Das CAS-Urteil zur Rückkehr Russlands auf die große Eishockey-Bühne sorgt für großes Unverständnis - und viele Fragezeichen. "Für uns als Veranstalter der Heim-WM ist das natürlich eine doppelte Katastrophe, weil man weiß ja gar nicht, was denn jetzt passiert", sagte Stefan Ustorf, Sport-Geschäftsführer der Nürnberg Ice Tigers und Teil der Sportkommission des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB), im Interview mit "Ran".
Nach der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs, dass russische Teams ab sofort bei internationalen Wettbewerben wieder zugelassen werden müssen, stellt sich vor allem die Frage nach dem Wie. Erstmals könnte Russland zum Jahresende bei der U20-WM in Kanada (26. Dezember bis 5. Januar) wieder auflaufen, im Mai dann auch bei der Männer-WM in Düsseldorf, Mannheim und Gelsenkirchen. Die Zeit drängt, denn die Spielpläne stehen. Der Weltverband IIHF mit dem deutschen Präsidenten Franz Reindl kündigte an, die nächsten Schritte zu prüfen und wie viel Zeit benötigt wird, die Entscheidung umzusetzen.
