Später Eigentor-Doppelpack spült Inter Mailand beim Schlusslicht an die Spitze
Nationalspieler Yann Aurel Bisseck hat mit Inter Mailand die Tabellenführung in der Serie A zurückerobert. Der Doublegewinner setzte sich auf glückliche Art und Weise mit 2:0 (0:0) beim Schlusslicht FC Venedig durch. Zwei Eigentore der Gastgeber verhalfen Inter zum Sieg. Aufgrund der mehr geschossenen Treffer schoben sich die Mailänder wieder an Lazio Rom vorbei, die Hauptstädter haben wie der Meister nach neun Spielen acht Siege, ein Remis und eine Tordifferenz von +15 auf dem Konto.
Inter tat sich beim Aufsteiger lange schwer. Erst die späten Eigentore von Matias Moreno (80.) und Redouane Halhal (82.) entschieden die Partie. Vor dem Derby della Madonnina am Samstag (20.45 Uhr/DAZN) kassierte Inters Stadtrivale AC Mailand die erste Liganiederlage. Gegen den FC Bologna verlor die Mannschaft von Rúben Amorim mit 2:4 (2:1) und verpasste den Sprung auf einen Champions-League-Platz.
Bericht: Fragwürdig teure WM-Tickets machen FIFA um fünf Milliarden reicher
Der Fußball-Weltverband FIFA hat mit Tickets bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada einem Bericht zufolge mehr als fünfmal höhere Einnahmen als beim Turnier vor vier Jahren in Katar erzielt. Die Summe aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Hospitality liege bei 5 Milliarden US-Dollar (rund 4,49 Milliarden Euro), berichtete die "Times".
Die Höhe der Einnahmen wurde auf Anfrage von der FIFA nicht bestätigt. Offizielle Zahlen sollen nach Angaben eines Sprechers nach den erforderlichen Prüfverfahren im nächsten Jahresbericht veröffentlicht werden. In Katar hatten die Ticketerlöse bei 929 Millionen Dollar gelegen. 2022 gab es noch 64 Partien, in diesem Sommer waren es durch die Aufstockung um 16 weitere Teams insgesamt 104 Spiele.
Die hohen Preise und die Praktiken beim Ticketverkauf für das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatten für massive Kritik gesorgt und unter anderem die Justiz in Deutschland und den USA beschäftigt. Durch ein dynamisches Preismodell schwankten die Beträge stark. Bei Verkäufen auf dem offiziellen Zweitmarkt profitierte die FIFA, indem sie pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer kassiert. Die FIFA verwies auf die Verfügbarkeit günstiger Eintrittskarten sowie die zuletzt beschlossene Erhöhung der Ausschüttung an die Mitgliedsverbände. "Die Einnahmen des Turniers werden den FIFA-Mitgliedsverbänden beispiellose Ressourcen für Investitionen in den Fußball bereitstellen", sagte ein FIFA-Sprecher der "Times".
Zverev kassiert klare Pleite in Wien
Am Donnerstag greift Alexander Zverev im Achtelfinale des ATP-Turniers von Wien gegen den Niederländer Tallon Griekspoor nach Platz eins in der Weltrangliste, den er mit einem Sieg am kommenden Montag erklimmen würde. Am Mittwoch stand der Hamburger in der österreichischen Hauptstadt ebenfalls auf dem Court - und kassierte eine erwartete Pleite.
An der Seite seines besten Freundes Marcelo Melo verlor Alexander Zverev zum Auftakt der Doppelkonkurrenz von Wien. Das deutsch-brasilianische Duo musste sich den an Position vier gesetzten Italienern Simone Bolelli und Andrea Vavassori mit 6:7 und 2:6 geschlagen geben. Zverev/Melo konnten sich im gesamten Spiel nicht eine Breakchance erarbeiten. Auch, weil Bolelli/Vavassori bei 37 ersten Aufschlägen nur zweimal nicht den Punkt machen konnten.
