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Spycher raus, Chatzialexiou vorn: Eintrachts Sportboss-Suche vor dem Finale

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Joti Chatzialexiou gilt als Top-Kandidat bei Eintracht Frankfurt. (Foto: Imago)
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29.10.2026 | 18:30 Uhr

Bei Eintracht Frankfurt zeichnet sich im Rennen um die Nachfolge von Markus Krösche ein klarer Favorit ab. Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg besitzt nach Sky-Informationen inzwischen die besten Chancen auf den vakanten Sportvorstandsposten. Der 50-Jährige führte bereits positive Gespräche mit Eintracht-CEO Axel Hellmann und Präsident Mathias Beck. Zwischen Chatzialexiou und den Frankfurtern soll grundsätzlich Einigkeit über eine Zusammenarbeit bestehen. Vollzogen ist der Wechsel aber noch nicht: Die finale Entscheidung liegt beim Aufsichtsrat. Gibt das Kontrollgremium grünes Licht, müsste die Eintracht anschließend offiziell an den 1. FC Nürnberg herantreten und die Bedingungen für einen vorzeitigen Abschied klären. Chatzialexious Vertrag beim Club läuft bis 2028. Nach Sky-Informationen ist davon auszugehen, dass das Arbeitspapier eine Möglichkeit für einen vorzeitigen Ausstieg enthält. Eine entsprechende Klausel ist öffentlich nicht bestätigt.

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Wer wird Krösche-Nachfolger bei Eintracht Frankfurt?

Die bisherige Frankfurter Wunschlösung Christoph Spycher steht dagegen nicht mehr zur Verfügung. Trotz guter Gespräche hat sich der frühere SGE-Profi gegen eine direkte Rückkehr an den Main entschieden. Spycher will seine operative Tätigkeit bei den Young Boys Bern im Spätsommer 2027 beenden und anschließend eine Pause einlegen. Dem Schweizer Klub bleibt er als Mitglied des Verwaltungsrats und Minderheitsaktionär erhalten. Damit läuft die Entscheidung bei der Eintracht auf Chatzialexiou und Marcel Schäfer hinaus. Der Geschäftsführer Sport von RB Leipzig befindet sich ebenfalls im engeren Kreis, Chatzialexiou liegt nach den bisherigen Gesprächen aber vorn. Für den gebürtigen Frankfurter wäre der Wechsel eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Seit Sommer 2024 verantwortet er den sportlichen Bereich beim 1. FC Nürnberg. Nun könnte der Aufsichtsrat zeitnah den Weg für seinen nächsten Karriereschritt freimachen.

Verwendete Quelle: ntv.de