5,60m Wand geknackt!
Paul Stöckel bezwingt als Erster die neue Curved Mega Wand

02.10.2026 | 23:10 UhrIm Buzzer danach spricht Athlet Paul Stöckel über seine Macht-Demonstration an der Mega-Wand bei Ninja Warrior, seine Arbeit als Stabsgefreiter auf einem NATO-Standort und gibt Einblicke, für wen die Bundeswehr als Arbeitgeber geeignet ist - und für wen eher nicht.
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2. Oktober 2026. Das hier ist der Buzzer danach und wir sprechen mit Paul Stoeckel über die Kraft Mega Wall, seinen Job bei der Bundeswehr und wie viel Vor oder vielleicht auch Nachteile. Das ist jetzt.
Willkommen zum besten Wintertag. Mindestens hier in Köln. Hier ist der Buzzer. Danach direkt nach dem Staffelauftakt der ersten Runde von Ninja Warrior Germany. Und mein Gast hat eben das gemacht, was vor ihm nur zwei anderen Ninjas gelungen ist, nämlich die Curved Mega Wall zu bezwingen. Das und über vieles weitere wollen wir sprechen mit Paul Stöckle. Schön, dass du da bist und hier zu sein, die Reise auf dich genommen hast, hierher nach Köln zu kommen. Erst mal, wie geht's dir? Mir geht's sehr gut. Dir geht's sehr gut. Das ist schön. Ich freue mich auch sehr. Gäste in Fleisch und Blut. Das habe ich selten, dass hatte ich im letzten Jahr gar nicht. Deswegen umso besser. Du hast es gerade gesehen, oder? Wir haben es gerade alle gesehen. Du hast als Dritter überhaupt die Kraft Mega Wall bezwungen. Was ging in dir vor, als das gerade gesehen hast? Und damals, als es auch wirklich geschafft hast, als ich es geschafft habe, ist mir so ein Stein vom Herzen gefallen, weil ich einfach dachte Wie geil. Das Training hat sich ausgezahlt. Ich habe es genau so gemacht, wie ich wollte. Ich hatte natürlich auch vorher gesagt Ich kann das, ich schaffe das. Ich habe viel trainiert. Natürlich diese zehn Zentimeter mehr. Da wusste ich schon okay, das könnte noch mal hart werden. Aber ich wusste, mit dem Training habe ich sehr, sehr gute Chancen, dass das funktioniert. Und ich wusste, ich muss es probieren. Was du nicht wusstest. Vorher zehn Zentimeter mehr. Also so eine hohe Mauer hatten wir noch nie. Hatte ich das. Es sind zehn Zentimeter, aber das macht eigentlich viel aus. Das macht sehr viel aus. Ab der Höhe, das macht sehr viel aus. Hatte ich das in irgendeiner Art und Weise beeindruckt bei der Parkour Begehung? Ich dachte mir schon Ja, okay, ist schon ordentlich. Also wer mal die Wahl in irgendeiner Halle probiert hat, weiß wie hoch schon 4 Meter sind oder 4 Meter, 5 Meter und 5 Meter 50 ist schon ein ordentliches Ding, was da dann vor einem steht. Aber ich wusste, ich werde das auch schaffen. Ja. Okay. Also mit der Selbstüberzeugung bist du streng geheim. Das heißt, du hast keine Sekunde gezweifelt. Ich habe keine Sekunde gezweifelt, dass du es nicht schaffen könntest. Okay. Wie viel nehmen wir uns mal mit? Wie viel Vorbereitung steckt alleine in der Vorbereitung auf die Mega Wall? Sehr viel. Also die Mega Wall kann man, oder? Es ist ja auch eine separate Challenge. Man muss da voll drauf trainieren. Man kann nicht sagen, also kann man schon, aber dann schafft man es halt nicht. Man kann nicht sagen, man probiert jetzt mal in der Show einfach die Mega World in danach 5,6 Meter hoch ist. Man muss einfach gezielt trainieren. Viel Sprungkraft, viel Explosivkraft. Man muss halt wirklich sehen, dass man bei 100 % ist. Und man muss vor allem die Technik noch mal zu 100 % optimieren. Ja, heißt in viele Hallen fahren, viele Megawatt ausprobieren, die mega noch höher machen. Im Training habe ich einmal 5,80 geschafft, aber das war nicht geschafft. Wollte trotzdem mal wissen, wie hoch es gehen kann. Es war eine gerade Wand 5,8 Meter. Der Anlauf war nicht so gerade. Ich wollte einmal 5 Meter. 