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Bolelli/Vavassori, die 2026 unter anderem die Masters in Miami und Rom gewinnen konnten, sind ohnehin als klare Favoriten ins Spiel gestartet. Am Ende des Jahres geht das Duo aber wohl getrennte Wege.
FC Bayern startet das Jahr 2027 in Afrika
Der FC Bayern testet kurz vor dem "Re-Start" der Fußball-Bundesliga im Januar in Kenia. Wie die Münchner mitteilten, trifft der Rekordmeister am 5. Januar 2027 im Rahmen der Eröffnung des neuen Nationalstadions in Nairobi auf Ajax Amsterdam um Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen.
Das Duell soll eine erste Einstimmung auf den Afrika-Cup darstellen, der im Sommer in den ostafrikanischen Ländern Kenia, Uganda und Tansania stattfindet. "Der FC Bayern hat in Afrika Millionen großartiger Fans, mit denen wir uns eng verbunden fühlen - es ist ein Kontinent mit einer riesigen Fußballbegeisterung", sagte Rouven Kasper, Vorstand Marketing und Vertrieb bei den Münchnern.
ProSieben überträgt die Partie gegen den niederländischen Rekordchampion, für den auch die Ex-Nationalspieler Thilo Kehrer und Julian Brandt spielen, live. Am folgenden Wochenende steht bereits das erste Spiel des Jahres in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach an.
Verstappen stichelt gegen Hamilton
Geht es nach Max Verstappen, hat Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton seinen Zenit erreicht. "Alter sollte heutzutage keine Rolle mehr spielen, aber er wird wahrscheinlich nicht mehr schneller", stichelte der Red-Bull-Pilot in der "Sport Bild" über seinen 41-jährigen Erzrivalen, mit dem er sich 2021 ein beinhartes WM-Duell geliefert hatte. "Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass Lewis langsamer wird, bloß einfach nicht mehr schneller."
Anders sehen die Sache beim designierten Weltmeister Kimi Antonelli aus. "Da kommt noch mehr", sagte der Niederländer. Der junge Italiener sei "ein Ausnahmetalent", adelte Verstappe:. "Er hat noch nicht 100 Prozent seines Potenzials ausgeschöpft, und auch der Gewinn der WM wird ihn noch besser machen. Wenn du einmal Weltmeister warst, wirst du ruhiger. Du hast dein Lebensziel erfüllt, gehst entspannter in die Rennwochenenden."
"Jeden leisten" - Boss des FC Bayern macht markige Ansagen
Vor einigen Tagen verkündete der FC Bayern den Verkauf von weiteren Anteilen. Der langjährige Partner Viessmann hat sich die Anteile kolportierte 250 Millionen Euro kosten lassen und dem Rekordmeister damit eine kräftige Finanzspritze verpasst. Klub-Boss Jan-Christian Dreesen ließ wissen, was dadurch möglich ist. Zwar kommentierte er im Interview mit der "Sport Bild" die kolportierte Summe nicht, Dreesen verkündete aber, dass der FC Bayern "die wirtschaftliche Power" habe, um "sich jeden Transfer leisten zu können". Auch Käufe im Wert von über 100 Millionen Euro sind demnach kein Problem.
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Ob man diese Transfers jedoch wirklich tätigen würde, steht auf einem anderen Blatt. "Es ist nicht alles gut, was teuer ist", erklärte Dreesen. Zudem müsse der Spieler auch ins Team passen, erklärte der Klub-Boss. "Wir können uns jeden Spieler leisten, aber wir wollen nicht jeden Spieler kaufen. Ein Neuzugang muss vor allem zur Philosophie des Trainers und des Klubs passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts", lautete die klare Meinung
Oslo fordert Einreiseverbot für russische Sportler
Oslos Bürgermeisterin Anne Lindboe fordert ein Einreiseverbot russischer Sportler für die Weltcup-Wettbewerbe am Holmenkollen im Winter. Hintergrund ist, dass der Ski-Weltverband FIS seine Bestimmungen gelockert hat, die es russischen und belarussischen Athleten ermöglichen, einen neutralen Status zu erhalten.
