Der Sport-Tag
29. Oktober 2026
21:50 Uhr

NFL sorgt diesmal für besonderen Stress in München

Das NFL-Gastspiel in München sorgt in diesem Jahr für einen besonderen Ab- und Aufbaustress in der Allianz Arena. Nach der Partie am 15. November haben die Arbeiter nur fünf Tage Zeit, den Rasen zu wechseln, ehe der FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga schon wieder ran muss. Arena-Chef Jürgen Muth sieht der bislang einmaligen Rasen-Wechsel-Aktion aber gelassen entgegen. "Wir wissen, dass das in der kurzen Zeit gut funktionieren wird", meinte Muth in einer Medienrunde gut zwei Wochen vor dem NFL-Spiel.

Der Geschäftsführer der Allianz Arena schilderte, dass ein Hybrid-Rasen zum Einsatz kommen wird, der laut Erfahrung gut zu verlegen sei. Dennoch müsse unmittelbar nach der Partie zwischen den Detroit Lions und den New England Patriots am Sonntagabend schon mit dem Abbau des alten Rasens begonnen werden. Muth sprach von einer "Herausforderung" beim dritten Gastspiel der besten American-Football-Liga der Welt in München nach 2022 und 2024.

21:09 Uhr

Flensburg-Hexer hält fünf Siebenmeter

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Fünf Tage nach der ersten Saisonniederlage beim VfL Gummersbach feierten die Norddeutschen vor 6.039 Zuschauern einen ungefährdeten 31:25 (16:11)-Heimsieg über Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten und kehrten zumindest für zwei Tage wieder an die Tabellenspitze zurück. Beste Werfer waren der Flensburger Emil Jakobsen mit zehn Toren und der Balinger Tobias Heinzelmann mit vier Treffern.

SG-Trainer Ales Pajovic setzte auf Benjamin Buric im Tor. Der Bosnier war sofort im Spiel. Unter anderem wehrte er zwei Siebenmeter des HBW-Schützen Georg Pöhle sowie je einen von Lion Zacharias, Elias Flügel und Yonatan Dayan ab. Am Ende hatte der 35-Jährige 16 Paraden auf seinem Konto. Auch offensiv waren die Flensburger sofort im Spiel. Jakobsen traf per Strafwurf zum 10:5 (16. Minute). Der Däne erzielte auch den Treffer zum 15:8 (26.). So fiel das Fehlen von Arnar Arnarsson, der aus familiären Gründen nicht im Kader stand, und Aksel Horgen (muskuläre Probleme) nicht ins Gewicht.

Die Gäste zeigten eine kämpferisch starke Leistung und ließen die SG nach dem Fünf-Tore-Rückstand nicht noch weiter davonziehen. Für einen Sieg kamen die Schwaben aber zu keinem Zeitpunkt der Partie infrage.

20:31 Uhr

Vor möglicher Krönung: Virus bremst F1-Führenden aus

Kimi Antonelli ist vor der möglichen Krönung zum neuen Formel-1-Weltmeister angeschlagen. Der 20 Jahre alte Italiener erhole sich noch von einer Viruserkrankung und fühle sich nicht ganz fit, teilte sein Mercedes-Rennstall mit. Der Internationale Automobilverband habe ihn deshalb von den obligatorischen Medienverpflichtungen befreit, damit er sich vor dem Wochenende ausruhen könne. "Wir gehen davon aus, dass er morgen wieder dabei sein wird", teilte eine Sprecherin mit Blick auf die beiden Trainingseinheiten am Freitag mit.

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1:59

Vor erstem WM-Titel: Antonelli ist "vom Talent her dazu in der Lage"

Antonelli kann sich an diesem Sonntag (21 Uhr MEZ/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim Großen Preis von Mexiko-Stadt bereits mit Platz neun zum neuen Weltmeister krönen. Er würde dann Sebastian Vettel als jüngsten Titelträger ablösen, der 2010 beim ersten seiner insgesamt vier Triumphe über 23 Jahre alt gewesen war. Antonelli hat 123 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell und 124 auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton.

