rund 1,9 Milliarden Euro, wie es mitteilte. Das sind rund zwei Prozent mehr als vor Jahresfrist. Damit übertraf das Institut die Erwartungen des Marktes: Analysten hatten im Mittel rund 1,7 Milliarden Euro erwartet. Die Erträge erreichten rund 8,3 Milliarden Euro - Analysten hatten hier mit 8,2 Milliarden Euro gerechnet. Im Gesamtjahr könnten die Frankfurter das angestrebte Ertragsniveau von 33 Milliarden Euro nun sogar übertreffen, teilten sie weiter mit.

Deutsche Bank auf Rekordkurs
07:55 Uhr

Visa verzeichnet Gewinnsprung

Visa hat im vierten Quartal dank einer ungebrochenen Konsumlaune in den USA einen kräftigen Gewinnsprung verzeichnet. Der Überschuss stieg in den drei Monaten bis Ende September auf 6,0 Milliarden Dollar oder 3,19 Dollar je Aktie, nach 5,1 Milliarden Dollar oder 2,62 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum, wie der weltgrößte Kreditkartenanbieter mitteilte. Der Nettoumsatz kletterte um 13 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar.

Visa profitierte dabei von der Ausgabenfreude der Verbraucher für Reisen, Einkäufe und Restaurantbesuche, die durch einen starken Arbeitsmarkt und steigende Löhne begünstigt wurde. Zudem kurbelte die Fußball-Weltmeisterschaft, die im Juni und Juli viele Besucher in die USA lockte, das Geschäft an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 verbuchte Visa einen Rekordumsatz von 46 Milliarden Dollar. Im laufenden Geschäftsjahr 2027 rechnet der Konzern mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die Visa-Aktien gaben im nachbörslichen Handel um mehr als ein Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat das Papier 14,6 Prozent zugelegt.

Visa verzeichnet Gewinnsprung
07:39 Uhr

China-Geschäft stutzt Mercedes-Gewinn

Mercedes-Benz hat wegen des schwachen China-Geschäftes und hoher Kosten im dritten Quartal deutlich weniger verdient. Einschließlich Sonderfaktoren hat sich das operative Ergebnis von Juli bis September zwar mehr als verdoppelt auf 1,77 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das bereinigte Konzern-Ebit, bei dem zum Beispiel der Restrukturierungsaufwand und andere Einmaleffekte nicht berücksichtigt wurden, ging um 15 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro zurück.

Der Dax-Konzern hatte gestern mit Verweis auf das schwache China-Geschäft und steigende Kosten seine Gewinnprognose für dieses Jahr gesenkt. Das Betriebsergebnis wird jetzt auf dem Vorjahresniveau von 5,8 Milliarden Euro statt deutlich darüber erwartet. Im vergangenen Jahr hatte sich der Gewinn mehr als halbiert.

China-Geschäft stutzt Mercedes-Gewinn
07:22 Uhr

Sorgt die Fed für eine Überraschung?

Am heutigen Abend steht die US-Notenbank im Blick, denn nach der ersten Zinserhöhung seit rund drei Jahren dürfte die US-Notenbank Federal Reserve bei ihrer Entscheidung die Füße stillhalten. Sie wird den Leitzins nach Ansicht vieler Experten in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent belassen. Auf dieses Niveau hatten die Währungshüter ihn im September angehoben, um der Inflation Paroli zu bieten. Die stark gestiegenen Energiepreise haben die Teuerungsrate in den USA im September auf 3,7 Prozent katapultiert. An den Finanzmärkten wird für Dezember mit einem weiteren Zinsschritt nach oben gerechnet.

Sorgt die Fed für eine Überraschung?
07:07 Uhr

Nach "10 bis 15 Jahren" erreichen Anleger wichtige Marke

Wer sein Geld nur "unter dem Kopfkissen" parkt, verliert Kaufkraft. Lukas Grässle von der Fürstlich Castell'schen Bank gibt im Gespräch mit Sabrina Marggraf konkrete Ratschläge: Sparpläne statt Zeitversuche, breite Streuung und ein langfristiger Horizont sorgen für mehr Sicherheit und Erfolg.

Nach "10 bis 15 Jahren" erreichen Anleger wichtige Marke
06:53 Uhr

Hynix-Zahlen beflügeln Asien-Börsen

Wieder neu entfachter KI-Optimismus treibt die asiatischen Aktienmärkte an. Dazu trügen starke Zahlen des südkoreanischen Chipherstellers SK Hynix bei, dem der anhaltende Boom bei künstlicher Intelligenz einen Rekordgewinn im abgelaufenen Quartal bescherte. Der Konzern konnte seinen operativen Gewinn mehr als versiebenfachen. An der japanischen Börse in Tokio legt der Nikkei-Index 1,5 Prozent auf 64.223 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notiert 0,3 Prozent höher bei 4009 Zählern. In China gewinnt der Shanghai Composite 0,7 Prozent auf 3674 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,7 Prozent auf 4077 Punkte. Der Kospi legt um mehr als drei Prozent zu.

SK Hynix sorgt für Zuversicht am Markt in Asien. Der Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage das Angebot noch bis ins Jahr 2030 übersteigen wird. Die Aktie von SK Hynix legt rund 1,8 Prozent zu. Bei KI-Unternehmen zeichne sich derzeit ein Muster ab, erklärt Maki Sawada, Aktienstrategin beim Broker Nomura Securities. Während Berichte über massive Ausgaben die Kurse oft belasteten, sorgten Anzeichen für eine steigende Profitabilität für Kursgewinne.