"Die Ukrainer kämpfen jeden Tag für ihr Land, ihre Freiheit und ihr Recht, ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Oslo ist Gastgeber des Weltcups, und solange Russland seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine fortsetzt, haben russische Athleten am Start am Holmenkollen nichts zu suchen", teilte Lindboe laut der Zeitung "VG" in einer Pressemitteilung mit. "Dass die FIS russischen Athleten die Tür öffnet, bedeutet nicht, dass die Regierung dies ebenfalls tun muss."
Norwegen trägt mehrere Weltcup-Veranstaltungen in diesem Winter aus, die ersten finden Anfang Dezember in Trondheim statt. Der Weltcup am Holmenkollen ist für März terminiert.
Sky: Frankfurt hat nur noch zwei Krösche-Nachfolger an der Angel
Eintracht Frankfurt steht offenbar kurz vor der Verpflichtung eines neuen Sportvorstands für die Nachfolge von Markus Krösche. Laut einem Bericht von Sky gibt es mit Joti Chatzialexiou und Marcel Schäfer nur noch zwei Kandidaten für die Nachfolge Krösches, von dem sich der Fußball-Bundesligist Mitte Oktober getrennt hatte.
Chatzialexiou steht seit 2024 beim Zweitliga-Zweiten 1. FC Nürnberg als Sportvorstand unter Vertrag. Der 50-Jährige soll bereits Gespräche mit Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann und dem Eintracht-Aufsichtsrat geführt haben. Schäfer arbeitet seit gut zwei Jahren als Sport-Geschäftsführer beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig.
US-Team verlängert mit Formel-1-Veteran
Der Formel-1-Rennstall Cadillac hat den Vertrag mit Sergio Perez langfristig verlängert. Der frühere Vizeweltmeister geht bis mindestens 2029 für das US-Team an den Start, das gab Cadillac unmittelbar vor dem Heimrennen des 36-Jährigen am Sonntag in Mexiko-Stadt (21 Uhr/Sky) bekannt. Perez absolviert derzeit die Premierensaison mit dem neuen Rennstall und hat wie sein Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland) noch keinen WM-Punkt auf dem Konto.
Perez habe "während der historischen Debütsaison des Teams unschätzbare Erfahrung, Talent und Führungsqualitäten eingebracht", hieß es in der Mitteilung. "Sein technisches Feedback und sein fahrerisches Können haben dazu beigetragen, die Chassis-Entwicklung zu beschleunigen, die Abläufe an der Rennstrecke zu verfeinern und das Fundament für weitere Fortschritte an den Standorten des Teams in Silverstone, Indianapolis und Charlotte zu legen."
"Vom ersten Tag an Teil des Cadillac Formel-1-Teams zu sein, war ein Projekt, an das ich fest geglaubt habe. Die Verlängerung meines Engagements fühlt sich wie eine natürliche Fortsetzung dieses Kapitels an", so Perez.
Ob der 37-jährige Bottas auch 2027 das zweite Cadillac-Cockpit besetzt, ist derweil offenbar nicht abschließend geklärt. Teamchef Marcin Budkowski hatte am vergangenen Wochenende in Austin eine Bestätigung seiner beiden Piloten für das kommende Jahr ausdrücklich vermieden. Zumindest für Perez, der am Wochenende vor seinem 300. Grand-Prix-Start steht, herrscht nun Klarheit.
Bericht: Kompany zog sich Schulterverletzung zu
Vincent Kompany hat sich bei seinem Zusammenbruch auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße offenbar an der Schulter verletzt. Wie die "TZ" berichtet, kugelte sich der Belgier bei seinem Sturz die Schulter aus, wurde daher mit dem Krankenwagen zur Erstversorgung in eine Klinik gebracht. Kompany habe zudem schon den ganzen Tag vor seinem Kollaps über Kopfschmerzen geklagt. Laut "Sport Bild" litt der Trainer der Münchner bei seinem Zusammenbruch unter Krämpfen. Die untersuchenden Ärzte sollen sich daher auf eine Kopfproblematik konzentrieren. Ein Schlaganfall oder Herzinfarkt konnten ausgeschlossen werden.
