Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine meldet Flugzeugabschüsse - Japan sichtet russische AmphibienschiffeNach drei Wochen Krieg, Flucht und Vertreibung wendet sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an diesem Donnerstag mit einem direkten Appell an Deutschland. In der Nacht meldet die Ukraine erneut Kämpfe mit russischen Angreifern unter anderem in der Nähe von Kiew.17.03.2022
Mühsame EvakuierungenSelenskyj verspricht Wiederaufbau aller HäuserDer ukrainische Präsident Selenskyj berichtet in seiner nächtlichen Videobotschaft über den Luftangriff auf ein Theater in Mariupol, in dem "Hunderte" Menschen Schutz gesucht hatten. Auch die humanitären Korridore gerieten immer wieder unter Beschuss, beklagt er. Den Ukrainern verspricht er, alle zerstörten Häuser wieder aufzubauen. 17.03.2022
Internationaler HaftbefehlRussland leitet Verfahren gegen "Fake News" einMit einem neuen Gesetz hat Kreml-Chef Putin missliebige Aussagen über den Ukraine-Krieg in Russland unter Strafe gestellt. Erste Geldbußen sind bereits verteilt, jetzt kommt der nächste Schritt. Drei Strafverfahren leitet die Justiz ein, eines gegen eine im Ausland lebende Russin. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.17.03.2022
Der Kriegstag im ÜberblickTheater mit Hunderten Zivilisten zerstört - Verhandlungen werden konkreterIn Tschernihiw kommen bei einem Angriff zehn Menschen in einer Warteschlange ums Leben. In Mariupol legen Bomben ein Theater, in dem Hunderte Ukrainer Zuflucht gesucht hatten, in Schutt und Asche. Auf diplomatischer Ebene stehen die Zeichen indes auf Annäherung. Der 21. Kriegstag im Überblick. 16.03.2022
Auch andere Behördenchefs freiUkraine: Haben Melitopols Bürgermeister Fedorow befreitDie russischen Truppen besetzen die ukrainische Stadt Melitpol. Kurz danach verschwindet Bürgermeister Fedorow und Moskau setzt eine prorussische Statthalterin ein. Jetzt ist Iwan Fedorow wieder aufgetaucht - nicht der einzige Volksvertreter, der auf Befehl des Kremls entführt worden sein soll. 16.03.2022
"Gebäude vollständig zerstört"Theater in Mariupol mit Hunderten Zivilisten angegriffenDas Theater in Mariupol, in dem zahlreiche Menschen Schutz vor dem Krieg suchen, wird Ziel eines massiven Bombenangriffs. Der ukrainische Außenminister nennt die Attacke ein "entsetzliches Kriegsverbrechen". Ihm zufolge müssen die Russen gewusst haben, dass sich Zivilisten darin befinden.16.03.2022
Nicht mehr von Russland abhängigEU dockt Ukraine und Moldau an Stromnetz anRussische Truppen attackieren wiederholt die Energieversorgung in der Ukraine. Das größte AKW in Saporischschja haben sie besetzt. Die EU springt Kiew bei und schließt die Ukraine ans westeuropäische Stromnetz an - zusammen mit der Republik Moldau. 16.03.2022
Kioske verweigern VerkaufJournalistin auf Titelseite der OppositionszeitungNach ihrem Anti-Kriegs-Protest bildet die Kreml-kritische Zeitung "Nowaja Gaseta" Owssjannikowa samt Plakat auf der Titelseite ab. Um keine Strafe zu riskieren, ist das Wort "Krieg" gepixelt. Dennoch wollen die Kioske die Ausgabe nicht verkaufen. Die Journalistin hat indes eine weitere Strafe zu befürchten.16.03.2022
Militärexperte zum Angriffskrieg"Konventioneller Krieg war sehr erfolgreich für Russen"Die russische Invasion in der Ukraine kommt augenscheinlich nicht so voran wie vom Kreml geplant. Bundeswehr-Brigadegeneral a.D. Erich Vad sieht jedoch zumindest im konventionellen Teil des Krieges volle Kontrolle Russlands. Warum die Invasion dennoch scheitern könnte, erklärt er im Interview mit ntv.de.16.03.2022
Wollten Brot kaufenZehn Zivilisten in Warteschlange in Tschernihiw erschossenSie stehen an, um Brot zu kaufen, als sie bei einem Angriff getötet werden. Fast ein Dutzend Menschen sterben vor einem Lebensmittelladen in Tschernihiw. Ukrainischen Angaben zufolge handelt es sich um eine russische Offensive. Russland weist die Vorwürfe zurück.16.03.2022