19:39 Uhr

"Er liebt es": König Charles freut sich über ungewöhnliches Geschenk

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Boxen kann er auch: König Charles III. (Foto: via REUTERS)

Was wäre gewesen, wenn König Charles III. nicht König, sondern Boxweltmeister geworden wäre? Einen Eindruck davon kann der 77-jährige britische Monarch auf seiner Tour durch die Karibik erhaschen. In einem Boxgym auf den Bahamas schenkten die Menschen ihm ein T-Shirt, auf dem er als Boxweltmeister dargestellt wird. Der König bekam auch eine Boxhose und ein Paar Handschuhe geschenkt. "Er liebte es, er liebte es. Er sagte, es sehe richtig gut aus. Deshalb haben wir ihm ein eigenes Shirt geschenkt", sagte einer der Boxer auf den Bahamas. Auf der Inselgruppe hatte übrigens Muhammad Ali seinen letzten Kampf.

18:55 Uhr

Wück verzückt: DFB-Elf eröffnet Maradona-Stadion

Den deutschen Fußballerinnen wird eine große Ehre zuteil. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück spielt bei der Neueröffnung des Estadio Único Diego Armando Maradona gegen Argentinien. Das Testspiel wird in der Nacht vom 29. auf den 30. November (0.15 Uhr MEZ/ZDF und im Liveticker bei ntv.de) in La Plata nahe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ausgetragen, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

Für das zweite Spiel der Südamerika-Reise geht es nach Rio de Janeiro, wo Peru am 4. Dezember (22.15 Uhr MEZ/ARD) der letzte Gegner des Länderspiel-Jahres sein wird. Der genaue Spielort ist laut DFB noch offen, das WM-Finalstadion Maracanã wird es aber nicht werden. Die Peruanerinnen treffen erstmals in ihrer Geschichte auf ein europäisches Team. "Solche Vergleiche sind für unsere weitere Entwicklung enorm wertvoll, weil sie uns vor neue Aufgaben stellen", sagte Wück laut DFB-Mitteilung. "Gleichzeitig bietet uns die Reise nach Südamerika die Chance, den Spielerinnen schon mal ein Gefühl für die besonderen Gegebenheiten vor Ort zu vermitteln." Die Weltmeisterschaft findet im nächsten Jahr in Brasilien statt.

18:13 Uhr

Deutscher Verband äußert sich zu WM-Vergabe nach Russland

Der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) hat die Vergabe der WM 2030 nach Russland kritisiert. "Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Vor diesem Hintergrund sendet die Entscheidung, bereits heute eine Weltmeisterschaft nach Russland zu vergeben, aus Sicht des BVDG ein problematisches sportpolitisches Signal", teilte der Verband mit. Solange der Krieg andauere und Grundrechte eingeschränkt seien, setze "die jetzige Vergabe ein verfrühtes Signal der Normalisierung". Durch mögliche Boykotte drohe zudem "politische Spaltung, anstatt eine erhoffte völkerverbindende Wirkung".

Am Sonntag hatte der Weltverband IWF am Rande der aktuellen Weltmeisterschaften in China verkündet, die WM im Jahr 2030 in Moskau austragen zu wollen. In der von Russland angegriffenen Ukraine wurde diese Entscheidung sofort kritisiert. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums begrüßte die Entscheidung. Der BVDG betonte in seiner Mitteilung, dass er unverändert solidarisch an der Seite des ukrainischen Volkes und der ukrainischen Sportlerinnen und Sportler stehe. Der Schutz der Athletinnen und Athleten stehe an erster Stelle.

17:42 Uhr

Bundesliga-Profi fehlt länger mit Wadenbeinbruch

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim muss lange auf Defensivspieler Valentin Gendrey verzichten. Wie die Kraichgauer am Donnerstag mitteilten, zog sich der 26 Jahre alte Franzose beim überraschenden Aus im DFB-Pokal gegen Zweitligist Holstein Kiel einen Wadenbeinbruch zu und fällt damit "langfristig" aus. Für den Rechtsverteidiger war es im Zweitrunden-Match am Mittwochabend nach einem frühen Foul und einer Behandlung schon in der 33. Spielminute nicht mehr weiter gegangen, das Feld konnte er nur mit Unterstützung verlassen. Das Spiel verlor die TSG 3:4 im Elfmeterschießen.

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1:36

Pokalschreck Kiel wirft Hoffenheim raus

"Die Verletzung ist für Vale ein herber Rückschlag und trifft uns alle im Klub auch menschlich", sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker: "Wir stehen an seiner Seite, er erhält von uns jegliche Unterstützung. Wir alle wünschen ihm gute Besserung und eine schnelle Genesung." Gendrey spielt seit dem Sommer 2024 in Hoffenheim, immer wieder wurde er dort von Verletzungen ausgebremst. In der laufenden Saison kam er bisher erst auf zwei Kurzeinsätze in der Liga.