"Ich habe Vinnie am Montag kurz besucht. Er ist in guter Stimmung. Es sieht so aus, als würde es jeden Tag besser gehen. Das ist sehr positiv", gab Kompany-Ersatz Aaron Danks vor dem Pokalspiel gegen Magdeburg (20.45 Uhr/Sky und ARD sowie im ntv.de-Liveticker) ein Update zum Zustand des Cheftrainers. Allerdings gebe es "keine großen Neuigkeiten, was Diagnosen oder die Rückkehr zur Arbeit anbetrifft".
Fenerbahce schichtet auf Suche nach Erfolg intern um
Zwischenlösung am Bosporus: Der frühere niederländische Fußball-Nationalspieler Dirk Kuyt übernimmt beim türkischen Traditionsklub Fenerbahce Istanbul vorübergehend das Traineramt. Der 46-Jährige, bislang als Co-Trainer tätig, werde nach dem Rücktritt von Ismail Kartal als Technischer Koordinator die erste Mannschaft betreuen, bis ein neuer Cheftrainer gefunden sei, teilte der Verein mit. Kuyt, der als Spieler unter anderem für den FC Liverpool auflief, kennt Fenerbahce bestens: Von 2012 bis 2015 stand der frühere Angreifer bei den Istanbulern unter Vertrag. Im Sommer wechselte er gemeinsam mit Kartal an den Bosporus, zuvor hatte er den niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht trainiert.
Sportlich hinkt Fenerbahce den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Nach neun Spieltagen steht der türkische Vizemeister mit 16 Punkten nur auf Rang fünf der Süper Lig, sechs Zähler hinter dem Erzrivalen Galatasaray. Die 1:2-Niederlage im Stadtderby am Montag hatte Kartals Rücktritt besiegelt. Auch in der Champions League enttäuschte Fenerbahce zuletzt mit einer herben 0:6-Pleite gegen Aston Villa.
Zugunglück mit Dutzenden Toten beeinflusst auch Fußball
Der spanische Fußballverband RFEF hat aufgrund des schweren Zugunglücks mit Dutzenden Toten den heutigen Pokal-Spieltag abgesagt. Alle geplanten 24 Spiele werden verschoben, wie der Verband mitteilte. Genauere Informationen zu den Nachholterminen soll es demnach in den nächsten Tagen geben. Die beiden Top-Mannschaften Real Madrid und FC Barcelona sind von der Verschiebung der Erstrunden-Begegnungen nicht betroffen, sie steigen erst später in den Wettbewerb ein.

Luftaufnahmen zeigen Ausmaß der Zug-Katastrophe
Bei einem schweren Zugunglück sind in Spanien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen am Morgen nahe Urda in der Provinz Toledo rund 130 Kilometer südlich von Madrid zusammen. Es gebe auch Dutzende Verletzte, sagte eine Sprecherin der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha im spanischen Fernsehen.
Mit Füllkrug? Dann gibt Klopp seinen Kader bekannt
Bundestrainer Jürgen Klopp wird seinen Kader für die Nations-League-Spiele in Serbien und gegen die Niederlande am 5. November bekannt geben. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Nachdem Klopp zu seinem Einstand insgesamt 44 Spieler nominiert hatte, wird das Aufgebot diesmal deutlich kleiner ausfallen. "Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen", hatte der Bundestrainer bereits angekündigt.

