Nach Fehlstart
"Geht einfach nicht": Klopp bittet um Geduld

01.10.2026 | 05:12 UhrDer neue Bundestrainer Jürgen Klopp sieht sein Team am Anfang eines langen Prozesses. Ergebnisse wie zuletzt gegen Griechenland gehören für ihn dazu. Vor dem Serbien-Spiel richtet Klopp im Interview mit RTL/ntv und Sky eine klare Botschaft an alle Beteiligten.
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Wenn sie noch mal genauer hingucken. Das, was ich am Anfang gesagt habe eine Entwicklung, braucht Zeit. Und sie braucht vor allem einen Anfang. Es geht nicht darum, einen guten Anfang. Das ist ja schon wertend. Wir haben Anfang. Wir brauchen. Wir müssen damit beginnen, Dinge zu verändern. Was? Eine Mannschaft sein, die Spieler sein kann. Was die Art und Weise, wie wir mit denen umgehen, sein kann. Was nicht heißt, dass es vorher schlecht war, sondern weil wir es auf unsere Art und Weise machen. Wir brauchen Eindrücke von Spielern, die uns zukünftig zur Verfügung stehen. Deshalb haben wir relativ viele eingeladen, um zu gucken, Wer könnte das alles sein? Und der Anfang ist gemacht. Der war nicht von den Ergebnissen her nicht so, wie wir uns das vorstellen, wie man das gerne hätte. Bin ich gar nicht, wenn man sich vorstellt, wie wir es gerne hätte. Alle anderen. Alles andere war genauso, wie ich es haben wollte oder wie es haben wollte und bin damit super happy. Aber natürlich war, dass wir in den Spielen nicht so funktionieren, wie man in einer. wie man nach ein paar Monaten, ein paar Wochen oder sonst was funktionieren könnte im Fußball. Das war vollkommen klar. Ist halt nur doof, dass wir das in der Öffentlichkeit ablaufen lassen und es alle Leute interessiert, was sehr schön ist. Aber dadurch wird natürlich in der Bewertung. Weil wenn ich sage, Entwicklung braucht Zeit, bedeutet das, die Leute müssen uns die Zeit geben, wir nehmen sie uns sowieso. Also ich brauche auch niemanden fragen, sondern wir nehmen uns die Zeit, die wir dafür benötigen, wohlwissend, dass wir am Ende so dastehen wollen, dass wir eine Mannschaft sind, die sehr erfolgreichen Fußball spielen kann. Und da bin ich super optimistisch, dass das klappt.
Wir müssen offensiv disziplinierter sein, als wir das waren. Noch mal das Griechenland Spiel, Das habe ich eben schon gesagt. Direkt nach dem Spiel habe selbst ich das Ergebnis so richtig gefühlt. Und ich hasse verlieren, um ehrlich zu sein, total unnötig. Das Gegentor, das wir kassiert haben, war total unnötig. Auch in der Art und Weise, wie es entsteht, ist ein Gegentor, wie es in der Zukunft so nicht mehr fallen soll und nicht Gegentore fallen. Natürlich. Aber der Ball darf da nicht hinkommen. Dann, wenn er da hinkommt, dürfen wir es nicht so verteidigen. Da meine ich jetzt nicht nur Felix Matcha mit, sondern generell. Oder auch nicht nur Joshua Bangemanns, sondern das sind alle beteiligt. Wir haben den Jungen alle möglichen Optionen gezeigt, wo man hätte mit einem einfachen Zweikampf, mit einem einfachen Schritt nach vorne dieses Tor verhindern können. Es begann ganz vorne, da, wo sie den Einwurf hatten. So, ähm, also dementsprechend haben wir Das war gegen Griechenland. Natürlich nicht. Natürlich nicht alles schlecht. Wir hatten riesigen Ballbesitz, wir haben Torchancen gehabt, nicht so viele, wie man haben sollte. Noch mal Thema Eingespieltheit ist unmöglich. Nach der Kürze der Zeit. Tiefstehende Gegner ist die größte Herausforderung im Fußball für jede Mannschaft. Und kein ist wurscht, was die Leute über mich denken. Aber kein Trainer der Welt schafft es, in vier, fünf Tagen einer Mannschaft eine Spielweise auf die Festplatte zu hauen, wo sie einen tief stehenden, tief stehenden Griechen mit dem fußballerischen Talent, das sie dazu noch haben, einfach einmal durchs Nasenloch spielt. Das geht einfach nicht. Und deshalb wussten wir, dass es ein bisschen doof wird. Und jetzt spielen wir gegen Serben, die wahrscheinlich eine ähnliche Herangehensweise wählen wollen. Wir haben allerdings mit den neuen Jungs jetzt noch mal drei richtige Trainingstage gehabt. Erkenntnisse aus dem ersten Spiel Videomaterial zusammengeschnitten in gezeigt. Wo sind die Räume, in denen wir spielen wollen und müssen und hoffen, dass wir das Morgen den Ticken besser machen.
