Offiziell: Ex-BVB-Star Pulisic verlängert bei Milan

Die AC Mailand hat den Vertrag mit Christian Pulisic langfristig verlängert und damit unmittelbar vor dem Derby gegen Inter ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der 28 Jahre alte US-Nationalspieler ist nun bis zum 30. Juni 2031 an die Rossoneri gebunden. Pulisic trägt seit Juli 2023 das Milan-Trikot und entwickelte sich in Norditalien zu einem der prägenden Offensivspieler des Klubs. Seine Bilanz unterstreicht diese Bedeutung: In 141 Pflichtspielen erzielte der Flügelstürmer 44 Tore. Milan würdigte in der offiziellen Mitteilung neben seinen technischen Fähigkeiten besonders seine Persönlichkeit, seine konstanten Leistungen und seinen Arbeitseifer. Mit der Verlängerung soll Pulisic auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der sportlichen Planung einnehmen. Der Zeitpunkt ist besonders: Schon am Samstag steht im Giuseppe-Meazza-Stadion das Stadtduell mit Inter Mailand an.
Für Pulisic ist die Verlängerung die Fortsetzung einer Entwicklung, die ihn über Deutschland und England in die Serie A führte. Im Februar 2016 hatte der damals 17-Jährige sein Bundesliga-Debüt für Borussia Dortmund gefeiert. Beim BVB reifte er zum Profi, gewann 2017 den DFB-Pokal und wechselte später zum FC Chelsea. Mit den Londonern holte er unter anderem die Champions League, ehe er 2023 bei Milan ein neues Kapitel begann. In Italien fand der Kapitän der US-Nationalmannschaft schnell eine tragende Rolle und überzeugte mit seiner Vielseitigkeit: Pulisic kann auf beiden Flügeln, im offensiven Mittelfeld und bei Bedarf auch näher am Sturmzentrum eingesetzt werden. Die Rossoneri bezeichneten ihn als Schlüsselspieler und verstehen den neuen Vertrag als gemeinsames Bekenntnis zu weiteren sportlichen Fortschritten. Pulisic soll nicht nur zusätzliche Tore liefern, sondern mit seiner Erfahrung und internationalen Klasse auch die Zukunft des Traditionsklubs mitprägen.
Offiziell: Zurück auf der Waldau – Mario Suver trägt wieder Blau

Mario Suver ist zurück bei den Stuttgarter Kickers. Der Regionalligist hat den 27 Jahre alten Innenverteidiger verpflichtet und damit einen Spieler zurück auf die Waldau geholt, der einen wesentlichen Teil seiner fußballerischen Ausbildung bei den Blauen absolvierte. Suver war bereits zwischen 2013 und 2018 für die Kickers aktiv, durchlief dort ab der U 15 sämtliche Nachwuchsmannschaften und schaffte anschließend den Sprung in den Herrenbereich. Zuletzt stand der gebürtige Stuttgarter beim slowakischen Erstligisten MFK Skalica unter Vertrag, seit dem Sommer war er vereinslos. In den vergangenen Wochen nahm Suver als Trainingsgast am Mannschaftstraining der Kickers teil und konnte sich den Verantwortlichen dabei aus nächster Nähe präsentieren. Über die Laufzeit seines neuen Vertrags machte der Verein keine Angaben.
Geschäftsführer Sport Lutz Siebrecht erklärte, Suver habe in den Trainingseinheiten sowohl sportlich als auch menschlich überzeugt. Der Abwehrspieler bringe Erfahrung aus unterschiedlichen Stationen mit, kommuniziere viel auf dem Platz und passe charakterlich sehr gut in die Mannschaft. Auch Suver selbst freut sich über die Rückkehr zu seinem Jugendverein. Im Training habe sich schnell gezeigt, dass es zwischen ihm und dem Team passe. Die Kickers seien der Klub, bei dem er groß geworden sei und entscheidende Schritte in seiner Entwicklung gemacht habe. Nach seinem ersten Abschied spielte Suver unter anderem für die zweiten Mannschaften des VfB Stuttgart und von Borussia Dortmund sowie für den 1. FC Nürnberg. In seiner bisherigen Laufbahn sammelte der Defensivspieler 13 Einsätze in der 2. Bundesliga, 34 Partien in der 3. Liga und 83 Regionalliga-Spiele. Mit dieser Erfahrung soll er der Kickers-Defensive zusätzliche Stabilität, Präsenz und kommunikative Führung geben.
Offiziell: Schlicke verlängert – besonderes Signal vor dem Geburtstag