Brunner wartet auf Klopp: "Die Reaktion kommt von ihm"
Das DFB-Team um Kapitän Joshua Kimmich trifft sich am 9. November zur Vorbereitung in Herzogenaurach. Am 13. November findet die Partie in Belgrad gegen Serbien statt. Das Spiel der Nations League wird nach einer UEFA-Strafe ohne Zuschauer stattfinden. Am 16. November kommt es in Berlin zum Duell mit den Niederlanden. Deutschland hat nach vier Spielen fünf Punkte auf dem Konto und liegt in der Gruppe A2 hinter Oranje (8) und Griechenland (8) auf Rang drei. Die DFB-Auswahl steht deshalb unter Druck, denn nur die ersten beiden Mannschaften erreichen das Viertelfinale.
UEFA-Hoffnung erteilt Kandidatur für FIFA eine Abfuhr
Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen "Guardian": "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich infrage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."
Allen voran hatte der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter für eine Klaveness-Kandidatur bei der Wahl im März 2027 geworben. Die Norwegerin, die Infantino seit Jahren kritisch gegenübersteht und für Reformen im Weltverband wirbt, will mit der UEFA vor dem Ende der Nominierungsfrist am 18. November aber eine andere Persönlichkeit ins Rennen schicken. Einen Kandidaten gibt es bislang nicht, die Europäer haben einzig ihre Kriterien für eine mögliche Infantino-Alternative benannt.
"Lächerliche" Strafe für Barca wegen Kontakt zu Spieler
Kurioses Strafmaß in Spanien: Der FC Barcelona muss wegen unerlaubter Kontaktaufnahme mit dem argentinischen Fußball-Nationalspieler Julián Álvarez eine Geldstrafe von 602 Euro zahlen. Das entschied der spanische Fußballverband RFEF nach einer Beschwerde von Atlético Madrid, wie "AS" und "Marca" und andere Medien unter Berufung auf den Nationalverband RFEF berichteten. Der Hauptstadtklub hatte dem FC Barcelona vorgeworfen, mit dem Stürmer verhandelt zu haben, ohne zuvor den Verein schriftlich zu kontaktieren, bei dem Álvarez noch bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag steht. Die Strafe stützt sich auf Artikel 133 des Verbandsreglements, der Verstöße gegen geringfügige Regelpflichten ahndet.
Barça will unterdessen die Geldstrafe nicht zahlen und kündigte laut Medien Berufung an. Obwohl der Klub die 602 Euro als "lächerlich gering" betrachtet, lehnt er die Zahlung aus grundsätzlichen Gründen ab: Er ist überzeugt, sich korrekt verhalten zu haben. Der Streit hatte sich im Sommer zugespitzt, nachdem Álvarez bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA einen Wechsel ins Gespräch gebracht hatte. "Ein Transfer ist das Beste für alle Beteiligten", sagte der 26-Jährige nach dem zweiten WM-Gruppenspiel Argentiniens gegen Österreich. Er wolle sich damit auch einen Traum erfüllen.
300-Millionen-Dollar-Serie macht Station in Deutschland
Die neue Reitsport-Serie mit einem Rekord-Preisgeld von 300 Millionen US-Dollar bekommt eine deutsche Station. Die Premier Jumping League (PJL) gastiert vom 3. bis 5. September 2027 im Hamburger Derby Park, wie der Veranstalter bestätigte. Daneben wird es in Klein Flottbek Anfang Mai weiterhin das traditionsreiche Deutsche Spring- und Dressur-Derby geben.
Bei der Planung der PJL gibt es aber auch einen ersten Rückschlag. Statt der ursprünglich angekündigten 14 Turniere wird die neue Serie laut Mitteilung nur neun Stationen in Nordamerika, Europa und im Nahen Osten haben. Start ist Mitte April in Las Vegas. Gründer der Serie ist der US-Milliardär Frank McCourt, der für die hohen Anfangsinvestitionen steht. In den ersten drei Jahren verspricht er pro Saison 100 Millionen Dollar Preisgeld. Das ist deutlich mehr als bei der seit 20 Jahren existierenden Global Champions Tour. Bei der etablierten Konkurrenz gibt es in der laufenden Saison insgesamt rund 36 Millionen Euro Preisgeld.