17:30 Uhr

Live im Stream: Schafft Zverev den ganz großen Sieg?

Nach seinen zwei ersten beiden Grand-Slam-Siegen im besten Jahr seiner Tenniskarriere ist Alexander Zverev nur noch einen Sieg vom ganz großen Ziel entfernt. Die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Im Achtelfinale des ATP-Turniers von Wien steht ihm nur noch Tallon Griekspoor im Weg. Tennisfans können das Spiel live bei Sky Sport Tennis ab 17.30 Uhr verfolgen, doch selbst ohne Abo muss niemand den historischen Moment der deutschen Tennisgeschichte verpassen. RTL und Sky Sport zeigen das Spiel nämlich auch im Free-Stream auf YouTube.

17:13 Uhr

Nationaltorwart vor Klub-Wechsel

Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff vom THW Kiel steht einem Bericht zufolge vor einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Nach Informationen der "Bild" wird der 35-Jährige "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nach Ablauf seines Vertrags im Juni 2028 weiterziehen - obwohl der deutsche Rekordmeister selbst gerne mit dem Ausnahmetorwart verlängern würde.

Zu den an Wolff interessierten Vereinen gehören demnach die SG Flensburg-Handewitt, die Füchse Berlin, der TVB Stuttgart und der VfL Gummersbach. Als klarer Favorit soll sich Gummersbach herauskristallisiert haben. Denkbar sei sogar ein ablösepflichtiger Wechsel des Torwarts zum wieder aufstrebenden Traditionsklub im Sommer 2027.

16:29 Uhr

"Da bin ich bei Uli": Lothar Matthäus ist einer Meinung mit Hoeneß

Bayern Münchens Jungstar Lennart Karl sollte sich nach Ansicht von Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus stärker auf seinen Job konzentrieren. Der Experte des TV-Senders Sky teilt dabei die Kritik von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der Bayern-Patron hatte im Interview der "Welt am Sonntag" ein ernstes Gespräch mit Karl angekündigt, weil dieser "noch lange kein Superstar" sei und mehr Demut zeigen müsse. "Da bin ich bei Uli", meinte Matthäus vor dem Topspiel in der Bundesliga zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

"Lennart Karl soll sich auf Fußball konzentrieren, bei großer Konkurrenz muss er sich durchsetzen." Der 65-Jährige empfahl dem 18 Jahre alten Offensivspieler "bisschen weniger Bling, bisschen weniger Social Media, bisschen mehr Leistung auf dem Platz." Karl hatte in der vergangenen Saison seinen Durchbruch erlebt. Nun ist die Erwartungshaltung an den jungen Profi eine andere. In dieser Saison tut sich der Teenager noch schwer. "Uli Hoeneß meint's nicht böse, er weiß, was sie an Lennart Karl haben", sagte Matthäus, "aber der Spieler muss fokussiert sein auf das, was man von ihm bei Bayern München erwartet."

15:56 Uhr

Werder-Coach nimmt gegnerischen Spieler für Platzverweis in Schutz

Werder Bremens Trainer Daniel Thioune hat den Fußball-Profi Alexander Prass vom nächsten Gegner 1899 Hoffenheim nach dessen Gelb-Roter Karte wegen Trikotausziehens in Schutz genommen. "Ich bin kein Fan dieser Regel", sagte Thioune. Prass, der gegen Bayer Leverkusen nach seinem Treffer zum 2:0 in der 89. Minute wegen des Jubelns ohne Trikot vom Platz gestellt worden war, habe niemanden getreten oder beleidigt.

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Gelbe Karte vergessen: Torjubel endet mit Platzverweis

"Der Junge hat in der letzten Minute ein Tor geschossen und sich darüber gefreut. Ich finde diese Regel nicht besonders charmant", sagte Thioune. Prass fehlt den Hoffenheimern damit am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) im Auswärtsspiel bei Werder Bremen. "Wenn bei uns einer in der Nachspielzeit das Siegtor schießt, dann kann er gerne sein Trikot ausziehen und Gelb dafür bekommen. Ich übernehme dann gerne die Strafe", sagte Thioune.