Der MSV Duisburg hat die Zusammenarbeit mit Ben Schlicke vorzeitig verlängert und damit unmittelbar vor dem 21. Geburtstag des Innenverteidigers ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. Der 1,95 Meter große Linksfuß kam im Sommer 2025 von der SpVgg Unterhaching an die Wedau und hat sich seitdem Schritt für Schritt in der Defensive der Zebras etabliert. In seiner ersten Saison absolvierte Schlicke 15 Spiele für den MSV, in der laufenden Spielzeit stehen bereits acht Liga-Einsätze zu Buche. Dabei gelang ihm am ersten Spieltag beim 3:0 gegen den SV Meppen auch sein erstes Tor in der 3. Liga. Wie lange der neue Vertrag läuft, teilte der Verein nicht mit. Fest steht dagegen: Einen Tag nach der Bekanntgabe, am 31. Oktober, feiert Schlicke seinen 21. Geburtstag. Der Abwehrspieler setzt damit eine besondere Familiengeschichte fort. Sein Vater Björn Schlicke trug von 2006 bis 2010 selbst das Duisburger Trikot und führte die Mannschaft zeitweise als Kapitän an. In seiner Laufbahn war der frühere Profi auch für den Hamburger SV aktiv.
Sportchef Chris Schmoldt wertete die vorzeitige Verlängerung als klares Bekenntnis zum gemeinsamen Weg. Schlicke habe sich in den vergangenen Monaten stark entwickelt und sei eine feste Größe im Defensivverbund. Trainer Dietmar Hirsch hob neben der Größe und Schnelligkeit des Verteidigers besonders dessen starken linken Fuß hervor. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen bei dem früheren deutschen U-19-Nationalspieler noch Entwicklungspotenzial. Schlicke selbst erklärte, dass er sich beim MSV sehr gut aufgehoben fühle und seine nächsten Schritte weiterhin an der Wedau gehen wolle. Für Duisburg ist die Unterschrift deshalb mehr als nur eine Personalentscheidung: Der Klub bindet einen jungen, bereits drittligaerfahrenen Innenverteidiger, der sportlich an Bedeutung gewonnen hat und zugleich eng mit der Vereinsgeschichte verbunden ist.
Ödegaard kann sich Bayern-Wechsel vorstellen

Martin Ödegaard kann sich grundsätzlich vorstellen, in Zukunft für den FC Bayern zu spielen. Ein Wechsel nach München ist aktuell dennoch kein konkretes Thema. Nach Sky-Informationen gehört der norwegische Nationalspieler derzeit nicht zu den Transferzielen des deutschen Rekordmeisters. Das gilt trotz einer Verbindung, die schon seit Jahren besteht: Zwischen der Ödegaard-Seite und dem FC Bayern gab es in der Vergangenheit wiederholt Kontakt, zu einem Transfer kam es jedoch nie. Zudem liegen ihm Anfragen internationaler Topklubs vor. Ein zeitnaher Bayern-Vorstoß ist nach dem aktuellen Stand aber nicht geplant. Die Münchner arbeiten bei Ödegaard momentan weder an Gesprächen mit Arsenal noch an einem konkreten Angebot.

Verlängern oder wechseln: Zieht es Ödegaard zum FC Bayern?
Bei den Gunners steht stattdessen eine vorzeitige Vertragsverlängerung im Mittelpunkt. Ödegaards Arbeitspapier in London läuft noch bis zum Sommer 2028. Arsenal möchte seinen Kapitän länger binden und hat bereits einen ersten informellen Austausch über die Zukunft geführt. Die Verantwortlichen wollen unbedingt verhindern, dass der Norweger seinen Vertrag erfüllt und den Klub 2028 ohne Ablöse verlassen kann. Sollte sich abzeichnen, dass Ödegaard nicht verlängern möchte, würde sich Arsenal deshalb mit einem Verkauf beschäftigen. Damit dürfte spätestens im Sommer eine richtungsweisende Phase beginnen. Der Premier-League-Klub besitzt noch eine gute Verhandlungsposition, müsste bei einem Scheitern der Gespräche aber rechtzeitig handeln, um einen erheblichen Wertverlust zu vermeiden. Für Ödegaard ist die Ausgangslage komfortabel: Er spielt bei Arsenal eine zentrale Rolle, steht bei mehreren Spitzenvereinen auf dem Zettel und kann sich perspektivisch auch die Bundesliga vorstellen. Ob daraus irgendwann ein ernsthaftes Bayern-Thema entsteht, hängt zunächst vom Verlauf der Gespräche mit den Gunners und den künftigen Planungen in München ab.
Traumtor reicht nicht: BVB plant den Abschied von Sabitzer

Marcel Sabitzer hat Borussia Dortmund im DFB-Pokal mit einem Traumtor gegen Werder Bremen begeistert, an den langfristigen Planungen des Klubs ändert dieser Moment aber offenbar nichts. Der Vertrag des österreichischen Nationalspielers läuft zum 30. Juni 2027 aus. Nach Sky-Informationen plant der BVB derzeit nicht, dem 32 Jahre alten Mittelfeldspieler ein neues Arbeitspapier anzubieten. Sabitzer konnte sich seit seinem Wechsel von Bayern München nach Dortmund im Sommer 2023 nie dauerhaft als unumstrittener Leistungsträger etablieren. Zwar zeigte er immer wieder seine Qualität und sammelte auch in wichtigen Partien Einsatzzeit, über einen längeren Zeitraum konnte er die sportliche Führung jedoch nicht vollständig überzeugen. Sein sehenswerter Treffer im Pokal dürfte deshalb keine grundsätzliche Neubewertung seiner Zukunft auslösen.