80 gerade. War nicht schlecht. Ja. Okay. Was ist Stichwort Technik? Wenn ich jetzt hingehen würde und sagen würde Komm, ich probiere das einfach mal klar, dann fange ich natürlich nicht mit der 5 Meter 60 Wand an! Was ist die richtige Technik im Training und vor allem dann in der Show, wenn du davor stehst, um es möglichst sicher zu schaffen. Die richtige Technik ist vor allem nicht so viel Anlauf nehmen, vor allem in den Hallen. Wenn ihr viel Anlauf habt, nutzt nicht so viel Anlauf. Es reichen wirklich zehn 15 Meter maximal. Ihr wollt mit Geschwindigkeit und mit Kraft nach oben gehen. Und wenn ihr einen weiteren Anlauf nimmt? Ich sehe manchmal Leute in den Hallen, die laufen wirklich von 50 Metern an und rennen dann voll gegen die Wand, weil da eben dieser Kraft Part fehlt. Also Kraft, Geschwindigkeit und Schnelligkeit. Wichtig ist es, die Technik wie gesagt zu optimieren, sich langsam heranzutasten und vor allem desto höher es geht, desto kleiner sollten die Schritte werden, damit man diese AufschubEnergie nicht verliert. So nenne ich das jetzt mal Wenn die Schritte zu groß werden, verliert man Geschwindigkeit, fühlt sich komisch an, Kraft, Geschwindigkeit, Schnelligkeit. Das ist die Heilige Dreifaltigkeit, für die man sehr gut beim Rest des Parcours. Dachte man eigentlich gar keine Probleme. Lief eigentlich easy. Klar, sieht easy aus, ist es aber eigentlich nicht. Wie wäre es für dich? Die restlichen Hindernisse? Es war gut. Ich war so fokussiert. Ich wollte und ich wusste auch genau, wie ich was machen werde. Ich wusste, ich werde jetzt nicht extra langsam machen oder auf Sicherheit gehen. Ich bin mit der Einstellung reingegangen Ich kann das. Ich bin stark, Ich bin schnell, ich bin fit. Ich habe trainiert. Einfach rein, Vollgas und mein Ding machen sehr gut. Und neu waren ja auch die Schwungstange. Hindernis eins und der die Stangenwanderung das letzte Hindernis vor der Wahl. Wenn du eine Parcourbegehung machst und diese neuen Hindernisse siehst, was geht da in deinem Kopf vor? Wie sind so die letzten Momente vor der Show bzw vor deinem Auftritt? Zwischen Parcourbegehung und Auftritt. Die letzten Momente stellen sich so dar, dass ich noch mal in mich gehe, den ganzen Parcours in meinem Kopf visualisiere und gucke wie mache ich jetzt was am besten? Am effizientesten? Wie fühlt sich das wahrscheinlich an, dass andere Athleten noch machen, wo ich nicht so der Fan von Menschen ist, jedes Hindernis komplett auseinanderzunehmen und sich jeden Move vorher zu überlegen. Ich versuche einfach nur zu denken Wie fühlt sich das an, dass ich im Kopf einmal durchgehe, weil ich glaube, sonst kann das auch schnell zu viel sein. Wenn eine Kleinigkeit dann nicht klappt, ist der Ablauf im Kopf durcheinander. Aber klar, wenn ich reingehe, ist es natürlich eine Mischung aus ganz viel Adrenalin. Natürlich auch Angst, sich selbst zu enttäuschen. Oder seine Familie, die extra angereist ist und einfach diese Freude man will rein. Fragt sich natürlich mal okay, warum mache ich das? Aber wenn man dann