Heute war aber ein sehr gut, sehr sehr gut. Du kannst hier sein. Im ersten Kader waren ein paar mehr Etablierte bei weiß jetzt gar nicht so genau hier ist aber auch jetzt auch ganz frisch, weil natürlich auch ganz schön. Und die haben es auch verdient. Wir sind zurückgekommen, morgens um 2:30. Montag morgens nach dem Spiel und haben dann morgens um 11:00 mit den Jungs trainiert. Das heißt, da war ganz klar, dass sie unsere volle positive Energie abkriegen, genau wie die anderen haben. Und es war auch für uns cool, dann mit diesen neuen, frischen Gesichtern zu arbeiten. Da haben zweimal am Montag, haben Dienstag trainiert, heute trainiert, mehrere Meetings gehabt. Hier sehen wir so gut vorbereitet, wie es möglich war, noch mal die Spiele. Das verstehe ich, Das geht mir ganz genauso. Hätte ich dann auch gerne, dass es direkt klickt, aber das unmöglich. Die Erwartungshaltung, auch wenn es meine eigene wäre, das ist unmöglich. Wir müssen uns die Zeit geben, Schritt für Schritt die richtigen Dinge im Spiel zu machen. Die Anzahl der Dinge, die wir richtig machen, zu erhöhen, sie konsequenter zu machen, mit mehr Überzeugung zu machen. Und wenn wir da sind, dann wird es sehr, sehr unangenehm, gegen uns zu spielen, weil wir haben ein Fußballtalent und wenn wir uns so organisieren, dass wir wenig bis nichts zulassen, dann werden wir alle wieder Riesenspaß haben. Wenn diese Jungs zusammen spielen.
Ja, kann durchaus sein. Ich bin kein Puzzler, aber ich verstehe trotzdem das Bild. Logischerweise. Und heute Morgen ist ein Puzzleteil ausgefallen, kurzfristig mit Nico Schlotterbeck. Aber das wird immer wieder passieren. Ist Folter bei uns? Wir können Dann dürfen zumindest mal kurzfristig Puzzleteile ersetzen und können weiter am Gesamtbild arbeiten. Und genau das werden wir tun. Aber Sie haben recht, es ist wirklich so, ich kann nur. Also wir können nicht mehr Zeitdruck drauf machen. Es geht ja auch nicht darum, wie schnell wir im Grunde genommen da jetzt hinkommen. Es geht einfach darum, dass die Schritte so groß sind, dass wir rechtzeitig, wenn es dann richtig um die Wurst geht. Und es geht für uns jetzt schon und wir können nicht alles gleichzeitig machen. Wir können nicht Nations League versuchen, irgendwie zu gewinnen. Und danach Augen zu und hoffen, dass wir uns für die EM qualifizieren oder uns für die WM hoffen, dass wir da weit kommen oder eine tolle durch. Hoffnung passiert da gar nichts. Wir müssen uns das erarbeiten, Schritt für Schritt. Und deshalb brauchen wir diese Phase. Brauchen wir gerade, um zusammenzuwachsen als Truppe, weil das. Das tun wir. Wir kennen die Jungs so viel besser, jeden einzelnen, als das vorher der Fall war. Wir haben jedem das Gefühl gegeben, die da waren, aber auch selbst, die nicht da waren. Das ist das einzige, was geht, ist Leistung zu bringen, um dabei sein zu können. Natürlich werden im November weniger dabei sein, ist ja auch klar. Es sind nur zwei Spiele, aber trotzdem ist es auch ein generelles Zeichen. Also wer mir zeigt, dass es nicht nur mir oder jedem zeigt, dass er das, das das dazu bereit ist, diesen Weg mit uns zu gehen. Das sind die Türen. Wirklich offen. Das ist keine Drohung an jemand anderes. Man muss nur bestimmte Dinge natürlich auf den Platz bringen, um in dieser Mannschaft einen Platz zu haben, weil wir können nicht. Wir können nicht jeder, wie er will oder so was. Das muss ich am gemeinsamen Weg, muss es am Ende geben. Und da sind wir gerade bei den Jungs so aufzuzeigen, dass sie dann auch gehen können.





