Verlängert Sabitzer beim BVB?
Bei der Entscheidung spielt neben den sportlichen Eindrücken auch die strategische Ausrichtung des Dortmunder Kaders eine wichtige Rolle. Der BVB möchte verstärkt auf jüngere Spieler setzen, diese entwickeln und dadurch sportliche sowie wirtschaftliche Werte schaffen. Sabitzer passt aufgrund seines Alters und seines auslaufenden Vertrags nur bedingt in dieses Konzept. Deshalb deutet vieles darauf hin, dass sich die Wege im kommenden Sommer trennen. Bis dahin bleibt Sabitzer Bestandteil des Kaders und soll mit seiner Erfahrung, Vielseitigkeit und Abschlussstärke helfen, die Saisonziele zu erreichen. Für den Österreicher bieten die kommenden Monate zudem die Gelegenheit, sich für eine neue Aufgabe zu empfehlen. Als ablösefreier und international erfahrener Spieler dürfte er für mehrere Klubs interessant werden. Eine öffentliche Bestätigung gibt es noch nicht, die Dortmunder Tendenz ist nach Sky-Informationen jedoch eindeutig: Ein neuer Vertrag für Sabitzer ist aktuell nicht vorgesehen.
Topform mit 37: Galaxy plant mit Reus bis 2029 – und darüber hinaus

Marco Reus denkt auch im Alter von 37 Jahren nicht an das Ende seiner Karriere. Der frühere deutsche Nationalspieler präsentiert sich bei LA Galaxy aktuell in Topform und kommt in dieser Saison auf acht Tore sowie neun Vorlagen. Seine Leistungen haben die Verantwortlichen des Klubs überzeugt, die Zusammenarbeit langfristig fortzusetzen. Nach Sky-Informationen hat Galaxy dem Offensivspieler deshalb einen neuen Vertrag angeboten. Das Arbeitspapier soll über weitere eineinhalb Jahre laufen und Reus bis zum Sommer 2029 an den MLS-Klub binden. Damit könnte der langjährige Dortmunder seine Laufbahn bis kurz nach seinem 40. Geburtstag in Nordamerika fortsetzen. Eine Einigung oder Unterschrift gibt es noch nicht, das Angebot zeigt, welchen Stellenwert Reus sportlich und innerhalb der Mannschaft besitzt.

Renten-Vertrag für Marco Reus?
Die gemeinsamen Pläne sollen zudem über seine Zeit als Spieler hinausreichen. Nach Sky-Informationen ist vorgesehen, Reus anschließend als Markenbotschafter an LA Galaxy zu binden. Der Klub möchte von der internationalen Bekanntheit, der Erfahrung und dem Ansehen des Deutschen profitieren. Reus war im August 2024 nach zwölf Jahren bei Borussia Dortmund ablösefrei nach Kalifornien gewechselt und gewann mit Galaxy wenige Monate später den MLS Cup. Inzwischen gehört er zu den prägenden Persönlichkeiten des Teams und zeigt, dass er auch im fortgeschrittenen Fußballeralter den Unterschied machen kann. Mit dem Angebot würde der Klub nicht nur seine sportliche Zukunft absichern, sondern Reus langfristig als eines seiner Gesichter etablieren. Der frühere BVB-Kapitän hatte zuletzt betont, weiterhin große Freude am Training und an den Spielen zu besitzen. Solange dieses Feuer vorhanden ist und sein Körper mitspielt, spricht für ihn wenig gegen eine Fortsetzung seiner Karriere. Nun liegt es an Reus, ob er das Gesamtpaket annimmt und sein Kapitel in Los Angeles bis 2029 verlängert.
RB will Baumgartner binden – doch England schaut genau hin

RB Leipzig möchte die Zusammenarbeit mit Christoph Baumgartner langfristig fortsetzen. Nach Sky-Informationen genießt der österreichische Nationalspieler bei den Verantwortlichen eine hohe Wertschätzung und soll möglichst über das Ende seines bis 2028 laufenden Vertrags hinaus an den Klub gebunden werden. Konkrete Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung haben bislang allerdings noch nicht stattgefunden. Beide Seiten wissen um die gegenseitige Wertschätzung, befinden sich bei der Zukunftsplanung aber noch in einer frühen Phase. Für Leipzig besteht deshalb kein unmittelbarer Zeitdruck. Dennoch wollen die Sachsen rechtzeitig Klarheit schaffen und verhindern, dass Baumgartner ohne eine Entscheidung in sein letztes Vertragsjahr geht. Der vielseitig einsetzbare Offensivspieler hat sich innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle erarbeitet. Der grundsätzliche Wunsch des Vereins, auch künftig mit ihm zu planen, ist daher klar.

Abgänge von Baumgartner und Lukeba bei RB? Demichelis weiter unter Beobachtung
Ob es tatsächlich zu einer Verlängerung kommt, dürfte auch vom Interesse aus dem Ausland abhängen. Mehrere Klubs aus der Premier League beobachten Baumgartners Entwicklung in Leipzig. Ein Wechsel nach England war bereits früher ein konkretes Thema: Crystal Palace beschäftigte sich im Sommer 2025 intensiv mit einer Verpflichtung, zu einem Transfer kam es damals jedoch nicht. Seine Dynamik, seine Laufstärke und seine flexible Einsetzbarkeit im offensiven Mittelfeld machen den Österreicher weiterhin für englische Vereine interessant. Aktuell deutet sich allerdings kein kurzfristiger Abschied an. Zunächst ist RB am Zug, den Haltewunsch in konkrete Vertragsgespräche zu überführen. Bleibt eine Annäherung aus, dürfte das Interesse aus der Premier League spätestens im kommenden Sommer wieder an Bedeutung gewinnen. Baumgartners Zukunft ist damit offen, die Leipziger Position aber eindeutig: RB möchte den 2028 auslaufenden Vertrag frühzeitig verlängern.
Lukeba sollte schon gehen – im Sommer fällt die Klausel deutlich

Bei RB Leipzig könnte im kommenden Sommer wieder Bewegung in die Zukunft von Castello Lukeba kommen. Nach Sky-Informationen bestand bereits für die zurückliegende Transferperiode der Plan, den französischen Innenverteidiger zu verkaufen. Ein Wechsel ließ sich allerdings nicht realisieren, weil die erhoffte Nachfrage auf dem Markt ausblieb. Trotz Lukebas sportlicher Qualität fand sich kein Klub, der bereit war, ein für Leipzig passendes Gesamtpaket zu schnüren. Der Abwehrspieler blieb deshalb bei den Sachsen. RB dürfte die Situation in den kommenden Monaten erneut prüfen und beobachten, ob sich im nächsten Transferfenster neue Möglichkeiten ergeben. Für interessierte Vereine wird eine Verpflichtung dann zumindest auf dem Papier deutlich günstiger.

