Der TagMidterms in den USA sind schon jetzt rekordverdächtig
Vier Tage vor den Zwischenwahlen in den USA verharren die Republikaner im Umfragetief. Sie könnten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und womöglich auch im Senat einbüßen - zum Leidwesen von US-Präsident Donald Trump. Meinungsforscher rechnen mit einem deutlichen Sieg der oppositionellen Demokraten. Wie spannend und entscheidend die Midterms in diesem Jahr sind, zeigt eine beeindruckende Statistik: Gut 47,9 Millionen Wahlberechtigte nutzten bis heute Mittag (Ortszeit) die Möglichkeit der Stimmabgabe vor der eigentlichen Wahl, wie Zahlen der Universität Florida zeigten. Damit wurde der bisherige Höchstwert für eine Zwischenwahl von rund 45,9 Millionen vorzeitig abgegebenen Stimmen von 2022 noch übertroffen.
Besonders in stark umkämpften Bundesstaaten gaben Menschen den Angaben zufolge vorzeitig ihre Stimme ab. In Texas hatten nach offiziellen Angaben bis Mittwoch schon mehr als sechs Millionen Menschen vorzeitig gewählt. Die Zahl der Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimme persönlich abgaben, lag dabei um rund 50 Prozent über der Zahl zum selben Zeitpunkt im Jahr 2022. Die Behörden in North Carolina meldeten einen Anstieg von 37 Prozent bei der Zahl der vorzeitig abgegebenen Stimmen im Vergleich zu 2022. Auch in South Carolina und Kansas verzeichneten die Behörden deutlich mehr vorzeitig abgegebene Stimmen.