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BayernManipulierte Halloween-Schokolade auch in Regensburg

02.11.2026, 18:26 Uhr
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In diesem Jahr häufen sich die Funde gefährlich manipulierter Halloween-Süßigkeiten. Ein neu bekanntgewordener Fall spielt in Regensburg.

München (dpa/lby) - Die Funde gefährlich manipulierter Halloween-Süßigkeiten häufen sich: Der bislang jüngste Fall in Bayern spielt in Regensburg, wie die Polizei mitteilte. Demnach entdeckte eine Mutter am Montagnachmittag spitze und teils mehrere Zentimeter lange Nähnadeln in Schokoriegeln, die ihr Sohn eingesammelt hatte.

Der Bub und seine Freunde waren demnach am Freitagabend im Dörnberg-Viertel unterwegs gewesen, wie die Polizeiinspektion Regensburg-Süd mitteilte. Dort fahndet die Polizei nun nach dem Täter. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein.

Der Fall reiht sich ein in eine ganze Liste ähnlicher Vorkommnisse im Freistaat: In zwei Fällen in Landshut und Adlkofen (Landkreis Landshut) waren Naschereien mit spitzen Gegenständen, Schrauben und Nadeln versehen, in Vilshofen an der Donau (Landkreis Passau) entdeckten Eltern einen Nagel in einer Knusperwaffel. In Nürnberg, Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) und Neuburg an der Donau fanden Kinder beim Auspacken von Schokoriegeln Nadeln. In Gräfelfing (Landkreis München) hatte ein Neunjähriger in ein mit einer Nadel präpariertes Kaubonbon gebissen, war jedoch unverletzt geblieben.

Fälle mit manipulierten Halloween-Süßigkeiten wurden in allen Bundesländern außer im Saarland gemeldet. Auch in Österreich wurden Funde öffentlich.

Quelle: dpa

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