Abgänge von Baumgartner und Lukeba bei RB? Demichelis weiter unter Beobachtung
Lukebas Ausstiegsklausel liegt derzeit noch bei 80 Millionen Euro, sinkt im kommenden Sommer jedoch auf 65 Millionen Euro. Damit reduziert sich die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme um 15 Millionen Euro. Das könnte den Kreis potenzieller Abnehmer vergrößern und dafür sorgen, dass Lukeba auf dem internationalen Markt wieder stärker in den Fokus rückt. Eine niedrigere Klausel bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein Klub die Summe tatsächlich zahlen wird oder der Franzose Leipzig zwingend verlässt. Entscheidend bleiben seine Leistungen, die Planungen möglicher Interessenten und deren Bedarf in der Innenverteidigung. Für RB entsteht zugleich eine neue Situation: Die Leipziger besitzen zwar weiterhin eine gute Ausgangsposition, können einen Abgang bei Aktivierung der Klausel aber nicht verhindern. Nachdem der geplante Verkauf zuletzt an der fehlenden Nachfrage scheiterte, könnte die Preissenkung im nächsten Sommer zum entscheidenden Faktor werden. Bis dahin bietet sich Lukeba die Chance, seinen sportlichen Wert zu bestätigen und neues Interesse an seiner Person zu wecken.
Wenig Ruhe für Demichelis – Nagelsmann bleibt auf Leipzigs Liste

Bei RB Leipzig bleibt die Zukunft von Martin Demichelis ein Thema. Nach Sky-Informationen steht der Cheftrainer unter genauer Beobachtung der Verantwortlichen. Eine unmittelbare Trennung ist damit nicht automatisch verbunden, die sportliche Entwicklung wird intern jedoch aufmerksam bewertet. Für Demichelis bedeutet das, dass nicht einzelne Ergebnisse, sondern vor allem die Konstanz der Mannschaft, die erkennbare Spielidee und das Auftreten über einen längeren Zeitraum entscheidend sind. Der Argentinier muss zeigen, dass er das Team dauerhaft stabilisieren und die vorhandene Qualität regelmäßig auf den Platz bringen kann. Demichelis besitzt damit die Gelegenheit, seine Position mit überzeugenden Leistungen zu festigen, ein Freibrief für die kommenden Monate ist die aktuelle Unterstützung jedoch nicht.

Abgänge von Baumgartner und Lukeba bei RB? Demichelis weiter unter Beobachtung
Für den Fall, dass RB zu einem späteren Zeitpunkt einen Trainerwechsel erwägt, bleibt Julian Nagelsmann auf der Liste der Sachsen. Der frühere Leipziger Coach ist den Verantwortlichen bestens bekannt und wäre aufgrund seiner sportlichen Vergangenheit beim Klub eine naheliegende Option. Konkrete Gespräche oder eine unmittelbar bevorstehende Rückkehr ergeben sich aus der aktuellen Situation allerdings nicht. Nagelsmann ist vielmehr ein Name, mit dem sich RB bei möglichen Zukunftsszenarien beschäftigt. Entscheidend bleibt zunächst, wie sich die Mannschaft unter Demichelis präsentiert und ob es dem Trainer gelingt, Ergebnisse und spielerische Fortschritte miteinander zu verbinden. Eine Rückkehr Nagelsmanns wäre zudem von mehreren Faktoren abhängig, darunter seine eigenen Karrierepläne und die langfristige Ausrichtung der Leipziger. Die Ausgangslage ist damit klar: Demichelis erhält weiter die Chance, sich zu beweisen, steht aber unter Beobachtung. Nagelsmann bleibt als mögliche Alternative im Blickfeld, ohne dass derzeit ein konkreter Wechsel vorbereitet wird.
Spycher raus, Chatzialexiou vorn: Eintrachts Sportboss-Suche vor dem Finale

Bei Eintracht Frankfurt zeichnet sich im Rennen um die Nachfolge von Markus Krösche ein klarer Favorit ab. Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg besitzt nach Sky-Informationen inzwischen die besten Chancen auf den vakanten Sportvorstandsposten. Der 50-Jährige führte bereits positive Gespräche mit Eintracht-CEO Axel Hellmann und Präsident Mathias Beck. Zwischen Chatzialexiou und den Frankfurtern soll grundsätzlich Einigkeit über eine Zusammenarbeit bestehen. Vollzogen ist der Wechsel aber noch nicht: Die finale Entscheidung liegt beim Aufsichtsrat. Gibt das Kontrollgremium grünes Licht, müsste die Eintracht anschließend offiziell an den 1. FC Nürnberg herantreten und die Bedingungen für einen vorzeitigen Abschied klären. Chatzialexious Vertrag beim Club läuft bis 2028. Nach Sky-Informationen ist davon auszugehen, dass das Arbeitspapier eine Möglichkeit für einen vorzeitigen Ausstieg enthält. Eine entsprechende Klausel ist öffentlich nicht bestätigt.