Der KI-Boom steht am Abend vor seinem nächsten Härtetest, wenn die US-Technologiekonzerne Alphabet und Microsoft nach Börsenschluss an der Wall Street ihre Quartalsberichte vorlegen. Anleger suchen nach Belegen dafür, dass sich die enormen Investitionen in die KI-Infrastruktur auszahlen. Es gehe weniger um die tatsächlichen Gewinne als um die Frage, ob die hohen Ausgaben für das KI-Wachstum zu nachhaltigem Umsatzwachstum führten, erklärt Chris Brigati, Investmentchef beim Finanzdienstleister SWBC.

Hynix-Zahlen beflügeln Asien-Börsen
06:35 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel zeigt sich vor der Fed-Zinsentscheidung wenig Bewegung. Der Dollar legt geringfügig auf 157,97 Yen und ebenfalls leicht auf 6,6671 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8297 Franken vor. Der Euro notiert nahezu unverändert bei 1,1129 Dollar.

Das ist los im frühen Devisenhandel
06:17 Uhr

Nvidia-Zulieferer vervielfacht Gewinn

Der anhaltende Boom bei künstlicher Intelligenz (KI) hat dem südkoreanischen Speicherchip-Hersteller SK Hynix einen Rekordgewinn beschert. Der operative Gewinn habe sich im abgelaufenen Quartal auf 83,3 Billionen Won (56,4 Milliarden Euro) mehr als versiebenfacht, teilte der Nvidia-Zulieferer mit. Der Umsatz kletterte um 328 Prozent auf 104,6 Billionen Won. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die beim Gewinn mit 76,7 bis 81,67 Billionen Won und beim Umsatz mit gut 99 Billionen Won gerechnet hatten. Die Hynix-Aktie legte im Einklang mit dem Gesamtmarkt um zwei Prozent zu.

Hynix kündigte zudem an, in diesem Jahr rund 100 Billionen Won an seine Aktionäre auszuschütten. Darin enthalten ist ein bereits im August angekündigter Rückkauf im Volumen von 40 Billionen Won. Ein Teil der Mittel für die Ausschüttungen stammt aus dem Verkauf der Beteiligung an dem japanischen Wettbewerber Kioxia. Der Konzern hat bislang keine finanziellen Details der Transaktion genannt. Analysten vermuten jedoch, dass der Verkaufspreis deutlich über den 2018 investierten vier Billionen Won lag. Eine südkoreanische Zeitung hatte zu Wochenbeginn von den Plänen berichtet.

Nvidia-Zulieferer vervielfacht Gewinn
06:00 Uhr

Fantasie ist heute gefragt

Der bisherige Verlauf der Börsenwoche kann sich sehen lassen. Der Dax gewann am Montag 0,9 Prozent und legte gestern weitere 0,7 Prozent zu, schloss mit einem Stand von 25.592 Punkten. Und das, obwohl einige Marktteilnehmer von Zurückhaltung sprachen vor dem Hintergrund einiger anstehender wichtiger Geschäftsausweise.

Heute etwa geht es zum einen um den der Deutschen Bank: Deutschlands größtes Geldhaus könnte im dritten Quartal einen Dämpfer erlitten haben. Analysten erwarten unter dem Strich einen Gewinn von rund 1,44 Milliarden Euro – rund 100 Millionen Euro weniger als noch vor Jahresfrist. Möglicherweise lief es bei der zuletzt boomenden Investmentbank nicht mehr so rund wie in der Vergangenheit. Branchenprimus JPMorgan hatte etwa über ein schwächeres Investmentbanking berichtet.

Zum anderen aber auch um die Zahlen von BASF. Bei der Vorlage der Quartalszahlen dürfte das Ringen um den Rivalen Evonik im Mittelpunkt stehen. Insidern zufolge hat der Chemiekonzern sein Übernahmeangebot zuletzt auf 24 Euro je Aktie aufgestockt, was Evonik mit gut elf Milliarden Euro bewertet. Damit will BASF den Evonik-Vorstand an den Verhandlungstisch bringen. Konzernchef Markus Kamieth wirbt zudem mit weitreichenden Job- und Standortgarantien für den Zusammenschluss. Analysten erwarten im Schnitt für das dritte Quartal einen Umsatz von 15,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von 1,495 Milliarden Euro.

Und nach US-Börsenschluss könnten gleich zwei US-Technologieschwergewichte die Stimmung für den Donnerstag bereits bestimmen: Alphabet und Microsoft. Bei den Quartalsergebnissen der Google-Mutter und des Softwarekonzerns steht erneut das Geschäft der jeweiligen Cloud-Sparten im Mittelpunkt. Anleger werden genau beobachten, ob sich der Bau neuer Rechenzentren auszahlt und ob die beiden Konzerne ähnlich wie der Facebook-Betreiber Meta ihre Prognosen für die Investitionen in ihre KI-Infrastruktur präzisieren. Microsoft erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 89,85 und 90,95 Milliarden Dollar. Dies wäre ein Wachstum von maximal 17 Prozent. Bei Alphabet prognostizieren Analysten einen Anstieg der Erlöse um rund ein Viertel auf 128,18 Milliarden Dollar.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Fantasie ist heute gefragt