Krösche-Trennung: Keine "Durchschlagskraft" mehr
Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck hat Einblicke in die Hintergründe der Trennung von Sportvorstand Markus Krösche gegeben. "Wenn ein Mitarbeiter kommt und sagt, dass er nicht mehr die nötige Durchschlagskraft verspürt, muss man über eine Lösung nachdenken", sagte das Oberhaupt des Fußball-Bundesligisten der "Sport Bild". Krösche war vor zehn Tagen auf eigenen Wunsch nach über fünf Jahren bei der SGE freigestellt worden.
Krösche, der unter anderem das gescheiterte Experiment mit Albert Riera als Trainer auf sich genommen hatte, wollte eigentlich seine Fehler aus der Vorsaison "korrigieren", erklärte Beck. "Dann kamen während der Transferphase im Sommer noch verschiedene Themen hinzu. Das war für niemanden angenehm, weder für uns noch für ihn", sagte er. Es habe "sicherlich eine Rolle gespielt, wie er selbst das gesamte Jahr rückblickend bewertet hat und wie wir gemeinsam darüber gesprochen haben". Die Gespräche seien gut und konstruktiv gewesen, Krösche wollte dennoch gehen. Aktuell wird er mit einem Engagement bei der AC Mailand in Italien in Verbindung gebracht.
Sabitzer schwärmt von seinem Traumtor
Mit einem satten Rechtsschuss sorgt der Österreicher Marcel Sabitzer für Jubel beim BVB. Danach gesteht er, dass sein starker Fuß zuletzt nicht funktioniert habe. Nun schlägt er im entscheidenden Moment im Pokal-Drama wieder zu.

Sabitzer schwärmt von seinem Traumtor
Füllkrug fehlen nach Pokal-Aus die Worte
Niclas Füllkrug ärgert seinen Ex-Klub schon wieder: Im DFB-Pokal bringt er Werder Bremen mit einem Doppelpack gegen den BVB zurück ins Spiel. Dabei wird er erst nach einer Stunde eingewechselt. Hätte es mit ihm in der Startelf zum Sieg gereicht? Der Stürmer verweigert Spekulationen.

Füllkrug fehlen nach Pokal-Aus die Worte
Denkbar knapp: Wagner kann einfach nicht gewinnen
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner hat den ersten Sieg mit den Brooklyn Nets in der NBA haarscharf verpasst. Der 29-Jährige musste sich mit seinem neuen Team auch im vierten Saisonspiel mit 124:125 nach Verlängerung denkbar knapp bei den Boston Celtics geschlagen geben. Jayson Tatum besiegelte die vierte Pleite für Wagner und Co. bei seiner 40-Punkte-Show dabei mit einem Buzzer Beater am Ende der Overtime. Wagner steuerte 15 Punkte, drei Assists und vier Rebounds für Brooklyn bei. Die Nets sind Schlusslicht in der Eastern Conference.
Die New York Knicks feierten derweil nach einem verpatzten Saisonstart den ersten Erfolg. Der Titelverteidiger setzte sich nach drei Niederlagen mit 111:97 gegen die bis dahin ungeschlagenen Detroit Pistons durch und verhinderte damit einen historisch schlechten Auftakt. Vier Niederlagen eines Titelverteidigers zu Beginn einer Spielzeit hatte es zuletzt 1969 gegeben.
Schiri räumt ein: Elfmeter für HSV "bessere Entscheidung"
Schiedsrichter Tobias Stieler hätte eine strittige Szene im DFB-Pokal zwischen dem Hamburger SV und Eintracht Frankfurt im Nachhinein anders bewertet. "Wenn ich die Bilder sehe: Die bessere Entscheidung wäre Strafstoß gewesen", sagte Stieler bei Sky nach dem 3:1 für Frankfurt in der zweiten Runde. Was war passiert? In der 35. Minute ging Hamburgs Zakaria El Ouahdi beim Stand von 0:0 nach einem Zweikampf mit Frankfurts Kapitän Robin Koch im Strafraum zu Boden. Stieler ließ weiterlaufen. Auch der VAR griff nicht ein, was für Frust bei den Norddeutschen sorgte. "Für mich und für uns ist es ein klarer Elfmeter, der heute definitiv geholfen hätte, um eine Runde weiterzukommen", sagte HSV-Coach Merlin Polzin.