Wer wird Krösche-Nachfolger bei Eintracht Frankfurt?
Die bisherige Frankfurter Wunschlösung Christoph Spycher steht dagegen nicht mehr zur Verfügung. Trotz guter Gespräche hat sich der frühere SGE-Profi gegen eine direkte Rückkehr an den Main entschieden. Spycher will seine operative Tätigkeit bei den Young Boys Bern im Spätsommer 2027 beenden und anschließend eine Pause einlegen. Dem Schweizer Klub bleibt er als Mitglied des Verwaltungsrats und Minderheitsaktionär erhalten. Damit läuft die Entscheidung bei der Eintracht auf Chatzialexiou und Marcel Schäfer hinaus. Der Geschäftsführer Sport von RB Leipzig befindet sich ebenfalls im engeren Kreis, Chatzialexiou liegt nach den bisherigen Gesprächen aber vorn. Für den gebürtigen Frankfurter wäre der Wechsel eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Seit Sommer 2024 verantwortet er den sportlichen Bereich beim 1. FC Nürnberg. Nun könnte der Aufsichtsrat zeitnah den Weg für seinen nächsten Karriereschritt freimachen.
VfB bremst bei neuen Verträgen: Diese Stars stehen jetzt auf dem Prüfstand

Der VfB Stuttgart steht vor mehreren richtungsweisenden Vertragsentscheidungen, will dabei aber nichts überstürzen. Die Arbeitspapiere zahlreicher Leistungsträger laufen im Sommer 2028 aus. Dazu zählen Kapitän Atakan Karazor, Chris Führich, Maximilian Mittelstädt, Jeff Chabot, Ermedin Demirovic, Ramon Hendriks, Angelo Stiller und Josha Vagnoman. Nach Sky-Informationen sind derzeit dennoch keine konkreten Gespräche über vorzeitige Verlängerungen geplant. Die Stuttgarter Verantwortlichen wollen die Entwicklung der Spieler in den kommenden Monaten zunächst genau beobachten. Im Mittelpunkt stehen vor allem die individuellen Leistungen und die Frage, wer dauerhaft die notwendige Konstanz zeigt. Erst auf dieser Grundlage soll entschieden werden, mit welchen Profis der VfB über 2028 hinaus zusammenarbeiten möchte und bei wem eine andere Lösung sinnvoller erscheint.

Verlängerungs-Stopp in Stuttgart!
Neben den sportlichen Eindrücken spielt auch die Gehaltsstruktur des Kaders eine wichtige Rolle. Stuttgart will darauf achten, dass neue Verträge in das bestehende Gefüge passen und die finanzielle Balance innerhalb der Mannschaft gewahrt bleibt. Hintergrund ist auch die zurückliegende Transferperiode: Im Sommer hatten die Schwaben ursprünglich mit höheren Einnahmen aus Spielerverkäufen geplant. Deshalb ist gut möglich, dass einzelne Profis mit hohen Bezügen im kommenden Sommer zu Verkaufskandidaten werden, falls ihre Leistungen die Konditionen nicht ausreichend rechtfertigen. Wer ein neues Arbeitspapier erhalten möchte, muss sich über die nächsten Monate empfehlen. Unmittelbarer Zeitdruck besteht für den VfB noch nicht, weil sämtliche genannten Verträge auch in der kommenden Saison gültig sind. Spätestens im Sommer 2027 müssen jedoch wichtige Weichen gestellt werden, damit Leistungsträger nicht mit nur noch einem Jahr Restlaufzeit in ihre letzte Vertragssaison gehen.
Bredlow drängt sich auf – und könnte automatisch beim VfB bleiben

Fabian Bredlow hat seine Chance beim VfB Stuttgart genutzt und sich mit starken Leistungen als Vertreter von Dennis Seimen für eine weitere Zusammenarbeit empfohlen. Der Vertrag des 31 Jahre alten Torhüters läuft bereits am 30. Juni 2027 aus. Nach Sky-Informationen können sich sowohl der Klub als auch der Spieler grundsätzlich vorstellen, den gemeinsamen Weg über die laufende Saison hinaus fortzusetzen. Eine klassische Verlängerung ist dabei nicht die einzige Möglichkeit: Bredlows aktueller Vertrag soll eine Klausel enthalten, durch die sich die Laufzeit bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen automatisch verlängern könnte. Wie viele Pflichtspiele dafür notwendig sind und wie nah der Schlussmann an der Aktivierung dieser Regelung liegt, ist nicht bekannt.

Verlängerungs-Stopp in Stuttgart!
Bredlow war ursprünglich als erfahrene Absicherung hinter Seimen in die Saison gegangen. Während seiner Einsätze zeigte er jedoch, dass sich der VfB auch unter Wettbewerbsbedingungen auf ihn verlassen kann. Seine Auftritte haben seine Position innerhalb des Kaders gestärkt und dürften bei der Bewertung seiner Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Zugleich besitzt der Torhüter aufgrund seiner Erfahrung und der im Sommer möglicherweise auslaufenden Bindung auch für andere Vereine einen gewissen Reiz. Wie bereits berichtet, wurde Bredlow unter anderem dem FC Bayern München angeboten. Der Rekordmeister beschäftigt sich mit mehreren erfahrenen Kandidaten, die perspektivisch als Nummer zwei hinter Jonas Urbig infrage kommen könnten. Ein konkreter Wechsel Bredlows nach München zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Für den Schlussmann bleibt deshalb zunächst entscheidend, wie sich seine Einsatzzeiten beim VfB in den kommenden Monaten entwickeln. Weitere Spiele könnten nicht nur seine sportliche Stellung verbessern, sondern über die vertraglich vereinbarte Klausel auch unmittelbar seine Zukunft in Stuttgart sichern.
Gladbach plant Gehaltsverdopplung für Mohya