15:22 Uhr

Kuriose Kehrtwende nach Machtkampf: Gensheimer kehrt zurück

Kuriose Kehrtwende bei den Rhein-Neckar Löwen: Die Mannheimer setzen künftig doch wieder auf Vereinsikone Uwe Gensheimer. Der frühere Handball-Nationalspieler ist als Direktor Sport Teil der neuen Ausrichtung des Bundesligisten, teilte der Verein mit. Gensheimer, der am Montag 40 Jahre alt wurde, soll zusammen mit Andre Bechtold (neuer Aufsichtsrat Sport) fortan "die langfristige sportliche Ausrichtung" gestalten. Erst im April hatte der Klub den ehemaligen DHB-Kapitän von seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter freigestellt.

Gensheimer war im Frühjahr der Verlierer eines Machtkampfs mit dem damaligen Trainer Maik Machulla, der fortan die Kaderplanung mit übernahm. Vor gut drei Wochen endete das Kapitel Machulla mit der Freistellung des 49-Jährigen, weil die Löwen den eigenen Ansprüchen klar hinterherhinkten. Der vorherige Co-Trainer Michael Abt übernahm. Vor dem 11. Spieltag sind die Nordbadener nur Tabellenzwölfter.

14:31 Uhr

Spanische Athletin starb bei tragischem Zugunglück

Bei dem tragischen Zugunglück in Spanien ist auch eine spanische Athletin gestorben. Wie der spanische Rundfunk rtve berichtet, sei unter den Toten auch die 24-jährige Weitspringerin Julieta Gallego, die derzeit in Deutschland lebte, aber in Spanien zu Besuch war. Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge starben mindestens 69 Menschen, zahlreiche wurden teils schwer verletzt.

"Die spanische Leichtathletikfamilie trauert um den Tod von Julieta Gallego, einer Athletin des Vereins AD Sprint, bei dem Zugunglück in Urda (Toledo)", erklärte der Königlich Spanische Leichtathletikverband (RFEA) in seinen sozialen Netzwerken und übermittelte dort auch sein Beileid und seine "vollständige" Unterstützung für ihre Familie, Angehörigen und Vereinskollegen. "Heute ist ein sehr trauriger Tag für die gesamte AD Sprint-Familie. Wir nehmen Abschied von unserer Athletin Julieta Gallego, einem Mitglied unseres Sprungteams, die bei dem tragischen Zugunglück in Urda (Toledo) ums Leben kam", teilte ihr Verein mit.

13:43 Uhr

Kovac voller Vorfreude: "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen"

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

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Eberl gibt Kimmich alle Zeit der Welt

Die Ausgangslage mache "die Sache sehr viel spannender" als in den Vorjahren. "Der FC Bayern ist sicher das Nonplusultra. Wir müssen auf allerhöchstem Niveau spielen", forderte Kovac vor der Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker). Anders als etwa im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (3:2) dürfe sich der BVB aber keine Schwächephase im Spiel leisten, sonst könne es in München "ganz schnell schlecht aussehen. Du musst bereit sein, dich zu quälen. Wir haben die Ambition, etwas mitzunehmen."

13:01 Uhr

München bekommt im Olympia-Kampf einen neuen Konkurrenten

Südafrika bewirbt sich mit Durban und nicht mit den größten Städten Johannesburg oder Kapstadt für die Olympischen Spiele 2036 oder 2040. Die Stadt an der Ostküste tritt damit unter anderem gegen München an, das die Sommerspiele in jenen Jahren - oder in 2044 - nach Deutschland holen will. Wie das Nationale Olympische Komitee Südafrikas mitteilte, soll Durban das Zentrum der Bewerbung sein. Allerdings könnten auch andere Städte noch in das Konzept involviert werden.

Die Olympischen Spiele fanden noch nie auf dem afrikanischen Kontinent statt, von dem die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (Simbabwe) kommt. Neben München und nun Durban in Südafrika bewerben sich auch Indien mit der Millionenstadt Ahmedabad, Südkorea mit der Region Jeonbuk, Istanbul in der Türkei, die ungarische Hauptstadt Budapest und Katar um die Spiele. Bis Ende Oktober müsse alle Interessenten ihre Bewerbung offiziell beim IOC einreichen.