Eintracht Frankfurt trotzt der Krise und lässt Volkspark verstummen
Die Szene weiterlaufen zu lassen, sei "jetzt nicht vollkommen falsch", betonte Stieler. "Deswegen sehr gut, dass der VAR das supportet hat, weil das wollen wir. Wir wollen, dass der Schiedsrichter bei klarer Wahrnehmung eine Entscheidung trifft." Er sei "null verwundert", dass der VAR nicht eingegriffen hat, betonte Stieler. "Wir haben eine ganz hohe Eingriffsschwelle für den Videoassistenten. Das wird allgemein anerkannt und so gewünscht." Der 45-Jährige bekräftigte aber, dass die bessere Entscheidung Strafstoß gewesen wäre.
Plötzlich liebt Frankfurts Trainer seinen Kapitän doch
Über die eigene Leistung redete Robin Koch nicht. Das taten andere für den Kapitän von Eintracht Frankfurt nach dem 3:1-Erfolg im DFB-Pokal beim Bundesliga-Rivalen Hamburger SV. "Robin hat ein sensationelles Spiel wieder gemacht. Auf ihn ist eigentlich immer Verlass, und er hat den Laden da wieder zusammengehalten", sagte der einstige Fußball-Weltmeister Mario Götze über seinen Teamkollegen. Selbst Trainer Adi Hütter ließ sich zu einem Lob für den Abwehrchef und Torschützen zum 1:0 bewegen. "Das ist der Robin, den wir alle sehen wollen in Frankfurt", sagte er.

Koch belohnt Frankfurter Druckphase
16 Tage zuvor klangen die Worte des Österreichers ganz anders, als er nach dem 0:6-Desaster bei RB Leipzig in der Bundesliga auf Koch angesprochen war. Hütter hatte seinen Kapitän sogar schon in der Halbzeitpause aus dem Spiel genommen. "Ich habe Robin Koch erlöst, weil ich erwarte mir von einem Kapitän und Führungsspieler etwas anderes", hatte Hütter damals gesagt. Nun klingt er ganz anders: "Ich habe ihn schon speziell nach dem Köln-Spiel gelobt. Er hat auch in Dortmund eine sehr ordentliche Leistung gebracht und hat heute wieder ein Topspiel gemacht", sagte der Trainer. "Ich weiß, dass er einfach ein super Verteidiger ist, der absolut torgefährlich und ein Führungsspieler ist", sagte der 56-Jährige. "Und jetzt zeigt er es."
Weltfußballer Kane "war jeden Euro wert"
Den FC Bayern und seinen frischgebackenen Weltfußballer Harry Kane trennen in Sachen Vertragsverlängerung offenbar nur noch Kleinigkeiten. "Ich bin da sehr positiv", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen der "Sport Bild" und betonte: "Wir haben gute Gespräche geführt und sind aktuell in der Detailarbeit."
Kane, Montag mit dem Ballon d'Or geehrt, spielt seit 2023 für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus und soll möglichst bis 2029 verlängert werden. "Für uns war er jeden Euro wert", sagte Dreesen in Anlehnung an die hohe Ablöse von 95 Millionen Euro für den heute 33-Jährigen beim Wechsel 2023. Spielerkäufe ähnlicher Größenordnung seien für die Bayern noch immer möglich, betonte Dreesen. "Wir haben die wirtschaftliche Power, uns jeden Transfer leisten zu können. Aber erstens ist nicht alles gut, was teuer ist. Und zweitens muss der Spieler in unsere Mannschaft passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts."