Borussia Mönchengladbach will Wael Mohya mit einem deutlich verbesserten Vertrag langfristig binden. Der 17 Jahre alte Offensivspieler gilt am Niederrhein als großer Hoffnungsträger und hat sich bei den Profis eine wichtige Rolle erarbeitet. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis 2028, soll nach Sky-Informationen nun aber vorzeitig angepasst werden. Dabei geht es vor allem um eine erhebliche finanzielle Aufwertung: Mohyas derzeitiges Grundgehalt liegt demnach zwischen 600.000 und 700.000 Euro pro Jahr. Über leistungsbezogene Bonuszahlungen kann der deutsche U21-Nationalspieler aktuell auf Gesamtbezüge von etwas mehr als einer Million Euro kommen. Im Zuge der angestrebten Verhandlungen soll sein Gehalt ungefähr verdoppelt werden und künftig ein Gesamtvolumen von rund zwei Millionen Euro pro Jahr erreichen.

Mohya bald mit doppeltem Gehalt?
Die geplante Aufwertung zeigt, welchen Stellenwert Mohya inzwischen innerhalb der Borussia besitzt. Das Eigengewächs spielt seit 2016 für den Verein und wurde 2025 mit der Gladbacher U17 Deutscher Meister. In der vergangenen Saison schaffte der technisch starke und offensiv vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler den Durchbruch bei den Profis. Inzwischen gehört er auch zum Aufgebot der deutschen U21 und sammelte dort seine ersten Einsätze. Gladbach möchte diese Entwicklung honorieren und zugleich die eigene Position mit Blick auf das Interesse anderer Klubs stärken. Mohyas Vertrag bietet der Borussia zwar noch bis 2028 Planungssicherheit, seine rasante Entwicklung hat die bisherigen Konditionen jedoch überholt. Sportchef Rouven Schröder steht mit dem Spieler, dessen Familie und der Agentur im Austausch. Mohya fühlt sich bei seinem Heimatverein wohl und soll weiter behutsam aufgebaut werden. Eine Einigung ist noch nicht erreicht, das Ziel der Verantwortlichen lautet aber, den Youngster mit einem angemessenen Vertrag längerfristig an den Klub zu binden.
Karl nimmt TU-Award entgegen – und adelt Konkurrent El Mala

Lennart Karl hat die nächste Auszeichnung für seine starke Entwicklung beim FC Bayern entgegengenommen. Der Offensivspieler erhielt nun den Transfer-Update-Award von Sky, den er als bester Newcomer der vergangenen Saison gewonnen hatte. Bei der Übergabe bedankte sich Karl bei den Fans, die für ihn abgestimmt hatten, und richtete zugleich anerkennende Worte an seinen Konkurrenten Said El Mala. „Danke an die ganzen Leute, die mich gewählt haben. Natürlich ist Said auch ein Top-Spieler, ihm hätte ich das auch gegönnt“, sagte der Bayern-Profi. Der Preis würdigt Karls rasanten Aufstieg in den Profikader des deutschen Rekordmeisters.
Für Karl ist die Trophäe eine weitere Bestätigung seiner bisherigen Entwicklung, zugleich aber auch ein Ansporn für die nächsten Schritte. Der technisch starke Linksfuß hatte sich in der vergangenen Spielzeit mit mutigen Auftritten, Torgefahr und wachsender Konstanz in den Vordergrund gespielt. Dabei überzeugte er nicht nur als unbekümmerter Herausforderer der etablierten Bayern-Stars, sondern übernahm im Laufe der Saison immer mehr Verantwortung. Dass die Wahl durch die Zuschauer erfolgte, verleiht der Auszeichnung zusätzliche Bedeutung: Karl hat sich mit seiner offensiven Spielweise und seinem selbstbewussten Auftreten schnell eine große Anhängerschaft erspielt. Seine Reaktion bei der Übergabe fiel dennoch angenehm zurückhaltend aus. Statt den persönlichen Erfolg allein in den Mittelpunkt zu stellen, hob er die Qualität seines Mitbewerbers hervor. Der Transfer-Update-Award dokumentiert damit, wie steil Karls Weg zuletzt verlief. Beim FC Bayern soll die Auszeichnung jedoch nur eine Zwischenstation sein. Entscheidend wird nun, dass der Youngster seine Leistungen bestätigt, sich dauerhaft auf höchstem Niveau behauptet und den Konkurrenzkampf im Münchner Starensemble weiterhin annimmt.
Wagner sicher, Boldt wackelt: Hannover entscheidet nächste Woche

Bei Hannover 96 rückt die Zukunft von Geschäftsführer Sport Jonas Boldt in den Mittelpunkt. Nach Sky-Informationen soll eine Entscheidung über seine weitere Beschäftigung aller Voraussicht nach in der kommenden Woche fallen. Zuständig ist der Aufsichtsrat, der die bislang von Boldt geleistete inhaltliche Arbeit umfassend auf den Prüfstand stellen will. Anschließend soll entschieden werden, ob der gemeinsame Weg fortgesetzt oder die Zusammenarbeit beendet wird. Das Ergebnis des Zweitliga-Heimspiels gegen Dynamo Dresden am Sonntag ist für diese Bewertung nicht ausschlaggebend. Die Prüfung betrifft allein Boldts bisherige Arbeit und die Frage, ob die Verantwortlichen ihm weiterhin zutrauen, die sportliche Entwicklung des Klubs zu gestalten. Boldt führt seine Aufgaben bis zur Entscheidung unverändert und nach bestem Wissen und Gewissen fort.