12:38 Uhr

Star quält sich trotz Handgelenkbruch auf die Strecke

Im Alltag hat Jorge Martín arge Probleme, doch der MotoGP-Star quält sich und geht trotz seines Handgelenkbruchs in Malaysia auf die Strecke. "Ich kann keine Zähne putzen, muss das mit der linken Hand machen. Ich kann fast gar nichts machen, aber vielleicht kann ich ja Motorrad fahren", sagte der Spanier. Martín hat von den Rennärzten die Erlaubnis erhalten, Freitag (3.45 Uhr MEZ/Sky) in Sepang am ersten freien Training teilzunehmen. Danach wird der Weltmeister von 2024 erneut untersucht. "Wir müssen sehen, ob ich wettbewerbsfähig bin. Ich schaue von Tag zu Tag", so Martín.

Vier Rennwochenenden stehen noch aus, Martín ist im Klassement der Königsklasse Zweiter hinter Titelverteidiger Marc Márquez. Und nur deshalb will er es versuchen: "Wenn ich nicht um den Titel kämpfen würde, wäre mein Arm in Gips und ich würde vier, fünf Wochen aussetzen. Das wäre die normale Therapie."

11:59 Uhr

Ex-Bayern-Profi stichelt gegen Messi

Lionel Messi ist mit 39 Jahren noch immer ein absoluter Star. Er führte die Argentinier bei der Fußball-Weltmeisterschaft erneut ins Finale - doch ansonsten spielt er inzwischen bei Inter Miami in der US-Liga, die nicht konkurrenzfähig mit den Topligen der Welt ist. Und genau deswegen gibt es Kritik an seinem Platz fünf bei der Ballon-d'Or-Wahl. "Du verbringst das ganze Jahr in Miami und beendest das Ranking dann auf Platz fünf? Haben europäische Fußballfans Messi häufiger gesehen als Michael Olise?", sagte der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia bei "Foot Mercato".

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0:59

Darum hat Harry Kane den Ballon d'Or verdient

Die WM reicht für den Verteidiger nicht aus: "Es stimmt, dass er bei der Weltmeisterschaft herausragend war und die ganze Mannschaft für ihn spielte. Dafür gebührt ihm Respekt. Aber wie kann man mir erklären, dass Messi auf Platz fünf steht?" Für den 39-Jährigen ist die hohe Punktzahl für den Gleichaltrigen also nicht gerechtfertigt.

11:37 Uhr

Bayer-Profi widmet Sieg den Opfern des Zugunglücks

Bayer Leverkusens Lucas Vázquez hat den Sieg seiner Mannschaft im DFB-Pokal und seinen Treffer den Opfern des verheerenden Zugunglücks in seiner spanischen Heimat gewidmet. "Für Euch! Dieser Sieg und dieses Tor sind den Opfern und ihren Familien gewidmet. Meine ganze Anteilnahme an diesem Tag, der uns Spanier so sehr schmerzt!", schrieb der 35-Jährige zu einem Foto auf seinem Instagram-Kanal.

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6:22

Leverkusen wendet Blamage nach 0:2 noch ab

Der Spanier hatte beim 5:2 gegen den 1. FC Nürnberg den Schlusspunkt gesetzt. Die anschließende Geste ist auf dem von ihm veröffentlichten Foto zu sehen: Der neunmalige spanische A-Nationalspieler und fünffache Champions-League-Sieger mit Real Madrid kniete auf dem Rasen nieder, senkte seinen Kopf und richtete den rechten Zeigefinger gen Himmel. Seinen Beitrag versah Vázquez mit einem schwarzen Herzen.

Am Mittwochmorgen waren in der zentralspanischen Region Kastilien-La Mancha südlich von Madrid zwei Hochgeschwindigkeitszüge auf gerader Strecke zusammengestoßen. Bei dem schweren Unglück kamen mindestens 68 Menschen ums Leben, mehr als 100 Verletzte mussten medizinisch versorgt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte offenbar menschliches Versagen zu dem Unglück geführt haben.

10:43 Uhr

Kane widerspricht Gerüchten über Seitenhieb

"Work hard in silence, let success be your noise." (Deutsch: "Arbeite hart im Stillen, lass Erfolg für dich sprechen.") Mit diesem Zitat kommentierte Harry Kane seinen Ballon-d'Or-Gewinn in einer Instagram-Story. Einige wollten das als Seitenhieb gegen Kylian Mbappé und Laine Yamal deuten, die sich vor der Wahl in Stellung gebracht hatten.