oben steht, weiß man ja genau dafür. Genau dafür. Genau für den Moment, den wir gesehen haben, wo du dich gefreut hast. Apropos Adrenalin den gab es auch beim Speed Duell Parkour. Dann hintenraus. Wir haken den noch ganz schnell ab, weil das nicht so gut gelaufen ist. Du hast die Aufhängung nicht gereicht. Das war eigentlich der Knackpunkt, warum es gescheitert ist. Hättest du es noch geschafft bis zum Ende? Glaubst du, du hättest gewinnen können? Natürlich hätte ich das gewinnen können. Aber das hätte ich sag mal, jeder der Top vier, die, der für den Duellparcours qualifiziert war. Es ist einfach ein Kopf an Kopf Rennen und man kann nur Vollgas geben. Ja, und das sind halt eben die Sachen, die passieren, wenn man einfach Vollgas gibt und nicht mit 90 %, sondern mit 110 % durch den Parcours geht. So ist es. Aber ist ja alles kein Problem. Du bist im Halbfinale. Das heißt, wir sehen dich wieder und wollen jetzt einmal kurz wissen Du hast ja im Vorstellungsvideo erzählt, du arbeitest bei der Bundeswehr, genauer gesagt auf einem NATOcorps. So wird es richtig ausgesprochen, obwohl ausgeschrieben wird. Nehmen wir uns mal mit, weil ich glaube, viele von unseren Zuschauern wissen gar nicht, was das ist. Was ist ein NATOcorps? Was macht der? was? Wofür ist der zuständig? Also ein Autokorso, Ein multinationaler NATO Standort mit elf anderen Nationen, die Hauptsprache dort Englisch. Und es geht da vor allem um die internationale Zusammenarbeit und um das Training für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt. Das hoffen wir alle. Und du machst vor allem administrative Tätigkeiten. Was sind da so deine Aufgaben? Was heißt administrativ? Das ist das Schöne, da kein Tag ist wie der andere. Ich schreibe Wochenpläne, vereinbart Termine. Ich führe Fahraufträge durch. Dann geht es mal auf Übungen ins Ausland, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Das heißt, man kommt viel rum, ist viel unterwegs, aber dafür auch im Umkehrschluss viel zu Hause. Was denn für Aufträge? Erklär uns das noch. Ich glaube, das wissen wir nicht. Auftrag ist, wenn man Personal oder Material von A nach B transportiert. Also jemanden oder etwas irgendwohin fährt. Okay, das hört sich ziemlich krass schon an? Okay, dann ist es aber. Dann wissen wir alle, was das ist. Es gibt ja auch den V.Mann. Aber das ist was anderes. Gut. Also, du bist Oberstabsgefreiter. Ist das richtig? Stabsgefreiter? Stabsgefreiter? Wann kommt der Oberstabsgefreiter? Der Oberstabsgefreiter kommt ab Februar. Der kommt ab Februar. Muss man dafür irgendwas? Wie kann ich mir das vorstellen? Wie steigt man so einen Rang auf? Also muss man dafür irgendwas erledigen. Vielleicht eine Prüfung ablegen? Keine Ahnung. Wir sind ja nicht. Wir wissen ja alle gar nicht, wenn wir noch nicht bei der Bundeswehr. Wie das da funktioniert. Also in der Mannschaftslaufbahn ist es so, dass man einfach mit der Zeit befördert wird. Man muss davor natürlich seine Lehrgänge und Qualifikation machen, um eben auf diesem Dienstposten zu sitzen. Aber für die Beförderung braucht man jetzt keine Prüfung oder irgendwas. Okay. So, und wenn ich jetzt oder jemand anderes von unseren Zuschauern überlegen würde, ist der Bund, ist die Bundeswehr vielleicht der richtige Arbeitgeber für mich? Wenn man wirklich mit dem Gedanken spielt was würdest du sagen, für wen ist das was und für wen? Eher nicht so? Also das kann generell