Boldt vor dem Aus? Wagner darf weitermachen
Trainer Sandro Wagner steht dagegen derzeit nicht zur Disposition. Martin Kind und der Aufsichtsrat stellen sich hinter den 38-Jährigen, obwohl dieser mit Hannover weiterhin auf den ersten Sieg wartet und drei seiner bisherigen vier Pflichtspiele verloren hat. Eine Entlassung des erst im September verpflichteten Coaches ist aktuell nicht vorgesehen. Wagner soll die Möglichkeit erhalten, seine Arbeit fortzusetzen und mit der Mannschaft die sportliche Trendwende einzuleiten. Entsprechend konzentriert er sich auf die Vorbereitung des wichtigen Spiels gegen Dresden, während auch Boldt den laufenden Betrieb ohne Einschränkungen weiterführt. Die Rollen sind damit klar verteilt: Der Trainer besitzt vorerst die Rückendeckung der maßgeblichen Entscheider, über den Geschäftsführer Sport wird dagegen zeitnah beraten. Für Boldt hängt die Zukunft nicht an den 90 Minuten am Sonntag, sondern an der grundsätzlichen Bewertung seiner bisherigen Entscheidungen, Strukturen und sportlichen Planungen.
Europa wird aufmerksam: Lasisi nutzt Djurgården-Probetraining als Sprungbrett

Musa Olusegun Lasisi hat sich mit einem Probetraining bei Djurgårdens IF in den europäischen Fokus gespielt. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer steht beim nigerianischen Ausbildungsverein Grassrunners FC unter Vertrag und durfte sich im Oktober mehrere Wochen in Stockholm präsentieren. Dabei trainierte Lasisi sowohl mit der U 19 als auch mit der Profimannschaft des schwedischen Traditionsklubs. Der Rechtsfuß ist 1,87 Meter groß, gilt als körperlich robuster Angreifer und hatte sich in seiner Heimat mit starken Leistungen empfohlen. In der Nigeria Youth League Cup gelangen ihm nach Angaben von Djurgården 14 Tore und zwei Vorlagen in 19 Partien. Eine Verpflichtung durch Djurgården ist bislang nicht bekannt.
Das Probetraining hat Lasisi nach Sky-Informationen allerdings auch auf die Zettel anderer europäischer Vereine gebracht. Klubs aus England und Deutschland beschäftigen sich mit dem jungen Nigerianer und verfolgen seine weitere Entwicklung. Welche Vereine konkret Interesse zeigen, ist derzeit noch offen. Die Aufmerksamkeit unterstreicht dennoch, dass Lasisis Auftritte in Schweden Eindruck hinterlassen haben und sein Name nun über den nigerianischen Nachwuchsfußball hinaus bekannt wird. Für Grassrunners FC ist die Entwicklung des Angreifers zugleich ein weiterer Beleg für die eigene Ausbildungsarbeit und den Weg, junge Spieler auf den europäischen Markt vorzubereiten. Ein möglicher Wechsel müsste wegen Lasisis Alters sorgfältig vorbereitet werden und den internationalen Bestimmungen für minderjährige Fußballer entsprechen. Kurzfristig geht es deshalb zunächst darum, die Eindrücke aus Stockholm auszuwerten und das Interesse der Klubs zu konkretisieren. Lasisi hat mit der Probephase bei Djurgården jedenfalls eine wichtige Tür geöffnet. Ob daraus ein Wechsel nach Schweden, England oder Deutschland entsteht, dürfte sich erst in den kommenden Monaten entscheiden.
Offiziell: Chemie Leipzig holt bei Bayern ausgebildeten Angreifer

Die BSG Chemie Leipzig hat ihre Offensive mit Luka Klanac verstärkt. Der 21 Jahre alte Mittelstürmer wechselt mit sofortiger Wirkung nach Leutzsch und unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Das Arbeitspapier enthält zudem eine Option auf eine weitere Saison. Klanac stand zuletzt beim kroatischen Erstligisten NK Vukovar unter Vertrag und war seit dem Sommer ohne Verein. Der gebürtige Münchner bringt eine hochwertige fußballerische Ausbildung mit: In seiner Jugend spielte er für den FC Ingolstadt 04 und den FC Bayern München. In seiner ersten Saison im Männerbereich absolvierte Klanac für die Ingolstädter U 23 insgesamt 20 Oberligaspiele und erzielte sieben Tore. Anschließend kam er für Vukovar achtmal in der höchsten kroatischen Spielklasse sowie zweimal im Pokal zum Einsatz.
Trainer und Sportlicher Leiter Alexander Schmidt hebt vor allem das technische Profil des Neuzugangs hervor. „Luka Klanac ist ein technisch beschlagener, hervorragend ausgebildeter Stürmer. Er hat einen starken linken Fuß und hat auch in den Schnelligkeitstest sehr gut abgeschnitten“, erklärt Schmidt. Im Training habe der Angreifer die Verantwortlichen bereits überzeugt. Der 1,86 Meter große Linksfuß ist in erster Linie für die Sturmspitze vorgesehen, kann nach Angaben des Vereins aber auch auf den weiteren offensiven Positionen eingesetzt werden. Damit erhält Schmidt zusätzliche Möglichkeiten für das eigene Angriffsspiel. Chemie arbeitet derzeit noch daran, die Spielberechtigung rechtzeitig zu erhalten, damit Klanac bereits am Sonntag im Auswärtsspiel beim Greifswalder FC eingesetzt werden könnte. Durch die vereinbarte Verlängerungsoption besitzen die Leipziger zugleich die Möglichkeit, die Zusammenarbeit bei einer positiven sportlichen Entwicklung bis 2028 fortzusetzen. Für Klanac beginnt nach seiner Station in Kroatien nun ein neues Kapitel im deutschen Männerfußball.
Offiziell: Mehr Verantwortung für Hardung - Rode rückt näher an die Profis