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0:45

Erstes Kane-Interview nach Ballon-d'Or-Krönung

Doch Kane widerspricht dem entschieden: "Nein, überhaupt nicht", beteuerte Kane. "Das ist ein Zitat, das ich ehrlich gesagt mein ganzes Leben lang geliebt habe. Es unterstreicht, was ich tue und wie ich harte Arbeit, Disziplin und Hingabe sehe. Ich musste oft hinter den Kulissen allein trainieren. Ich denke, es ist ein großartiges Zitat, das viele Jungen und Mädchen nutzen können, um sich selbst zu helfen."

10:08 Uhr

EM vier Monate nach Geburt? Deutsche legt es drauf an

Eine Handball-EM nur vier Monate nach der Geburt des eigenen Kindes zu spielen - klingt verrückt, könnte im Fall von Xenia Smits aber Realität werden. Am Freitag benennt Bundestrainer Markus Gaugisch seinen EM-Kader - und über allem schwebt die Frage: Steht die junge Mutter tatsächlich auf der Liste und damit vor einem Blitz-Comeback? "Wenn ich eine Hilfe sein kann, dann bin ich immer bereit", sagte Smits dem SID kurz vor der Nominierung für den Saison-Höhepunkt im Dezember. Das große Geheimnis lüften mochte die 32 Jahre alte Rückraumspielerin nicht, ließ aber tief blicken.

"Ich versuche schnellstmöglich und bestmöglich fit zu werden, aber auch sehr vernünftig", so Smits, die im August ihren Sohn Finn, ihr "kleines Wunder", zur Welt brachte. Es stünden "noch ein paar Untersuchungen an. Und bevor ich die nicht gemacht habe, kann ich nicht so viel dazu sagen." Gaugisch weiß, was die langjährige Anführerin für das DHB-Team auf und abseits der Platte bedeutet. Und als Trainer, der Smits kennt wie kaum ein anderer, weiß er auch, dass der defensivstarken Rückraumspielerin alles zuzutrauen ist. Selbst eine Rolle als EM-Edeljoker scheint im Bereich des Möglichen.

09:34 Uhr

Ewiger Perez mit Ehrfurcht gefeiert

Es war eine Triumphfahrt - zweifelsohne auch eines Weltmeisters würdig. Die wohl berühmteste Straße Mexikos war teilweise gesperrt, die morgendliche Sonne kam raus und Zigtausende Fans schwelgten zwischen Verehrung, Bewunderung und auch ein bisschen Ehrfurcht. Beim Showrun am "Ángel de Independencia" auf der Reforma in Mexiko-Stadt gab der aktuell Letzte des Formel-1-Klassements Gas: Sergio Pérez. Der Grund: Der Mexikaner bestreitet an diesem Wochenende in seiner Heimat seinen 300. Grand Prix in der Königsklasse des Motorsports.

Nicht mal zehn Fahrer haben in der Geschichte der Formel 1 seit deren Gründung 1950 die Marke von 300 Rennen erreicht. Pérez, der eigentlich nie unangenehm auffällt, als Teamplayer gerühmt wird und auch schon viel einstecken musste, ist von Sonntag (21 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) an einer von ihnen. 

08:51 Uhr

Ist es das spektakulärste Comeback des Fußball-Jahres?

Ivan Prtajin vom 1. FC Kaiserslautern hat im DFB-Pokal eines der spektakulärsten Comebacks dieses Fußball-Jahres hingelegt. Neun Monate lang fehlte der 30 Jahre alte Kroate wegen eines Achillessehnenrisses. Beim 2:0 (1:0)-Sieg bei Hannover 96 wurde er zum ersten Mal wieder eingewechselt - und köpfte nur sechs Minuten später das entscheidende zweite Tor (86.). Nahezu die komplette Mannschaft des FCK lief danach jubelnd zu ihrem lange vermissten Torjäger. "Das ist verrückt. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach glücklich", sagte Prtajin hinterher. "Danke Gott, danke jedermann: den Medizinern, dem Staff, den Fans, dem Team. In den neun Monaten hat mich jeder unterstützt."

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1:35

Wagner scheitert mit Hannover an Kaiserslautern

Der Stürmer erlitt die schwere Verletzung am 31. Januar beim Zweitliga-Spiel gegen den späteren Aufsteiger SV Elversberg. Bei den beiden vergangenen Partien gegen den VfL Bochum (2:0) und den 1. FC Nürnberg (1:0) gehörte Prtajin zum ersten Mal wieder zum Kader des FCK. Zum Comeback kam es aber erst, als sein Trainer Torsten Lieberknecht ihn in Hannover in der 80. Minute einwechselte.

