Wenn es früher dunkel wirdWinterzeit: Praktische Lösungen für dunkle Ecken

Im Herbst wird der Weg zur Haustür, Garage oder Mülltonne schnell zur dunklen Angelegenheit. Mit den folgenden Gadgets lässt sich gezielt und komfortabel nachhelfen.
Spätestens Ende Oktober wird der Weg zur Haustür, Garage oder Mülltonne schnell zur dunklen Angelegenheit. Gute Außenbeleuchtung bringt dann mehr Orientierung und Komfort. Welche Lösung passt, hängt vor allem davon ab, wo Licht gebraucht wird und wie automatisch es arbeiten soll. Im Folgenden zeigen wir mehrere Möglichkeiten, wie sich auch dunkle Wege und Ecken praktisch ausleuchten lassen.
Bewegungsmelder-Leuchten: Licht nur bei Bedarf
Für Hauseingang, Garage oder Gartenweg sind Leuchten mit Bewegungsmelder besonders praktisch. Sie schalten sich automatisch ein, sobald jemand den Bereich betritt, und später wieder aus.
Kein Griff zum Lichtschalter nötig
Licht nur dann, wenn es gebraucht wird
Praktisch an Treppen und Wegen
Vermeidet unnötige Dauerbeleuchtung
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf Reichweite und Erfassungswinkel. Ein zu empfindlicher Sensor reagiert schnell auf Tiere oder vorbeifahrende Autos. Ein passendes Beispiel ist das Netatmo-Außenflutlicht mit Bewegungsmelder. Mit 1.000 Lumen eignet es sich vor allem für Einfahrt, Garage oder Eingangsbereich und verbindet kräftige Beleuchtung direkt mit automatischer Bewegungserkennung.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Solarleuchten: Licht ganz ohne Steckdose
Solarleuchten kommen ohne Stromanschluss aus und lassen sich deshalb flexibel im Garten verteilen. Tagsüber lädt das Solarpanel den Akku, bei Dunkelheit schaltet sich die Lampe je nach Modell automatisch ein. Ein leistungsfähigeres Modell ist die Steinel XSolar L-S. Sie lädt ihren Akku tagsüber per Sonnenenergie und schaltet das Licht über einen integrierten Bewegungsmelder nur bei Bedarf ein – praktisch für Gartenwege, Hauseingang oder Bereiche, an denen kein Stromanschluss vorhanden ist.
Für Gehwege durch den Garten oder entlang von Beeten, wo keine Wandmontage möglich ist, bieten sich stattdessen Solarleuchten mit Erdspieß an. Die gibt es in Mehrfach-Sets auch schon vergleichsweise günstig bei Amazon.
Smarte Außenbeleuchtung: Licht, das mitdenkt
Smarte Leuchten lassen sich per App, Zeitplan oder Sensor steuern. Sie können beispielsweise automatisch bei Sonnenuntergang starten oder auf Bewegung reagieren. Je nach System möglich sind:
Zeitpläne
Dimmung
Unterschiedliche Lichtfarben
Bewegungsautomationen
Steuerung von unterwegs
Einbindung in Alexa, Google Home oder Apple Home
Gerade bei bereits vorhandenem Smart Home ist das die flexibelste Lösung. Die Hombli Outdoor Smart Wall Light V2 lässt sich per App oder über Alexa und Google Home steuern, unterstützt Zeitpläne und Automatisierungen und kann aus 16 Millionen Farben wählen. Praktisch ist zudem, dass keine separate Bridge nötig ist – damit eignet sie sich gut für alle, die smarte Außenbeleuchtung unkompliziert nachrüsten möchten.
Auch hier gibt es Lösungen speziell für die Wegbeleuchtung ohne Montagemöglichkeit an einer Wand, wie etwa das Pathway Light von Eufy.
Praktische Ergänzungen für Außenbeleuchtung im Herbst
Wer bereits Außenleuchten besitzt, muss nicht zwangsläufig neue Lampen kaufen. Ein Bewegungsmelder mit Dämmerungssensor wie von Homematic IP kann vorhandene kompatible Beleuchtung automatisieren: Er erkennt Bewegungen und berücksichtigt gleichzeitig die Helligkeit draußen, sodass das Licht beispielsweise erst bei Dunkelheit und nur bei tatsächlichem Bedarf eingeschaltet wird.
Smarte Außensteckdosen machen vorhandene Lichterketten, Gartenlampen oder Weihnachtsbeleuchtung per Zeitplan in der App steuerbar.
Orientierungslichter sind besonders praktisch an Eingängen und Gartenwegen, wo es wichtiger ist, Stolperstellen auszuleuchten, als großflächige Beleuchtung zu haben.
Mehr Komfort rund ums Haus
Mit der Winterzeit verschieben sich viele alltägliche Wege in die Dunkelheit. Bewegungsmelder schaffen zuverlässiges Licht bei Bedarf, Solarleuchten lassen sich besonders einfach nachrüsten und smarte Systeme bieten den größten Komfort. Kombiniert mit Kameras oder Bewegungssensoren erhöht sich zudem der Einbruchschutz. Auch Anwesenheitssimulationen in der Urlaubszeit sind möglich. Welche Variante am besten passt, hängt vor allem vom Einsatzort ab – und davon, wie viel Automatik gewünscht ist.



