Sicherheitsrisiko: Huthi-AttackenOffroad-Wettbewerb Rallye Dakar nach Portugal und Marokko verlegt

Wegen der Sicherheitslage in der Golfregion wird die nächste Rallye Dakar nach Portugal und Marokko verlegt.
Die Organisatoren teilten am Freitag mit, dass die Rallye nicht wie ursprünglich geplant im Januar in Saudi-Arabien stattfinden werde. Die Fahrer würden in Portugal starten und dann über fast 8.000 Kilometer in Marokko ins Ziel kommen. Es ist das erste Mal seit 2007, dass die 1978 lancierte Rallye nach Afrika zurückkehrt.
Das Rennen, das früher Paris-Dakar hieß und von der französischen in die senegalesische Hauptstadt führte, wurde wegen der Sicherheitslage entlang der Route in Nordafrika ab 2009 nach Südafrika und ab 2020 nach Saudi-Arabien verlegt. In den vergangenen Wochen hatten Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen auf Saudi-Arabien unter anderem den internationalen Flughafen der Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen getroffen.
Bei einem Huthi-Angriff auf den Flughafen von Riad am 10. Oktober waren 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Seit der erneuten Eskalation des Jemen-Konflikts greifen sich die vom Iran unterstützten Huthis und Saudi-Arabien fast täglich an.