07:47 Uhr

"Sind ein Weltklasse-Team": Bayern-Coach trotzt folgenschwerem Remis

Trotz eines womöglich folgenschweren Unentschiedens des FC Bayern in der Champions League lässt sich Trainer José Barcala die Qualität seiner Fußballerinnen nicht schlechtreden. "Wir sind ein Weltklasse-Team", betonte der Coach nach dem ärgerlichen 2:2 gegen Real Madrid. Dabei hatten die Münchnerinnen zunächst ein frühes 0:2 aufgeholt. Mehrfach aber verpassten sie durch kleine Fehler im Angriff den möglichen Siegtreffer.

"Wir arbeiten daran, bei Themen noch besser zu werden. Aber wir sind ein Weltklasse-Team, weil wir Weltklasse-Spielerinnen haben und weil wir heute eine Sieger-Mentalität gezeigt haben", sagte Barcala. "Viele Teams wären heute hingekniet, hätten womöglich aufgegeben oder emotional gewackelt. Aber wir waren standhaft. Wir haben viele gute Momente gezeigt und Chancen kreiert. Darauf müssen wir stolz sein."

07:04 Uhr

Thomas Müller kann wieder Fußball spielen

Thomas Müller hat nach einer mehr als dreiwöchigen Verletzungspause kurz vor den Playoffs in der Major League Soccer sein Comeback für die Vancouver Whitecaps gegeben. Beim 4:1 gegen San Diego FC wurde der ehemalige deutsche Nationalspieler in der 74. Minute eingewechselt und war zwei Minuten später einer der ersten Gratulanten nach dem Treffer zum 4:0. Müller hatte sich am 6. Oktober eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen und seither nicht mehr für sein Team gespielt. Vancouver hat die Teilnahme an den Playoffs bereits sicher, San Diego durch die Niederlage keine Chance mehr auf die K.-o.-Runde.

Lionel Messi wird mit Inter Miami ebenfalls in den Playoffs dabei sein, muss nach einem erst spät gesicherten 2:2 gegen den FC Cincinnati nun aber am Wochenende zu einem enorm wichtigen Auswärtsspiel bei den New England Revolution antreten. Das Team um US-Nationaltorwart Matt Turner zog durch einen Sieg gegen New York zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde an Miami vorbei auf Rang zwei der Eastern Conference - und dieser Platz würde mehr Heimspiele in den Playoffs garantieren. Messi blieb gegen Cincinnati ohne eigenes Tor.

06:35 Uhr

Frustrierter Sandro Wagner: "Uns wird seit Monaten nichts geschenkt"

Viertes Spiel, wieder kein Sieg - für Trainer Sandro Wagner von Hannover 96 war das Aus im DFB-Pokal nur schwer zu verkraften. Der Zweitligist zeigte im Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern vermutlich die beste Saisonleistung, vergab aber beste Chancen - und so war nach dem 0:2 (0:1) Endstation. "Ich glaube, heute ist es so: Das Spiel passt nicht zum Ergebnis, und die Statistiken passen auch nicht dazu, aber das ist eben Fußball. Wir haben uns leider nicht belohnt", sagte Wagner, der bei 96 einen Fehlstart hingelegt hat. Doch der ehemalige Nationalspieler gab sich kämpferisch: "Ich bin überzeugt von den Jungs. Und ich sehe, dass sie es können. Ich habe es vor dem Spiel schon gesagt: Aktuell wird uns nichts geschenkt. Dieser Mannschaft wird seit Monaten nichts geschenkt, aber das ist so im Fußball. Man muss es sich holen."

In der 2. Liga ist Hannover zuletzt auf Platz 16 in der Tabelle abgerutscht, gegen Dynamo Dresden (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) soll die Wende her. Der Auftritt gegen Kaiserslautern macht Wagner trotz der Pleite Mut. "Ich finde, nur den Inhalt betrachtet, war das heute ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Nur das Ergebnis stimmte nicht", sagte er.

05:46 Uhr

Mediziner erklärt die Kompany-Diagnose

Eine Hirnhautreizung kann lebensbedrohlich sein. Im Fall Vincent Kompany spricht vieles dafür, dass sie nicht so dramatisch ist, sagt Arzt und Medienjournalist Dr. Christoph Specht.

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Hirnhautreizung - Mediziner erklärt die Kompany-Diagnose