für jeden was sein, der bereit ist, ein bisschen aus sich herauszukommen und einfach mal ein paar neue Erfahrungen sammeln möchte. Man ist wie gesagt teilweise viel unterwegs. Dafür erlebt man aber auch die Kameradschaft, lernt neue Leute kennen, mit denen man vorher vielleicht nicht so viel gemacht hätte und man kommt einfach mal ein bisschen raus. Es ist eine komplett neue Erfahrung und es kann wirklich was Schönes sein. Vor allem auch ein kleines Abenteuer, eine Herausforderung. Aber im Endeffekt ist es auch ein seriöser Job, den man dadurch durchaus seriös und Kameradschaft spielt ja auch eine ganz große Rolle. Hast du gesagt. Wie relevant sind in dem Zusammenhang dann auch Ninja Wettkämpfe für dich? Weil du bereitest dich auch darauf vor. Du machst während deiner Arbeit oder außerhalb deiner Arbeit. Kannst du ja gleich noch mal erklären. Viel Sport, den du auch in den Ninja Sport investierst. Wie ist das bei dir mit dem Internet? Kennt die Ninja. Wettkämpfe sind natürlich sehr wichtig. Gerade wenn man sich auf die Show vorbereiten möchte, fährt man mal mit ein paar Leuten irgendwo hin, guckt okay, wo stehe ich gerade? Man sieht noch mal eine andere Halle. Und man kann vor allem diese Wettkampf und Showsituation gut üben. Mal gucken, wie ist das für mich? Und sich hoffentlich auch ein bisschen dran gewöhnen, weil das ist ja schon auch fürs Nervensystem eine ganz gute Belastung. Das stimmt, auch wenn wir da keine acht Kameras meistens haben, aber zumindest Publikum in vielen Fällen und viele Augen, die zugucken Was steht als nächstes bei dir an? Steht schon irgendwas auf der Liste? Nächster Wettkampf. Sonst irgendwas? Ein Wettkampf gerade nicht, Aber auf jeden Fall erstmal viel weiter trainieren. Man kann ja immer noch besser werden. Es gibt keinen perfekten Ninja Warrior Lauf, auch wenn es so scheint. Man kann immer noch was optimieren, immer noch schneller sein und vor allem Spaß haben. Das stimmt. Spaß ist, glaube ich, das Allerwichtigste. Und apropos Spaß Wir machen oder Es gibt jetzt in Deutschland seit zehn Jahren, wir fangen jetzt eigentlich zehn Jahre Wintersport in Deutschland. Viele Ninja Hallen sind aus dem Boden geschossen, Wir haben viele Boulderhallen. Es ist quasi so eine neue Sportart, die sich aus mehreren Sportarten zusammensetzt, entstanden. Was würdest du sagen, Wie hat denn der Sport dein Leben verändert? In jeder Hinsicht. Ich war von Anfang an begeistert. Ich mache jetzt seit 2018 Ninja Warrior. Da gab es auch eine Halle bei uns. Da hatte ich dann angefangen. Ich war direkt so begeistert, habe mich so gefreut und habe mich immer gefragt Wann kann ich wieder trainieren, wann fahren wir wieder dahin? Und so ist da auch diese Leidenschaft für den Sport entstanden. Das ist auch ein sehr guter Ausgleich zum Alltag. Wobei der ja auch schon durch Sport und Disziplin sehr geprägt ist, auch schon geprägt war. Sehr gut. Aber das war ein schönes Schlusswort, Ein schönes Statement für den Wintersport Freuen wir uns. Nächste Woche sehen wir uns dann wieder. Das war's für heute. Freitag, 23:15 bei NTV Sport. Nächste Woche sind wir wieder am Start nach der zweiten Vorrunde. Ich sage Danke, dass du gekommen bist. Gerne. Wir sehen uns zum Halbfinale. Da sehen wir uns auf jeden Fall. Und wir, wie gesagt, nächste Woche bei NTV Sport. Bis dahin. Habt eine schöne Woche und bis nächsten Freitag. Ciao.





