Eintracht Frankfurt hat die Zuständigkeiten in seiner sportlichen Führung neu geordnet. Sportdirektor Timmo Hardung übernimmt mit sofortiger Wirkung zusätzliche Aufgaben und erhält innerhalb des sportlichen Bereichs mehr Verantwortung. Das bestätigte der Bundesligist nun offiziell. Damit wird die Rolle des 36-Jährigen nach dem Ausscheiden von Markus Krösche zunächst deutlich aufgewertet. Eine Ernennung zum dauerhaften Sportvorstand oder eine Entscheidung über die langfristige Besetzung der Führungsposition ist damit allerdings nicht verbunden. Hardung soll vielmehr die Handlungsfähigkeit der Eintracht in der aktuellen Übergangsphase sicherstellen. Als langjähriger Sportdirektor kennt er die internen Abläufe, den Kader sowie den Transfermarkt. Seine zusätzliche Verantwortung unterstreicht das Vertrauen, das er innerhalb des Klubs genießt.
Parallel bindet die Eintracht Sebastian Rode noch enger in den Profibereich ein. Der frühere Kapitän setzt sein Traineeprogramm in der Sportabteilung ab dem 1. November fort und soll dabei intensiver in das Umfeld der ersten Mannschaft eingebunden werden. Rode sammelt seit seinem Karriereende Erfahrungen für eine mögliche spätere Funktion im Fußballgeschäft und durchläuft bei der Eintracht verschiedene interne Bereiche. Die stärkere Nähe zur Profimannschaft ist nun der nächste Schritt in diesem Entwicklungsprozess. Für die Frankfurter bedeutet die Neuordnung, kurzfristig auf zwei Personen zu setzen, die den Verein und sein Umfeld genau kennen. Hardung übernimmt zusätzliche operative Verantwortung, während Rode weiter an mögliche künftige Aufgaben herangeführt wird. Die Suche nach einer dauerhaften Lösung für die oberste sportliche Führung bleibt davon unberührt. Hardungs Aufwertung zeigt jedoch, dass ihm der Klub in der laufenden Umbruchphase eine zentrale Rolle zutraut und seine Position vorerst stärkt.
Offiziell: Nach Frankfurt-Absage - Spycher wird Pause einlegen

Christoph Spycher wird seine operative Tätigkeit beim BSC Young Boys im Spätsommer 2027 beenden. Wie der Schweizer Klub offiziell mitteilte, gibt der 48-Jährige seine Funktion als Chief Sports voraussichtlich nach Abschluss der kommenden Sommertransferperiode ab. Der genaue Zeitpunkt hängt davon ab, wann seine Nachfolge gefunden, eingearbeitet und vollständig handlungsfähig ist. YB bleibt Spycher dennoch verbunden: Der frühere Nationalspieler soll weiterhin dem Verwaltungsrat angehören und Minderheitsaktionär bleiben. Zuvor will er sowohl das Wintertransferfenster als auch die Planungen und Geschäfte im Sommer 2027 gemeinsam mit dem Technischen Leiter Mathieu Beda begleiten. Anschließend plant Spycher eine persönliche Standortbestimmung und zunächst eine Pause, bevor er über seine weitere berufliche Zukunft entscheidet.
Diese Entscheidung erklärt auch, warum ein Wechsel zu Eintracht Frankfurt nicht zustande kommt. Nach Sky-Informationen war Spycher zuletzt der Top-Kandidat auf die Nachfolge des zurückgetretenen Sportvorstands Markus Krösche. Auch der ntv-Transfer-Ticker hatte über das intensive Frankfurter Werben berichtet. Die Aufgabe bei seinem früheren Verein reizte Spycher, der zwischen 2005 und 2010 149 Pflichtspiele für die Hessen absolvierte. Am Ende entschied er sich jedoch gegen den unmittelbaren Wechsel in die Bundesliga und für die geplante Auszeit. Bei YB endet damit im kommenden Jahr eine prägende Ära. Spycher arbeitet seit rund elf Jahren in der sportlichen Leitung und war maßgeblich an der erfolgreichsten Phase der Klubgeschichte mit sechs Meisterschaften, zwei Cupsiegen und vier Teilnahmen an der Champions League beteiligt. Präsident Marcel Brülhart kündigte an, die künftige Struktur der sportlichen Führung nun eingehend zu prüfen. Beda soll weiterhin eine Schlüsselrolle besitzen, zusätzlich hält der Klub einen externen Impuls für wahrscheinlich.